Delta Goodrem überzeugte im 2. Halbfinale
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Nächster ESC in Australien?Delta Goodrem überzeugte im 2. Halbfinale

Nicht Wettfavorit Finnland
Schweizer Prominente haben klaren ESC-Favoriten

Am Samstagabend steigt das Finale des 70. Eurovision Song Contest in Wien. Laut Wettbüros führen die Finnen mit 40 Prozent Gewinnchance, doch Schweizer ESC-Experten sehen jemanden anders als Sieger.
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Schweizer ESC-Prominente drücken Delta Goodrem aus Australien im ESC-Finale vom Samstagabend die Daumen.
Foto: Alma Bengtson/EBU

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Finnland und Australien gelten als Favoriten beim ESC-Finale in Wien
  • Delta Goodrem beeindruckt mit Song «Eclipse»
  • 2006 gewann Finnland erstmals, nun könnte Australien erstmals die Trophäe holen
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Michel ImhofTeamlead People

Wer gewinnt den 70. Eurovision Song Contest in Wien? Wenn es nach den Wettbüros geht, werden die Finnen die gläserne Mikrofon-Trophäe am Samstagabend mit nach Hause nehmen. Die Geigerin Linda Lampenius (56) und der Sänger Pete Parkkonen (36) führen mit dem Beitrag «Liekinheitin» mit einer Siegwahrscheinlichkeit von über 40 Prozent die Quoten an. Wenn es nach der Schweizer ESC-Prominenz geht, gewinnt aber ein ganz anderes Land. Die Australierin Delta Goodrem (41) und ihr Beitrag «Eclipse» werden durchs Band lobend erwähnt.

Sandra Studer (57), ESC-Teilnehmerin 1991, ESC-Kommentatorin und ESC-Moderatorin 2025

«Mein Favorit ist Australien. Delta Goodrem liefert mit ihrer Wahnsinnsstimme, ihrer Performance und dem von ihr mitgeschriebenen Song ESC-Perfektion. Aber auch den Finnen würde ich den Sieg genau 20 Jahre nach ihrem letzten Triumph gönnen», sagt sie. «Und dann ist da noch Dänemark. Der Beitrag gefällt mir auch sehr!»

ESC-Moderatorin Sandra Studer ist begeistert von Delta Goodrems Auftritt.
Foto: STEFAN BOHRER

Michael von der Heide (54), ESC-Teilnehmer 2010

«Ich bin hin und weg von Delta Goodrem. Ihr Auftritt passt perfekt zum ESC. Sie ist elegant, hochprofessionell, singt genial und ihr Auftritt ist exzellent. Ein Weltstar, eben. Dazu ist ihr Lied eingängig, auch wenn nicht besonders innovativ. Und mir persönlich gefällt die goldene Inszenierung mit dem goldenen Flügel und dem goldenen Kleid natürlich sehr gut. Mein ESC-Lied hiess ja schliesslich ‹Il pleut de l'or›, also ‹Es regnet Gold›. Neben Australien gefallen mir die Beiträge von Norwegen, Tschechien, Dänemark und der Ukraine sehr gut.»

Für Michael von der Heide hat die Australierin Delta Goodrem das Zeug zum Sieg.
Foto: zVg

Co Gfeller (40), ESC-Teilnehmerin 2018 mit Zibbz

«Ich setze auf die Australierin Delta Goodrem. Ich verfolge ihre Karriere schon lange und fand sie schon immer super. Sie bringt alles mit: Sie ist gesanglich top, hat einen tollen Auftritt und strahlt pure Lebensfreude aus. Das ist für mich ein Gewinnerauftritt.»

Zibbz-Sängerin Co Gfeller verfolgt die Karriere von Delta Goodrem schon länger.
Foto: zVg

Remo Forrer (24), ESC-Teilnehmer 2023

«Mir persönlich gefällt ‹Crossroads› vom Tschechen Daniel Zizka sehr gut. Und ‹Bangaranga› der Bulgarin Dara und ‹Eclipse› der Australierin Delta Goodrem finde ich auch sehr stark! Zudem kann ich die vielen negativen Kommentare zum deutschen Beitrag von Sarah Engels nicht ganz nachvollziehen. Den Song ‹Fire› und auch die Show finde ich top!»

Remo Forrer drückt den Beiträgen von Tschechien, Bulgarien und Australien die Daumen und hält Deutschland die Stange.
Foto: Instagram

Gunvor (51), ESC-Teilnehmerin 1998

«Dieses Jahr drücke ich Delta Goodrem aus Australien die Daumen. Sie hat eine fantastische Stimme, einen starken Song und eine beeindruckende Bühnenpräsenz. Vielleicht heisst es dieses Jahr: ‹From Austria to Australia›?»

Auch Sängerin Gunvor tippt auf Australien.
Foto: ©RMGM Roland Meyer for Gunvor Music & Books KLG

Oder doch die Griechen, Israelis oder die Rumänin?

Ob der österreichische ESC-Gewinner JJ (25) nun Australien oder Finnland oder doch einem ganz anderen Land die gläserne ESC-Trophäe übergeben wird, wird sich in der Nacht auf Sonntag um 1 Uhr zeigen. Gemäss den Wettbüros dürfen auch der Grieche Akylas (27, «Ferto»), der Israeli Noam Bettan (28, «Michelle»), die Rumänin Alexandra Căpitănescu (22, «Choke Me») auf die Trophäe hoffen. Der Däne Søren Torpegaard Lund (27) gehörte mit seinem Lied «Før vi går hjem» auch lange zu den Topfavoriten. Doch nachdem die Showproduzenten ihn mit seinem Auftritt auf den ersten Startplatz gesetzt hatten, büsste er bei den Wettbüros Plätze ein. Von Startplatz 1 den Wettbewerb zu gewinnen, scheint für viele unrealistisch.

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Für die Finnen wäre es der zweite ESC-Sieg nach dem Triumph der Rockband Lordi im Jahr 2006 («Hard Rock Hallelujah»). Sollte Australien gewinnen, geht die ESC-Trophäe zum ersten Mal nach Down Under, nachdem es 2015 ihr ESC-Debüt in Wien gegeben hat. Spannend wird dann, ob der ESC 2027 in Australien oder doch in Europa ausgetragen wird.

Das ESC-Finale läuft am Samstagabend um 21 Uhr auf SRF 1. Blick tickert den Event live. 

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