Darina Jotowa aus Bulgarien gewinnt den ESC 2026
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Der Moment der Entscheidung:Darina Jotowa aus Bulgarien gewinnt den ESC 2026

«Bangaranga» siegt in Wien
Deutscher Popstar entdeckte die ESC-Gewinnerin Dara

Historischer Moment beim ESC 2026 in Wien: Bulgarien gewinnt erstmals! Dara (27) triumphierte mit ihrem Song «Bangaranga» und 516 Punkten. In ihrer Heimat ist die Sängerin schon jetzt ein riesiger Star.
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Die Bulgarin Dara gewann am Samstagabend den 70. Eurovision Song Contest in Wien.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Bulgarien gewinnt Eurovision Song Contest 2026 in Wien mit 516 Punkten
  • Sängerin Dara dankt ihrem Ehemann für die ESC-Motivation
  • Bulgarien plant ESC 2027 in Sofia, erstmals seit Debüt im Jahr 2005 gewonnen
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Michel ImhofTeamlead People

Grosse Überraschung in Wien! Die Topfavoriten aus Finnland, Linda Lampenius (56) und Pete Parkkonen (36) landen mit ihrem Lied «Liekinheitin» beim 70. Eurovision Song Contest nur auf dem sechsten Platz, Publikumsliebling Delta Goodrem (41) aus Australien beendet den Wettbewerb auf dem vierten Rang. Stattdessen ist Bulgarien mit grossem Abstand auf dem Siegertreppchen. Sängerin Dara (27, bürgerlich Darina Nikolaeva Yotova) bekam für ihren Beitrag «Bangaranga» am Ende der vierstündigen Show die ESC-Glastrophäe von Vorjahressieger JJ (25) überreicht.

In Bulgarien seit Jahren ein Star

«Das ist unglaublich. Davon träumte ich die ganzen letzten siebten Monate», sagte sie nach dem Sieg. «Ich bin so stolz, Aufmerksamkeit für Bulgarien zu generieren und zu zeigen, dass wir viel musikalisches Talent in unserem Land haben. Ich bin richtig glücklich und dankbar.» 

In ihrer Heimat Bulgarien ist Dara seit über zehn Jahren ein grosser Star. 2015 nahm sie in der bulgarischen Version der Castingshow «The X Factor» teil, in der auch die deutsch-bulgarische Sängerin Lucy Diakovska von der deutschen Girlband No Angels in der Jury sass. «Ich kenne sie schon seit elf Jahren und sie war damals schon meine Favoritin, als ich in der Jury sass», sagt Diakovska auf Instagram vor dem Finale. Nach der Show gab es bei ihr kein Halten mehr: «Leute, schaut euch diese Zahl an!», sagt sie unter Freudentränen. Bulgarien gewann mit 516 Punkten und damit mit grossen Abstand auf den Israeli Noam Bettan, der mit seinem Song «Michelle» 343 Punkte erreichte. Überraschend auf Platz drei landete der rumänische Sex-Song «Choke Me».

Darina Jotowa singt den Gewinnersong «Bangaranga»
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ESC-Finalistin 2026:Darina Jotowa singt den Gewinnersong «Bangaranga»

Ehemann brachte sie zum ESC

Bei «X-Factor» landete Dara auf dem dritten Rang, sicherte sich aber einen Plattenvertrag und legte so den Grundstein für ihre Karriere. Heute gilt die in Varna geborene Musikerin als einer der grössten Namen der bulgarischen Musikbranche. Sie hat mehrere Nummer-eins-Hits in ihrer Heimat und war zwischenzeitlich Coach in der Castingshow «The Voice of Bulgaria». Privat ist sie seit 2025 verheiratet. «Ich will meinem Ehemann danken, weil er derjenige war, der mich zur Teilnahme am ESC motivierte», sagte sie nach ihrem Sieg.

Für die Bulgaren ist der Triumph von Wien ein grosser. 2005 debütierte das Land am Eurovision Song Contest, zuletzt nahm man für vier Ausgaben eine Pause und kehrte umso stärker zurück. Es ist der erste Sieg in der bulgarischen ESC-Geschichte. Der bulgarische Rundfunk BNT bekräftigte bereits wenige Minuten nach dem Sieg den Willen, den ESC nächstes Jahr in der bulgarischen Hauptstadt durchzuführen. «Willkommen in Sofia», sagte Senderchefin Milena Milotinova (57) an der Gewinner-Medienkonferenz.

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