Darum gehts
- Zivadiliring-Trio trennt sich wegen Meinungsverschiedenheiten über Podcast-Weiterentwicklung
- Gülsha Adilji verlässt das Projekt, verbleibende Shows finden als Duo statt
- Vier weitere Termine geplant, letzter Auftritt am 2. Mai 2026
Vor einer Woche kams zum Zivadiliring-Knall: Die drei erfolgreichen Podcasterinnen teilten mit, künftig getrennte Wege zu gehen. «Wir haben Zivadiliring mit viel Leidenschaft, Energie und persönlichem Engagement aufgebaut», schrieben sie in einem gemeinsamen Statement. «Nun haben wir festgestellt, dass wir unterschiedliche Vorstellungen von der Weiterentwicklung des Podcasts haben, und darum gemeinsam entschieden, unser erfolgreiches Projekt abzuschliessen.» Maja Zivadinovic (46), Gülsha Adilji (40) und Yvonne Eisenring (38) lösen ihr Trio nach der geplanten Frühlingstour auf, Adilji ist «aus persönlichen Gründen» per sofort nicht mehr dabei. Die ausstehenden Termine absolvieren Zivadinovic und Eisenring als Duo.
Die erste der ausstehenden Vorstellungen ging am Dienstagabend im Basler Stadtcasino über die Bühne. Der Elefant im Raum wird bereits nach wenigen Sekunden angesprochen. «Da fählt öpper!», schreit eine Frau, kurz nachdem Zivadinovic und Eisenring die Bühne betreten haben. «Wir wollten es nicht erwähnen und dachten, vielleicht merkt es niemand», scherzt Eisenring erst. Und relativiert: «Eigentlich ist es gar nicht so lustig. Gülsha ist aus persönlichen Gründen nicht da und ihr tut es wahnsinnig leid, nicht hier sein zu können.» Eisenring wisse, dass das nicht alles erkläre. «Aber aus Respekt gegenüber Gülsha machen wir das so.»
Von einem Zoff ist während der Vorstellung allerdings nichts zu merken. Das «Zivaring»-Duo spricht über Eisenrings versenktes Handy im Zürichsee, Zivadinovic hielt eine Stand-up-Nummer über ihr nicht ganz so perfektes Familienleben. Und Eisenring packt über ihr Datingleben aus. «Darüber spreche ich sonst nie, weder in den Medien, noch im Podcast.» Es geht vom zwei Meter grossen Italiener namens Gigante über den Klischee-Berliner zur jungen Version von Rocker Lenny Kravitz (61) aus New York. Zwei Jahre habe sie zudem einen US-Schauspieler gedatet, jetzt sehe sie ein Ebenbild von Komiker Trevor Noah (42), der in der selben Strasse wie sie wohnt.
Fans verstehen Gülshas Abwesenheit nicht
Beim Publikum ist die Trennung der Podcasterinnen das Tuschelthema schlechthin. «Ich war traurig wegen der Nachricht. Und verstehe auch den Grund nicht so richtig», sagt Zivadiliring-Fan Julia (22) aus Basel. «Dass Gülsha heute nicht dabei ist, finde ich total schade. Sie war für mich der Star der Truppe und hat immer am meisten erzählt und preisgegeben.» Auch Denise (48) aus Aesch BL kann nicht verstehen, dass Zivadiliring nur zu zweit auf der Bühne stehen: «Ich hätte am liebsten meine Tickets retour gegeben», sagt sie. «Es ist eine Sauerei, dass man das nicht konnte.»
Gemäss Informationen von Blick soll ein Zoff innerhalb des Trios zum Aus geführt haben. «Schuld an der Trennung ist die arrogante Haltung von Yvonne Eisenring», sagte eine Quelle aus dem Umfeld des Trios gegenüber dieser Zeitung.
Nur zu zweit ging es am Ende dann doch nicht. Als Gast gesellte sich Karin Bearpark (26) vom Podcast «Die Thronfolge» zu Zivadinovic und Eisenring. Sie sinnierten über Dickpics, viel zu lange Sprachnachrichten und Ausserirdische. Abgerundet wurde das Programm von zwei Einspielern mit Rückblenden zur Karriere von Zivadiliring. Dort war auch Gülsha Adilji zu sehen. «Sie fehlt schon» ist das Fazit vieler im grösstenteils weiblichen Publikums nach der etwas über zweistündigen Vorstellung.
Vier weitere Shows geplant
Vier weitere Termine stehen noch auf dem Programm, am Donnerstag und Freitag im Zürcher Volkshaus und am 1. und 2. Mai 2026 im Berner Kursaal. Am allerletzten Termin gibts auch eine angekündigte Besonderheit: Dann darf die gelernte Coiffeuse Maja Zivadinovic Yvonne Eisenring vor Publikum die Haare schneiden.