Darum gehts
- Podcast-Trio «Zivadiliring» trennt sich überraschend, geplante Tour findet ohne Gülsha statt
- Fans kritisieren Gülshas Abwesenheit
- Zahlreiche Tickets auf Wiederverkaufsplattformen wie tutti.ch und Fansale angeboten
Die Verkündung der Trennung des erfolgreichen Podcasts-Trios «Zivadiliring» am Dienstag kam für viele Fans überraschend. Insbesondere für jene, die sich ein Ticket für ihre Liveshows ergattert haben. Die für dieses Jahr geplante Tour – fünf Shows in drei Städten – findet zwar weiterhin statt, aber ohne Gülsha Adilji (40), sondern lediglich mit Yvonne Eisenring (38) und Maja Zivadinovic (46). Erstere könne aus «persönlichen Gründen» nicht mit dabei sein.
Einigen Fans stösst ihr Fehlen sauer auf, wie aus den Kommentaren des entsprechenden Instagram-Posts herauszulesen ist. «Nicht ok! Habe vier Tickets gekauft für euch drei ... jetzt seid ihr nur noch zwei ... stimmt nicht für mich!», «Wo kann man die Tickets zurückgeben? Ohne Gülsha machts keinen Spass», «Oh nein, ohne Gülsha kommen wir nicht an die Show» oder auch «Kann man die Tickets zurückgeben? Ich komme wegen Gülsha» sind einige der Bemerkungen.
Einzelne Angebote im Wiederverkauf
Dass es sich bei den Kommentaren dabei keineswegs nur um leere Worte handelt, beweist ein Blick auf die Verkaufsplattformen. So sind auf tutti.ch seit gestern sieben Inserate mit insgesamt elf Tickets angeboten worden. Auf ricardo.ch sind acht von insgesamt 25 Zivadiliring-Tickets mit dem Label Neuheit versehen.
Auf Anfrage bei Ticketcorner, die ihren eigene Wiederverkaufsseite FanSale betreiben, heisst es folgendes: «Die Show findet gemäss Veranstalter wie geplant statt. Wir hatten diesbezügl. keine zusätzlichen Tickets im FanSale registriert.» Beim Blick auf die Seite morgens um kurz nach sieben, waren von den 13 zuletzt hochgeladenen Inseraten deren acht von Zivadiliring.
Das Zivadiliring-Management äussert sich in dieser Sache gegenüber Blick wie folgt: «Maja und Yvonne planen eine super Show mit Rückblick auf fünf grossartige Jahre von Zivadiliring. Die Veranstalter melden uns eine tiefe zweistellige Zahl an Rückmeldungen - bei total fünf Shows mit insgesamt rund 6000 Tickets. Wir können den Wirbel, der um die Tickets gemacht wird, somit nicht ganz nachvollziehen.»