Darum gehts
- Gülsha Adilji, Yvonne Eisenring und Maja Zivadinovic geben das Ende ihrer Zusammenarbeit bekannt
- Die drei Frauen bildeten das erfolgreiche Podcast-Trio Zivadiliring, benannt nach Teilen ihrer Nachnamen
- Nach der fünfteiligen Frühlingstour vom April und Mai 2026 ist Schluss
Hiobsbotschaft für alle Fans von Zivadiliring! Die Erfolgs-Podcasterinnen Maja Zivadinovic (46), Gülsha Adilji (40) und Yvonne Eisenring (38) lösen ihre Formation auf. In einem Statement am Dienstagmorgen gibt das Trio überraschend sein Ende bekannt.
«Wir haben festgestellt, dass wir unterschiedliche Vorstellungen von der Weiterentwicklung des Podcasts haben», sagen die drei Frauen. Den Entscheid für den Abschluss des Projekts hätten sie gemeinsam getroffen.
«Wir haben Zivadiliring über die vergangenen Jahre mit viel Leidenschaft, Energie und persönlichem Engagement aufgebaut. Nun steht eine neue Phase an, in der wir eigene Projekte weiterentwickeln und neue Schwerpunkte setzen möchten», heisst es im Communiqué.
Frühlingstour findet ohne Gülsha statt
Weiter sagen die drei Frauen: «Wir sind dankbar für alles, was wir gemeinsam geschaffen haben, und für die vielen Menschen, die uns begleitet haben.» Die Frühlingstour – insgesamt fünf Shows in Basel, Zürich und Bern – findet plangemäss statt. Die erste Show läuft am 7. April im Stadtcasino Basel, die letzte am 2. Mai im Kursaal Bern.
Allerdings wird Gülsha Adilji «aus persönlichen Gründen» fehlen. «Dieser Entscheid fällt mir unglaublich schwer und ich bin sehr traurig, nicht dabei sein zu können», so Adilji.
Was ist passiert?
Dass hinter den Kulissen etwas brodelt, wurde unter Fans schon länger gemunkelt. Bei Blick gingen kürzlich Anfragen ein, warum der Podcast der Frauen seit dem 16. Februar nicht mehr erschienen ist. Auf Anfrage beim Trio hiess es letzte Woche dazu: «Die Hosts von Zivadiliring sind derzeit sehr eingespannt, unter anderem mit den Vorbereitungen für die Frühlingstour.» Jetzt fehlt zumindest eine der drei auf der Tour. Welche persönlichen Gründe hat Gülsha? Was sagen die anderen dazu? Blick hat nachgefragt. Konkretisieren möchte das Trio nichts. Auch die Frage nach den persönlichen Gründen von Gülsha bleibt offen: «Darüber hinaus möchte Gülsha nichts weiter dazu sagen», heisst es.
Am letzten Freitag gewann das Trio noch den Podcast-Award in der Kategorie «Live». Bereits da fehlte Gülsha bei der Preisverleihung.
Zur Frage nach der anstehenden Tour konkretisiert das Management: «Bereits kommunizierte Informationen zu den geplanten Auftritten bleiben gültig und somit auch die Tickets. Die Shows werden von Maja und Yvonne gehostet, die sich sehr auf die Tour mit euch freuen. Sie planen eine super Show mit Rückblick auf fünf grossartige Jahre von Zivadiliring.»
Absoluter Höhepunkt war der 26. Oktober 2025
Zivadiliring bedanken sich im Communiqué insbesondere bei ihrer Community für die jahrelange Verbundenheit und Unterstützung. «Zivadiliring war für uns ein Herzensprojekt: intensiv, laut, lustig, ehrlich und mit unzähligen Geschichten, Lachern und Momenten, die wir nie vergessen werden. Danke an euch alle, die uns begleitet und unterstützt haben. Ohne unsere Community wäre das alles nie möglich gewesen. Jetzt gehen wir neue Wege, mit viel Respekt füreinander und viel Vorfreude auf das, was kommt. Danke, dass ihr Teil von Zivadiliring wart! Wir freuen uns nun auf unsere nächsten Projekte, bei denen unsere tolle Community hoffentlich wieder dabei sein wird», sagen Zivadinovic, Adilji und Eisenring.
Der erste Podcast von Zivadiliring erschien im September 2021. Bis Ende 2024 erschienen die Folgen bei SRF. Im Januar 2025 wurde die Trennung von SRF publik. Im April 2025 gaben die drei Frauen bekannt, ihren Podcast selbständig weiterzuführen. Seit Herbst 2025 läuft er wieder vierzehntäglich, zuletzt gab es eine kurze Pause.
Die erste Live-Show fand im Dezember 2022 im Zürcher Kaufleuten statt, weitere Shows in anderen Schweizer Städten folgten 2023 und 2024. Absolutes Highlight war der Live-Event vom 26. Oktober 2025 im Zürcher Hallenstadion.
«Zehntausend Fans verwandelten das Stadion in einen Hexenkessel voller Empathie, Lachen und Zusammenhalt», schrieb Blick: «Es gibt Standing Ovations und die ganz grossen Gefühle im Publikum. Und so wird aus einem Podcast-Abend weit mehr als reine Unterhaltung, sondern auch ein Manifest weiblicher Stimmen, Freundschaft und Selbstironie.»