Darum gehts
- Schweizerin Lady O gewinnt am Samstag «The Voice» in Frankreich
- Mit Eigenkomposition «Little Me» rührte sie Coach Pagny zu Tränen
- Lady O (19) aus Lutry VD: Debütalbum erschien im Januar 2026
Premiere in Frankreich: Zum ersten Mal hat eine Schweizerin die Castingshow «The Voice» gewonnen. Die 19-jährige Lady O aus Lutry VD setzte sich am Samstagabend im Finale durch. Mit einer Schweizer Flagge in der Hand und umringt von ihren Liebsten feierte sie ihren historischen Triumph. «Heute gewinne ich, indem ich mir selbst treu bleibe», erklärte sie stolz nach der Verkündung.
Lady O, die eigentlich Oriane heisst, überzeugte Jury und Publikum gleichermassen. Ihr Coach, der französische Sänger und Songwriter Florent Pagny (64), zeigte sich begeistert: «Ein musikalisches Phänomen.» Unter anderem mit Ginette Renos Ballade «Un peu plus haut» und einer beeindruckenden Interpretation von Billie Eilishs «The Greatest» brillierte die jüngste Teilnehmerin der Staffel.
Sie schreibt, komponiert und produziert selbst
Ihr emotionaler Höhepunkt war jedoch die Darbietung ihrer Eigenkomposition «Little Me» aus dem im Januar 2026 erschienenen Debütalbum «Thank You Little Girl». Das intime Stück erzählt von den Herausforderungen, die ihren Lebensweg geprägt haben, und rührte sogar Coach Pagny zu Tränen.
Die junge Künstlerin hat sich ihre Karriere eigenständig aufgebaut – ohne klassische Musikausbildung. Geprägt von ihrem Vater, einem Bassisten, und ihrem Bruder, einem Schlagzeuger, entdeckte sie früh ihre Leidenschaft für Musik. Unter dem Namen Lady O schreibt, komponiert und produziert sie mittlerweile alle ihre Songs selbst. «Super talentiert» und «grossartige Stimme», schwärmen Fans auf Social Media und finden, dass das ein verdienter Sieg für die Waadtländerin sei, die ihre Authentizität trotz ihres Erfolgs bewahrt habe.