Darum gehts
- Hecht füllt Hallenstadion am Samstag in Zürich mit begeisterten Fans
- Sänger Stefan Buck surft auf Publikum, Highlight: Song «Mon Amour»
- Über 13'000 Zuschauer singen gemeinsam, Gänsehautmomente im ganzen Stadion
Es passiert nicht oft, dass eine Schweizer Band das Zürcher Hallenstadion füllt. Wenn es aber jemand schafft, dann Hecht. Das haben die Luzerner am Samstagabend bewiesen und dem Publikum ordentlich eingeheizt.
Die Fans animierten Hecht wortwörtlich zu Höhenflügen, als sie schon zu Beginn der Show über der Bühne schwebten oder Leadsänger Stefan Buck (45) auf einem Surfbrett dem Begriff Crowdsurfing eine völlig neue Bedeutung gab.
«Mon Amour» soll der Eishockey-Nati Glück bringen
Eines der grossen Highlights war ihr Mega-Hit «Mon Amour». Damit wünschten sie nicht nur der Eishockey-Nati für Samstagabend viel Glück – «Wir singen für euch! Morgen gewinnt ihr das Ding!» –, sondern inspirierten auch so manchen Fan, sich über den Streit um das Lied zwischen der Band und den Influencern Marc Eggers (39), Aditotoro (27) und Paul Frege (30) lustig zu machen.
Fans amüsieren sich über Song-Streit
Comedian Gregor Stäheli postete auf Instagram ein Video, als Hecht «Mon Amour» performen: «Krass, Hecht hän eifach dä Ballermann-Song vo däne dütsche Influencer ins Schwiizerdütsch übersetzt. S'tönt irgendwie viel besser, und ihri Fans singe en mit Härzbluet statt mit Promille. Sache gits.» Die Band habe damit ihr Lied «sehr schön» zurückerobert. Doch nicht alle verstehen Stähelis Sarkasmus in seiner Kommentarspalte und weisen ihn höflich darauf hin, dass die Influencer den Song von Hecht ins Hochdeutsche übersetzt hatten.
Das ganze Hallenstadion den Song singen zu hören, sorgte bei vielen für Gänsehautmomente. «Einfach nur wow» oder «Es ist der absolute Hammer gewesen», liest man in der Kommentarspalte unter den Instagram-Videos der Band. Für eine besondere Überraschung sorgte dann noch der Auftritt von Sängerin Joya Marleen (23), die mit der Band auf der Bühne performte.
Wenn man nicht will, dass das Konzert vorbei ist
Im Anschluss an ihren Auftritt im Hallenstadion wollten weder die Band noch die Fans nach Hause. Also griff Stefan Buck kurzerhand zur Gitarre, und Hecht sangen noch ein letztes Mal für den Abend mit ihren Fans «Mon Amour» – fast a cappella, aber auf jeden Fall ganz intim und eine Erfahrung, die allen Beteiligten im Gedächtnis bleiben wird.