Nächster Wurf von Designer Yannik Zamboni
Jetzt kommt das Hodensack-Parfüm

Nach Sextoys jetzt Parfüm: Yannik Zamboni präsentiert in Zürich drei Unisex-Düfte in Hodensack-Flacons. Die extravaganten Kreationen namens Kink, Breed und Queerdo sind Erinnerungen an Kindheit und Jugend.
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Yannik Zamboni bringt drei Parfüms mit Hodensack-Flacon heraus.
Foto: Boris Baldinger

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Yannik Zamboni präsentiert Parfüm-Trilogie mit Hodensack-Flacon in Zürich
  • Inspirationsquelle war Donald Trumps kontroverser Spruch
  • Ein Flacon mit 100 ml kostet 289 Franken, erhältlich ab Montag
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Michel ImhofTeamlead People

Gut riechen dank des Hodensacks! Nachdem Yannik Zamboni (39) letzte Woche mit seinem Label Maison Blanche eine Sextoy-Kollektion vorgestellt hat, lanciert er jetzt seinen nächsten Wurf: eine Parfüm-Trilogie mit Hodensack-Flacon. 

«Die Idee dafür gab mir Donald Trump», sagt Yannik Zamboni im Gespräch mit Blick. «Als er 2016 zum ersten Mal US-Präsident wurde, gab es den Skandal um seinen Spruch ‹Grab 'em by the pussy›. Also wollte ich es umkehren, damit man auch sagen kann ‹Grab 'em by the balls›.» Nun gibts also den Hodensack fürs Parfümregal.

Inspiriert von Erinnerungen von Zamboni

Die drei Düfte tragen den Namen Kink, Breed und Queerdo und sollen Erinnerungen von Zamboni wiedergeben. Queerdo versetzt Zamboni zurück in seine Kindheit. «Zu meinen Grosseltern in Norditalien. Ich rieche noch immer das ‹Sapone di Marsiglia›. Den Duft von Handseife, sauberer Wäsche, die in der Sonne trocknet, und frisch gewischten Böden», sagt er. 

Der Duft Breed sei eine Erinnerung an seine Jugend. «Als ich meine Sehnsüchte noch nicht verstehen konnte, war mein Bett mein Zufluchtsort», so Zamboni. «Es duftete nach Körper und Haut, verflochten mit der Frische sauberer Bettwäsche. Dieser stille Schmerz verbotener Sehnsüchte, unschuldig und ein wenig anzüglich.»

Projekt läuft seit Jahren

Das Projekt reift seit drei Jahren. Nachdem Zamboni 2022 Heidi Klums (53) Show «Making The Cut» gewonnen hatte, klopfte der italienische Duftstoffhersteller Moellhausen bei ihm an. «Der CEO hat die Sendung gesehen und dachte sich: ‹Hey, mit dem Typen machen wir ein Parfüm!›», sagt Zamboni. «Und ich dachte damals, das geht total einfach, so ein Parfüm zu lancieren, und sagte ja. Drei Jahre später sind die Produkte endlich da.» 

Zamboni selbst sei aber nicht der Fan von grossen Parfümwolken, sagt er. «Ich habe eine sehr sensible Nase und mag keine Düfte, die penetrant sind und nach denen man stundenlang riecht.» Zambonis Düfte selbst werden wegen der hohen Öl-Dosierung von 25 Prozent als Parfüm Intense deklariert.

289 Franken kostet ein Parfüm

Seine neuen Produkte stellt Zamboni am Mittwochabend bei einem Event in Zürich vor. Dabei bleibt der Modedesigner seiner auffälligen Linie treu. Angekündigt wurden geführte Erfahrungstouren und Gloryhole-Darbietungen, der Event ist ab 18 Jahren. Die Unisex-Düfte sind ab Donnerstag online erhältlich, ein Flacon mit 100 Millilitern Inhalt kostet 289 Franken.

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