Darum gehts
- Art on Ice feiert ihr 30-Jahr-Jubiläum mit Denise Biellmanns emotionalem Auftritt
- Biellmann zeigte ihre berühmte Pirouette, 23 Jahre nach ihrem Abschied bei der Eislaufshow
- Premiere mit Stars, drei Stunden Party, Publikumslieblinge bis zum Schluss
Art on Ice startet in ihre grosse Jubiläumssaison. Zum 30-Jahr-Jubiläum haben die Organisatoren der Eislaufshow ein hochkarätiges Programm zusammengestellt. Mit einer grossen Überraschung: Ohne Ankündigung lief plötzlich Denise Biellmann (63) auf dem Eis und präsentierte den rund 10’000 Besuchern und Besucherinnen im ausverkauften Zürcher Hallenstadion ihre Biellmann-Pirouette. 23 Jahre nach ihrem letzten grossen Einsatz bei Art on Ice!
«Ich habe keine Minute gezögert, als die Anfrage kam», sagte sie nach der Premiere zu Blick. Biellmann war 1996 bei der allerersten Ausgabe dabei, damals musikalisch begleitet von US-Opernsänger Simon Estes (87). 2003 gab sie ihren Abschied. «Jetzt fürs Jubiläum zurück zu sein, ist einmalig.»
Achterbahn der Gefühle zwischen Trainings und Trauer
Für Biellmann war der Auftritt gleich doppelt emotional. Am 10. Januar verstarb ihr Mami Heidi (†94). «Die Zeit ist seither eine Achterbahnfahrt der Gefühle – zwischen Trainings und Trauer. Und klar wäre es wunderschön gewesen, hätte meine Mutter diesen besonderen Moment miterleben können. Ich habe sie aber besonders heute am Premierentag ganz nah bei mir gespürt und weiss, dass sie auf irgendeine Weise auch mit dabei war», so Biellmann.
Die diesjährige Produktion thematisiert den Moment, als Event-Gründer Oliver Höner (59) und Reto Caviezel (56) in der Zürcher Bar Splendid im Jahr 1995 die Idee für Art on Ice kam. In Einspielern sinnieren die musikalischen Gäste wie der Brite James Bay (35), die Engländerin Jess Glynne (36) und das hochkarätige Schweizer Trio, bestehend aus Noah Veraguth (38), Stress (48) und Stefanie Heinzmann (36), bei einem Drink über das Leben. «Dabei trinke ich ja gar keinen Alkohol», meint Heinzmann nach der Show mit einem Lachen, «sondern meistens nur Wasser. Wenn ich heute lustig bin, gibts vielleicht eine Cola bei der After-Show-Party.»
Schlittschuhlaufen an der After Party
Die Premierenfeier fand nach der über zweieinhalbstündigen Show hinter der Bühne im Hallenstadion statt. Auch dort wurde über Schnapsideen sinniert. «Ich entschied in einer Silvesternacht, dass ich nach New York ziehen werde. Das war eine grossartige Entscheidung, ich hatte dort das beste Jahr meines Lebens», sagt die Basler Sängerin Nubya (52). «Ich und mein Mann entschieden in einer Bar, dass wir heiraten werden und Kinder haben wollen», verrät Sandra Studer (57), die Art on Ice zehn Jahre lang mit Rainer Maria Salzgeber (56) moderierte.
Die Party nach der Show dauerte über drei Stunden. Es gab Ghackets mit Hörnli, Zigarren sowie einen eigenen Art-on-Ice-Gin-Tonic, und die Gäste konnten sogar selber Schlittschuhe ausleihen und sich damit aufs Show-Eis wagen. Spannend: Während viele der musikalischen Acts die Party frühzeitig verliessen, um sich zu schonen, waren die beiden sportlichen Publikumslieblinge der Show, Europameister Lukas Britschgi (28) sowie Weltmeister und Team-Olympiasieger Ilia Malinin (21), bis zum Schluss vor Ort. «Nach den Olympischen Spielen ist dies hier ein idealer Ort, um einen freien Kopf zu bekommen», sagt Malinin. Und Lukas Britschgi meint: «Dieser Anlass ist für mich das nächste grosse Highlight nach den Olympischen Spielen. In der Schweiz auf dem Eis zu laufen, ist immer speziell. Wunderschön, diese Anerkennung vom heimischen Publikum zu bekommen.»
Art on Ice ist noch bis Sonntag, 1. März 2026, in Zürich zu sehen. Danach macht die Produktion am 3. und 4. März in Freiburg und am 6. und 7. März in Davos GR Halt. Tickets sind bei Ticketcorner erhältlich.