Darum gehts
- Jesse Ritch und Alissa Orlando erwarten im Oktober ihr zweites Kind
- 5000 Teilnehmer am Pink Ribbon Walk sammelten 60'000 Franken für Brustkrebsforschung
- Ritchs Biografie erscheint Ende Oktober, zeitgleich mit der Geburt seines Sohnes
Babyglück für Jesse Ritch (35) und seine Lebenspartnerin Alissa Orlando (35)! Der Berner Sänger und die Kindergärtnerin werden Ende Oktober zum zweiten Mal Eltern. Töchterchen Meliyah Awa (2½) bekommt einen kleinen Bruder. Beim Pink Ribbon Charity Walk am 30. August im Zürcher Letzigrund zeigte sich die Familie voller Vorfreude. Ritch ist Botschafter von Pink Ribbon Schweiz und komponierte die Hymne «Zäme simer stercher». Rund 5000 Menschen liefen gemeinsam gegen Brustkrebs und spendeten 60'000 Franken für die Forschung.
Gegenüber Blick schwärmt der werdende Zweifach-Papi: «Uns dreien geht es mega gut. Wir haben natürlich sehr Freude, dass wir noch ein zweites Kind bekommen. Alissas Schwangerschaft verläuft zum Glück sehr ruhig bis jetzt.» Auch Meliyah Awa freut sich auf ihr Brüderchen. «Wir haben sie sehr intensiv in den Prozess mitgenommen. Sie war auch bei jedem Termin dabei und konnte jeden Ultraschall schauen.» Für den Popstar wird der Bub eine neue Erfahrung. «Vom Gefühl her habe ich mich eigentlich immer mehr als Mädchen-Papi gesehen.» Umso grösser die Freude: «Es wird grossartig, bald eine neue, andere Seite erleben zu dürfen und sicher werden mit ihm auch andere Themen auf uns zukommen, andere Herausforderungen.»
Im Oktober erscheint seine Biografie
2012 wurde Ritch bei «Deutschland sucht den Superstar» Dritter. Doch hinter dem Scheinwerferlicht sah es in ihm oft dunkel aus. In seiner Biografie «People Pleaser – Zwischen Applaus und Stille, mein Weg zu mir selbst», die Ende Oktober erscheint, erzählt er erstmals ausführlich davon. «Ich musste als Kind immer um Anerkennung und Aufmerksamkeit kämpfen, da meine Eltern sehr mit sich selbst beschäftigt waren, mit ihrer Beziehung und mit dem Arbeiten.» Auch seine Karriere verstärkte das Muster: «Weil ich da gefeiert wurde und Applaus bekam. Alles, wonach ich mich so sehr sehnte.»
Mit Therapie und Coaching hat er sich seiner Vergangenheit gestellt und Traumata aufgearbeitet. Heute will er anderen Mut machen: «In der Hoffnung, dass es vielleicht auch anderen Leuten hilft und sie vielleicht auch mehr für sich selbst stehen können und weniger um Anerkennung im Aussen kämpfen müssen. Zudem gebe ich da auch praktische Tipps, die auch mir weitergeholfen haben.»
Ende Oktober erscheint sein Buch, gleichzeitig kommt sein Sohn zur Welt. Anfang Februar 2027 kommt die Pink Ribbon Music Show «Zäme simer stercher» zum zweiten Mal auf die Bühne. Neu gastiert sie im Zürcher Kino Corso – wieder mit SRF-Star Sven Epiney (54), den Sängerinnen Tiziana Gulino (29) und Jane Bogaert (59) sowie Jesse Ritch: «Die Musikshow ist etwas vom Schönsten, das ich je machen durfte.» Es ist eine berührende Geschichte über Hoffnung, Mut, Freundschaft und Zusammenhalt.