«Mal schauen, wie es mir nach einer Mass geht»
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Joel Mattli am «Heidifest»:«Mal schauen, wie es mir nach einer Mass geht»

Blick feierte mit Heidi Klum in München
So wild war das «Heidifest» im Hofbräuhaus!

Zum zweiten Mal lud Heidi Klum zum «Heidifest» ins Münchner Hofbräuhaus. Nach den eher durchwachsenen TV-Quoten von vergangenem Jahr war unklar, ob der Gaudi-Event fortgesetzt wird. Wurde er. Und Blick war dabei.
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Heidi Klum nahm am «Heidifest» ihren Hund Fritz mit auf den grünen Teppich.
Foto: RTL+

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Heidi Klums «Heidifest» fand am 17. September im Hofbräuhaus statt
  • 900 Gäste erlebten chaotische Szenen und Auftritte prominenter Künstler
  • Einschaltquote stieg leicht auf 780'000 Zuschauer, 9 % in Zielgruppe 14–49
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Michel ImhofTeamlead People

«Wie ein Fiebertraum», so urteilten manche Zuschauer im vergangenen Jahr, nachdem sie das «Heidifest» von Heidi Klum (53) auf ProSieben gesehen hatten. Die Quoten waren unterdurchschnittlich, der Sender kippte Heidi Klums Oktoberfest-Vorglühen aus dem Programm. Und ebnete dafür den Weg für RTL, das nun das zweite «Heidifest» ins Programm nahm. Blick war vor Ort und hat sich unter die 900 geladenen Gäste im Hofbräuhaus gemischt. Folgendes sorgte am und neben dem Bildschirm für Gesprächsstoff.

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Das Chaos bleibt

Am Konzept des «Heidifests» wurde trotz des Senderwechsels nicht geschraubt. Heidi wurden allerdings sieben (!) Dragqueens für die Moderation zur Seite gestellt. «Heidis Betriebsunfall mit Blasmusik» titelt das Branchenmagazin DWDL, «Die Gaudi des Grauens» schreibt web.de. Doch das Konzept soll genau so sein: «Es ist ein Fest, und die Leute können zu Hause zugucken, wie wir da feiern», erklärte Heidi Klum vorab im Podcast «Bart & Schnauze». «Es ist schwer, das Ganze mit der Kamera einzufangen, aber wir versuchen unser Bestes. Das ist so wild, so bunt, so unorganisiert, was ich liebe.»

Heidi Klum mit Nicole Scherzinger (Mitte) und Naomi Campbell.
Foto: RTL+
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Die Stimmung vor Ort kocht

Auch für die 900 geladenen Gäste ist der Anlass teilweise chaotisch. Um 18.30 Uhr soll der Einlass eigentlich beendet sein, um 19.35 Uhr startet die Aufzeichnung für die zeitversetzte Ausstrahlung. Bis dahin soll gegessen werden, danach geht nichts mehr: Sobald die Sause steigt, ist kaum mehr Durchkommen für die Kellner. Besonders als Pussycat-Dolls-Mitglied Nicole Scherzinger (48) auf der Bühne steht, ist das Gedränge riesig.

Spannend: Vor Ort bekommt man teilweise gar nicht mit, wo die Auftritte stattfinden. Sarah Engels (33) gab ihren ESC-Hit «Fire» beispielsweise im Garten zum Besten. Bildschirme gab es nicht überall. Und auch das Ende der Sendung war für viele vor Ort nicht klar. «Hä? Ist die Aufzeichnung vorbei?», fragten sich viele. Das Programm ging nahtlos weiter.

Schnitzel, Haxe, Spätzle: Das stand beim Heidifest auf dem Menüplan. Bezahlen musste niemand.
Foto: Michel Imhof
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Promis, wohin das Auge reicht

Wenn Heidi ruft, kommen sie alle! Nicht nur die 24 musikalischen Gäste sind Showgrössen, auch im Publikum sitzen viele aus Fernsehen und Social Media bekannte Gesichter. Guckt man nach links, steht da «Let’s Dance»-Juror Bruce Darnell, vorn sitzt Topmodel Naomi Campbell (56) auf einer Bank, und rechts schleicht Realitystar Gina-Lisa Lohfink (39) durch die Gänge. Und Promis werden zu Fans: RTL-Nachrichtensprecherin Katja Burkard (61) etwa sitzt während des Auftritts von Vicky Leandros (77) auf der Festbank, zückt ihr Handy und filmt deren Hit «Ich liebe das Leben».

RTL-Nachrichtensprecherin Katja Burkard (hinten) filmt den Auftritt von Vicky Leandros.
Foto: Michel Imhof
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Nicht alle sind erfahrene Oktoberfest-Gänger

Heidis Pre-Wiesn ist für den einzigen Schweizer, der am Abend über den grünen Teppich läuft, auch das erste Oktoberfest überhaupt. «Ich war noch nie an einem Oktoberfest, und als die Einladung von Heidi Klum kam, konnte ich sie nicht ablehnen», sagt «Ninja Warrior» Joel Mattli (32) vor der Veranstaltung. «Ich trinke sicher mal eine Mass, und dann schaue ich weiter. Ich bin auch wegen des guten Essens da. Mal schauen, wo der Abend hinführt.» Einen Kater hatte er laut eigenen Angaben schon lange nicht mehr. «Wir werden sehen, wie es mir morgen geht.»

Der Schweizer «Ninja Warrior» Joel Mattli posiert mit RTL-Content-Chefin Inga Leschek.
Foto: RTL+
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Heisse Sache!

Durch die vielen Leute wird es vor allem im Hauptsaal des Hofbräuhauses wahnsinnig heiss. Einzig die Dragqueens sind ausgerüstet: Sie laufen immer wieder mit Handventilatoren durch den Saal. Vergangenes Jahr sei es allerdings noch heisser gewesen, heisst es von Stammgästen.

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Der Goodie-Bag

Die 900 geladenen Gäste erhielten am Ende der Sause einen prall gefüllten Goodie-Bag. In der von Heidi Klum und S.Oliver gebrandeten Tasche sind enthalten: ein Hofbräu-Masskrug mit «Heidifest»-Logo, Make-up und eine Maske von L’Oréal Paris, ein Schlüsselanhänger und ein Brillenputztuch des Münchner Modeunternehmens Aigner, Strumpfhosen von Calzedonia, ein Necessaire von Sportalm Kitzbühel, Heidi Klums Funny-frisch-Chips im Brathähnchen-Style, drei Tafeln Milka-Schokolade, Heidi-Klum-Halloween-Schleckwaren von Hitschies, Gelnägel von Doonails und ein Set Blumen von Lego. Witzig: Auch am Event selbst sind die Blumen nicht echt, sondern aus Lego, dazu werden Anstecker und Kopfschmuck aus den Plastikbausteinen verteilt.

Die Blumendeko bestand aus Lego.
Foto: Michel Imhof
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Wie lange wird gefeiert?

Nach der Übertragung geht es für die Gäste vor Ort weiter: Kate Ryan (46) tritt noch einmal auf die Bühne und gibt nach ihrer Darbietung von «Voyage Voyage» und «Ella, elle l’a» in der Sendung noch eine Zugabe mit «Désenchantée». Danach folgen DJ-Sets von Naomi Campbell, Mousse T. (59) und Dragqueen Bambi Mercury (39), die zahlreiche Heidi-Klum-Songs und den Tokio-Hotel-Hit «Durch den Monsun» spielt. Ab 23.30 Uhr wird nichts mehr ausgeschenkt, um 0 Uhr geht die Musik aus. Klum selbst feiert bis zum Schluss. 

Heidi Klum posiert nach der «Heidifest»-Übertragung für ein Foto mit Michel Imhof, Teamlead People bei Blick.
Foto: Michel Imhof
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So sahen die Quoten am Ende aus

Die Quoten blieben gemäss DWDL auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr: Mit 780'000 Zuschauerinnen und Zuschauern schalteten insgesamt nur 20'000 Menschen mehr das «Heidifest» ein. Immerhin: In der Zielgruppe 14–49 Jahre konnte die Reichweite gestärkt werden. Dort liegt man nun bei 9 Prozent (Vorjahr 5,9 Prozent); kein anderer Privatsender war zum selben Zeitpunkt stärker.

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