Darum gehts
- Energy Air am Samstag in Luzern mit 40'000 Zuschauern
- Tiffany Aris feiert grössten Auftritt ihrer Karriere mit «Vertigo»
- Song «Vertigo» aktuell Platz 5 in Schweizer Airplay-Charts
Take That, Michael Patrick Kelly (48), Bligg (49), Hecht und Jule X (24): Am Samstagabend steigt mit dem Energy Air auf der Luzerner Allmend das Finale der Festivalsaison 2026. Mittendrin ist die Hamburger Newcomerin Tiffany Aris (28). Ihr Song «Vertigo» läuft im Radio rauf und runter. In Luzern feiert sie nun ihren grössten Gig.
«Ich bin noch null nervös», sagt die Hamburgerin im Gespräch mit Blick. «Ich sage ‹noch›, weil ich nicht weiss, was passiert. Aber ich stürze mich da einfach rein und singe meine Songs, das wird geil! Vor 40'000 Menschen stand ich noch nie, bislang bestand die grösste Menge aus 15'000 Leuten.»
Reeperbahn machte sie bereit für die Bühne
Bühnenerfahrung sammelte sie schon früh: Als Jugendliche trat sie in Bars an der Hamburger Reeperbahn auf. «Ich kann dafür jetzt bei allen Konditionen singen. Wenn ich mich nicht hören kann, mit dem schlimmsten Mikro oder auch ohne alles», meint sie mit einem Lachen. «Dort wurde mir die Angst genommen, vor einem Publikum zu spielen. Und ich lernte, bei Auftritten extrem spontan zu sein.»
Tiffany Aris – sie heisst tatsächlich auch bürgerlich so – schreibt seit ihrem 14. Lebensjahr Musik und komponierte Songs für Grössen wie Tokio Hotel oder die DJs Alle Farben (41), Steve Aoki (48) und Ofenbach. Seit sechs Jahren verfolgt sie ihre Solokarriere. Mit dem Lied «Vertigo» steht sie in den Schweizer Airplay-Charts derzeit auf Platz 5. Zu ihren Idolen zählt sie Grössen wie Lady Gaga (40, «Sie ist eine Ikone») und Ed Sheeran (35): «Er nimmt das Simpelste, was er finden kann, und macht daraus was richtig Geiles und Professionelles.»
Verlust einer nahestehenden Person weckte sie auf
Die deutsche Musikerin verknüpft in ihren Songs ernsthafte Themen mit tanzbaren Beats. «Egal, ob man jetzt genau auf die Botschaft hört oder nicht, man fühlt die Energie», meint sie. Diese emotionale Tiefe prägt auch ihre EP «Healing Out Loud», zu Deutsch: «Laut heilen», die am 23. Oktober 2026 erscheint: «Dieser Titel stammt aus einem Lied. Darin thematisiere ich den Verlust einer mir nahestehenden Person, die alles in sich reingefressen hat. Niemand wusste, wie es ihm geht. Das hat mir die Augen geöffnet. Ich teile seither immer ehrlich, wie es mir geht. Es ist nämlich auch okay, wenn man mal einen schlechten Tag hat.»
Für Tiffany Aris geht es auch nach dem Energy Air intensiv weiter: Am 24. November startet sie ihre erste eigene Tour in Stuttgart. «Es wird voll mit Emotionen. Ich will lachen, ich will weinen, ich will schreien, ich will tanzen! Ich will einfach, dass alle Leute in dem Raum was fühlen.»
Das Energy Air steigt am Samstag auf der Luzerner Allmend. Blick.ch zeigt den Event ab 18.30 Uhr hier im Stream.