Darum gehts
- Florian Silbereisen verrät sein strenges Show-Ritual vor Auftritten in Kitzbühel
- Er schläft, macht Liegestütze und trägt rote Glücksunterhose für Erfolg
- «Schlagerbooom» wegen WM drei Wochen vor dem 13. Juni aufgezeichnet
Steht Florian Silbereisen (44) auf der Bühne, ist er ganz der Profi. Top vorbereitet, immer gut gelaunt und darum bemüht, dass seine Fans und Gäste eine genauso gute Zeit haben wie er.
Um sich auf eine Sendung vorzubereiten, folgt Silbereisen aber einem ganz bestimmten und strengen Ritual, wie er der «Abendzeitung München» nun verrät. Denn um eine solche Leistung abzulegen, wie er es beispielsweise vergangenes Wochenende beim «Schlagerbooom Open Air» in Kitzbühel gemacht hat, braucht es nicht nur Talent, sondern auch Disziplin und innere Ausgeglichenheit.
Essen, schlafen, schminken, beten
«Nach der letzten Probe esse ich eine Kleinigkeit, gegen 18 Uhr lege ich mich eine Stunde schlafen. Um 19 Uhr kommt Sylvia, die Maskenbildnerin, gegen 19.20 Uhr sehe ich halbwegs ordentlich aus», verrät der Entertainer. Doch damit nicht genug. Um «ein bisschen hochzufahren» – immerhin wachte er eben noch von einem Nickerchen auf – macht Florian Silbereisen nach eigener Aussage noch ein paar Liegestütze. «Anschliessend schlüpfe ich in meine rote Glücksunterhose und den Anzug und dann gehts Richtung Bühne.»
Ganz auf seine Vorbereitung und sein Können möchte sich Silbereisen dann aber nicht verlassen und setzt noch auf höhere Unterstützung. «Kurz bevor die Show beginnt, spreche ich ein Gebet, und schon heisst es: raus und loslegen!»
Normalerweise wird der «Schlagerbooom» live übertragen, doch aufgrund der Fussball-WM musste diesmal im Vorfeld aufgezeichnet werden – und zwar schon drei Wochen vorher. Einmal mehr unter Silbereisens Gästen: Beatrice Egli (38).
Helene Fischer macht mehr als nur «ein paar Liegestütze»
Während Silbereisen vor seiner Show also ein kleines Nickerchen macht und ein Stossgebet spricht, bereitet sich seine Ex Helene Fischer (41) mit mehr als ein paar Liegestützen auf ihre Konzerte vor. Kürzlich zeigte sie, dass sie sich mit der «Bring Sally up»-Liegestütz-Challenge aufwärmt. Der Song «Bring Sally up» geht ganze drei Minuten. Während des Liedes heisst es immer wieder «Bring Sally up» oder «Bring Sally down» – und je nachdem, was gesungen wird, muss man die Position halten – unterschiedlich lang. Vor allem muss man meistens länger unten bleiben. Wer schon einmal Liegestütze gemacht hat, weiss, dass das kein leichtes Unterfangen ist.