Verzicht im Januar
31 Tage fleischlos – sag uns: wagst du den Veganuary?

Der Veganuary startet bald: Immer mehr Menschen leben im Januar einen Monat lang vegan, also ohne Fleisch, Fisch, Milchprodukte oder Eier. Dies ist ein spannendes Experiment und kann Spass machen. Wir zeigen, wies klappt, und haben eine Umfrage vorbereitet.
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Hmmmh, lecker! Machst du auch mit beim Veganuary?
Foto: Unsplash

Darum gehts

  • Veganuary motiviert Menschen weltweit, 31 Tage vegan zu leben
  • Teilnehmer essen oft auch nach dem Monat bewusster und pflanzenbasierter
  • Veganuary startete 2014 in Grossbritannien und zählt Millionen Teilnehmer
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Gunda BosselSEO-Redaktorin

Der Veganuary ist eine weltweite Aktion, die 2014 in Grossbritannien gestartet wurde. Ziel: Menschen dazu motivieren, für 31 Tage vegan zu leben, um Tiere zu schützen, die Umwelt zu schonen und die eigene Ernährung zu hinterfragen.

Millionen Menschen weltweit machen bereits mit: von Gelegenheitsveganern bis zu Neugierigen, die einfach mal ausprobieren wollen, wie es sich ohne Fleisch, Käse und Eier lebt. Studien zeigen: Wer den Veganuary ausprobiert hat, isst danach oft bewusster und pflanzenbasierter, selbst wenn nicht jede Mahlzeit komplett vegan bleibt.

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Was bringt es, die Ernährung nur für einen Monat umzustellen?

Immer mehr Menschen machen beim Veganuary mit, weil er ein spannendes Experiment ist. Pflanzliche Ernährung liefert viele Vitamine, Ballaststoffe und weniger gesättigte Fette, was der Gesundheit zugutekommt. Gleichzeitig bedeutet der Verzicht auf tierische Produkte für einen Monat weniger Tierleid. Auch die Umwelt profitiert: Weniger Fleisch und Milchprodukte senken den CO₂-Fussabdruck. Ausserdem bringt der Veganuary Abwechslung in den Speiseplan, denn neue Rezepte, spannende Lebensmittel und kreative Kochideen kommen auf den Tisch. Es muss dabei nicht perfekt sein: Viele Menschen essen im Januar auch einfach bewusster, probieren neue Gerichte aus und merken: Vegan geht auch lecker und unkompliziert. So ist man danach auch im Alltag dafür offener, mal den einen oder anderen veganen Tag einzulegen. Denn die passenden Rezepte dafür hat man ja nun im Kopf.

Veganer in der Schweiz

Rund 50'000 Menschen in der Schweiz leben vegan, das sind etwa 0,7 Prozent der Bevölkerung (Stand 2024). Deutlich grösser ist die Gruppe der Vegetarier mit rund 308'000 Personen. Insgesamt haben über zwei Millionen Menschen ihren Fleischkonsum reduziert, und besonders bei Jüngeren ist der Trend zu pflanzlicher Ernährung klar spürbar.

Auch die Gastronomie macht mit

Im Veganuary dürfen neue Restaurants entdeckt werden, denn hier bieten sich in der gesamten Schweiz spannende Überraschungen. Restaurants und Imbisse mit fleischlosem oder veganem Konzept sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Doch auch in den meisten anderen Restaurants werden inzwischen fleischlose oder gar vegane Speisen angeboten, es gehört in der Gastronomie beinahe zum guten Ton, auch tolle vegane Speisen auf der Karte zu haben.

Veganuary 2026: Vegan ohne Drama in 5 Schritten

Mit ein paar cleveren Tricks, fleischfreien Tagen, Pflanzendrinks und einfachen Rezeptideen gelingt der Veganuary überraschend leicht und lecker und nebenbei ganz ohne Drama

Mit ein paar cleveren Tricks, fleischfreien Tagen, Pflanzendrinks und einfachen Rezeptideen gelingt der Veganuary überraschend leicht und lecker und nebenbei ganz ohne Drama

Tipps für einen entspannten Monat

  • Starte langsam: Vielleicht zuerst die Milchprodukte weglassen, dann das Fleisch reduzieren, um das Umdenken ein wenig einfacher zu gestalten.
  • Neue Rezepte ausprobieren: Such dir leckere Rezepte, die neuen Geschmäcker motivieren dich zum Durchhalten. Von Linsenbolognese bis veganes Sushi – es gibt bestimmt vieles, was du bisher nicht kennst!
  • Ersatzprodukte clever einsetzen: Pflanzendrinks, Tofu, veganer Käse – mit diesen Alternativen kannst du klarkommen.
  • Tausche dich aus: In Communitys oder Social Media gibt es viele Tipps und Motivation.
  • Viele alltägliche Dinge, sind vegan. So unter anderem Brot mit Hummus, Falafel, Reis-Gemüse-Pfanne, Rösti, Steinpilz-Risotto, Pasta mit Tomatensugo oder Aglio e olio, Pizza oder Fruchtsalat. Du musst also nicht deinen gesamten Speiseplan umstellen.

Der Veganuary ist so gesehen keine riesige Herausforderung an die Küche, sondern eine tolle Möglichkeit, Neues zu entdecken, bewusster einzukaufen und zu essen und seinen Speiseplan zu überdenken.

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