Jünger mit Lebensstil
Biologisches Alter: Was es bedeutet und wie du es steuerst

Wir haben zwei Alter. Das kalendarische (bestimmt durch das Geburtsdatum) und das biologische. Doch was bedeutet letzteres genau, wie können wir es beeinflussen und woher wissen wir, wie alt wir sind?
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Im Gegensatz zum chronologischen kann man das biologische Alter beeinflussen.
Foto: Pixabay

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Biologisches Alter oft jünger als kalendarisches Alter, beeinflusst durch Lebensstil
  • Positive Einstellung kann Lebenszeit um 7,5 Jahre verlängern, sagt Experte
  • Ab 30 Jahren Muskelabbau, 30 Minuten Bewegung täglich helfen dagegen
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Schweizer Illustrierte

Ihr fühlt euch jünger, als ihr seid? Das hat nichts mit Verleugnung zu tun. Andersrum ist übrigens auch möglich und ein wissenschaftlich belegtes Gefühl. Nicht immer stimmt unser tatsächliches Alter mit unserem biologischen Alter überein. Anders gesagt: Manchmal fühlen wir uns jünger, fitter und gesünder, als es die Zahl scheinbar vorgibt, die von unserem Geburtsdatum bestimmt wird.

Biologisches Alter – was ist das?

Jeder Mensch hat zwei Alter: das kalendarische Alter und das biologische Alter. Das eine, was im Pass steht, nennt sich chronologisches Alter. Das Gefühlte, das mehr über unseren Gesundheitszustand aussagt, ist das Biologische. Wir können es durch unsere Ernährung, durch Bewegung, den Lebensstil beeinflussen.

Wie misst man das biologische Alter?

Eine einfache Formel, mit der sich das biologische Alter messen lässt, gibt es nicht, denn viele Faktoren spielen dabei eine Rolle. Aus medizinischer Sicht spielen vor allem das Gewicht, Blutdruck und Ruhepuls sowie Faktoren wie Körperfettanteil und Wasserhaushalt eine Rolle, um zu beurteilen, wie fit ein Mensch ist. Auch mithilfe von Krafttests kann der körperliche Zustand eines Menschen beurteilt werden. Wer sein biologisches Alter herausfinden will, sollte sich zunächst einem Gesundheitscheck beim Arzt oder einer Ärztin unterziehen.

Wie kann man das biologische Alter beeinflussen?

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Sport

Wer körperlich fit ist, hält auch seine inneren Organe jung. Regelmässige Bewegung wirkt sich positiv auf Herz und Lunge aus, eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse, gesunden Fetten und wenig Zucker beugt zum Beispiel Übergewicht und einer Arterienverkalkung vor. Mit Sport und guter Ernährung kann der Alterungsprozess zwar nicht gestoppt, aber doch verlangsamt werden. Letztlich ist es immer eine Kombination aus angeborenen Voraussetzungen und äusseren Faktoren, die das Ausmass und die Geschwindigkeit des Alterns bestimmen.

Unsere Muskelmasse baut sich ab dem Alter von etwa 30 Jahren automatisch ab – es sei denn, wir steuern dem durch Sport entgegen. Vor allem Krafttraining lässt die Muskelmasse wieder wachsen. Aber auch Ausdauertraining ist wichtig: Schon 30 Minuten Bewegung am Tag stärken das Herz-Kreislauf-System und verlangsamen unseren Zellverfall.

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Zwischenmenschliches

Auch Verhaltensweisen und soziale Interaktion spielen für unser biologisches Alter eine Rolle. Alleine, wenn man eine positive Einstellung hat, gewinnt man gemäss Altersforschern etwa 7,5 Jahre.

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