Darum gehts
- Fencing & Fine Wine verbindet sportliche Aktivität mit Weintourismus
- Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt lernen die Weine aus Pisa und Umgebung kennen
- Mit Olympiasieger Matteo Tagliariol unterrichtet ein Meister seines Fachs
In und um Pisa befindet man sich zwar nicht im Zentrum der berühmtesten toskanischen Weinbaugebiete, aber es gibt einige bedeutende und teils weltbekannte Weine in der näheren Umgebung, etwa Bolgheri mit den Rotweinen Sassicaia, Ornellaia und Masseto, den sogenannten Supertuscans.
Diese mächtigen Gewächse basieren auf internationalen Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc statt auf herkömmlichem Sangiovese.
Alltagsweine aus Pisa
Pisa und Umgebung verfügen über eine eigene Herkunftsbezeichnung: Terra di Pisa DOC. In diesem Weintyp spielt Sangiovese, wie in so vielen historischen Weinen der Toskana, die Hauptrolle, hier macht sie minimal 95 Prozent des Rotweins aus.
In der Regel werden hier süffige, unkomplizierte Rotweine gekeltert, die vor allem im Anbaugebiet selber getrunken werden. Dies gilt auch für die anderen Weintypen in der näheren Umgebung: Montescudaio DOC, Val di Cornia DOC. Aus den Colline Lucchesi und Montecarlo DOC stammen auch gern getrunkene Weissweine.
Fencing & Wine
Weinliebhaber und Fechtmeister Thomas Theuerkauff lancierte die Veranstaltung Fencing & Fine Wine 2010. Der gebürtige Bonner lebt im Bordelais und führte bis vor kurzem seinen Verein Club d'Escrime du Médoc.
Rund um Bordeaux fanden denn auch die ersten Ausgaben statt, die in erster Linie Gäste aus den USA anzogen. 2026 ist Pisa Austragungsort, hier unterrichtet im Circolo Scherma Navacchio Olympiasieger Matteo Tagliariol.
Das Programm ist ein gelungener Mix von Sport, Spiel und Spass und bringt den Teilnehmenden nachmittags grössere und kleinere, bekannte und unbekannte toskanische Weinbaugebiete und deren Weine näher.