Darum gehts
- Ab Temperaturen über 45 Grad Celsius wird es für Wein heikel
- Extreme Hitze kann den Korken herausdrücken
- Ferienweine sind besonders gefährdet
Ist mir schon passiert. Die Einkäufe sind im Kofferraum verstaut. Man trinkt noch schnell einen Kaffee, trifft Bekannte, geht zum Apéro über und vergisst die Zeit. Eine Flasche Schaumwein überlebt es nicht.
Die Sauerei war gross, das Putzen dauerte lange und noch Wochen danach roch es im Auto wie in einer versifften Bar. Es lohnt sich also, auf ein paar Dinge beim sommerlichen Weineinkauf zu achten.
Die vorderste Flasche im Regal nehmen
Es ist wie bei der Milch. Nachgefüllt wird von hinten. Sprich, die neuen Flaschen stehen nicht an vorderster Front. Zwar dringt Sommerhitze selten in die Läden, doch im Regal nach hinten greifen lohnt sich, denn diese Flaschen stehen noch nicht so lange im Regal.
Kühltasche vergessen
Eine durchgängige Kühlkette ist bei verderblichen Lebensmitteln Pflicht. Auch Wein profitiert, wenn er gekühlt transportiert wird. Sinnvoll: die Weinflaschen zuerst einpacken, dann Käse, Milch und Grillgut.
Weine im Kofferraum lassen
Den Weinkauf in den Ferien erledigst du am besten am letzten Tag. Ist das nicht möglich, lohnt es sich, die Kartons bis zur Abreise im klimatisierten Hotelzimmer oder im Feriendomizil zu lagern. Die kritische Grenze für Wein im Auto liegt bei 45 Grad Celsius. Ab dann kann die Verschlussfähigkeit des Korkens beeinträchtigt werden.
Onlinelieferungen nicht planen
Du bist bei der Arbeit, und der bestellte Wein steht vor deiner Haustür in der prallen Sonne. Zwar kann Wein Temperaturen von 30 Grad Celsius ein paar Stunden überstehen. Muss aber nicht sein. Vereinbare einen Liefertag, an dem du zu Hause bist.