Die besten Grill-Rezepte der Schweiz im grossen Test
Wie einfach grilliert man Alphornburger, Lamm- und Dönerspiess?

Wir haben das beste Grillrezept der Schweiz gesucht. Outdoorchef-Experte Dominique Müller hat aus der Fülle der Geheimtipps der Blick-Community seine drei Favoriten herausgepickt. Wie die Siegesrezepte im Praxistest abschneiden – und wer einen Grill gewonnen hat.
Dominique Müller verdiente sich seine Sporen am Grill als Food-Blogger ab. Jetzt ist er Experte bei Outdoorchef – und brutzelt die Gewinnerrezepte unserer Community-Challenge nach.
Foto: Lukas Lienhard
Dies ist ein bezahlter Beitrag, präsentiert von Outdoorchef

Von simplen Cervelats und Bratwürsten über Spareribs mit Honig-Barbecue-Sauce und marinierten Mistchratzerli bis hin zur gesmokten Zunge vom Muotathaler Rind und geräucherten Pfirsichen mit Vanilleglace: Bei der Blick-Community kommt eine breite Palette auf den Grill. Das zeigen die Rezepteinsendungen, die wir zu unserem Aufruf «Wer hat das beste Grillrezept der Schweiz?» erhalten haben. «Es hat viel Klassisches dabei, aber auch viel Kreatives und Inspirierendes, was natürlich sehr cool ist», freut sich Dominique Müller, während er sich durch die anregenden Einsendungen klickt.

Der Grillprofi von Outdoorchef und ehemalige Food-Blogger hat die Aufgabe, seine drei Lieblingsrezepte zu küren. Sein absoluter Favorit wird mit einer Grillstation Heat X-345 RB von Outdoorchef im Wert von 1499 Franken belohnt. Wer auf Platz zwei landet, darf bald einen Gaskugelgrill Ambri 480G EVO PLUS von Outdoorchef im Wert von 499 Franken sein Eigen nennen. Als dritter Preis winkt Easy-Check-Wireless-Grillthermometer Quadro von Outdoorchef im Wert von 179 Franken. Damit klappt es künftig mit dem Garpunkt problemlos.

Maximaler Genuss, minimaler Aufwand

Outdoorchef ist ein international agierendes Schweizer Unternehmen – führend im Bereich innovativer BBQ-Systeme, Outdoorküchen und hochwertigem Grillzubehör. Bei den Produkten trifft präzise Technik auf durchdachtes Design und höchste Benutzerfreundlichkeit.

Outdoorchef ist ein international agierendes Schweizer Unternehmen – führend im Bereich innovativer BBQ-Systeme, Outdoorküchen und hochwertigem Grillzubehör. Bei den Produkten trifft präzise Technik auf durchdachtes Design und höchste Benutzerfreundlichkeit.

Ran ans Gerät!

Dominique Müller entscheidet allerdings nicht einfach danach, was auf dem Papier gut klingt und auf einem allenfalls mitgeschickten Bild fein aussieht. Er will wissen, ob sich die Rezepte auch im Alltag gut umsetzen lassen und wirklich schmecken. Daher packt er sämtliche (bereits vorgerüstete) Zutaten und seinen Gaskugelgrill Davos Pro mit Blazing Zone in seinen Kastenwagen und trifft uns im malerischen Garten des LandLiebe-Hauses in Herrliberg ZH für den ultimativen Praxistest.

Als Erstes wird der (fabrikneue) Grill in den Garten gerollt. Erstaunlich: Gerade mal fünf Minuten später ist die Gasflasche bereits angeschlossen und der Grill am Aufheizen. Dominique Müller macht sich an die Arbeit. Als Erstes setzt er den Vorschlag von Leserin Antanina um: Lammfleischspiesse mit Feta-Dip und grillierter Wassermelone (alle Rezepte sind am Schluss des Artikels zu finden).

Rezept 1: Dominique Müller steckt das marinierte Lammfleisch an die Spiesse und grilliert es anschliessend mit den Wassermelonen.
Foto: Lukas Lienhard

Warum er sich für dieses Rezept entschieden hat? «Nicht alle mögen Lammfleisch. Dabei ist es ein sehr schönes Fleisch und lässt sich gut verarbeiten. Und mir gefällt hier auch die orientalische Note», begründet der Experte. Während wir uns unterhalten, steckt er die in Salz, Pfeffer und Olivenöl marinierten Fleischstückchen auf zwei Spiesse und baut dabei auch immer wieder mal eine eingelegte Zwiebel ein. Für den Dip zerbröselt er Feta in Joghurt. Abgeschmeckt wird dieser mit gehackten Pfefferminzblättern und Pfeffer. 

Danach schneidet Dominique Müller zwei Scheiben von einer Wassermelone ab und teilt sie in «Kuchenstücke» auf. Die Lammfleischspiesse kommen bei rund 180 Grad auf den Rost, die Wassermelonendreicke legt er auf eine Plancha, die sich über der Blazing Zone anbringen lässt. «Ich habe mich bei der Zubereitung strikt an die Vorgaben des Rezepts gehalten», meint Müller, während er mit der Grillzange immer wieder das Grillgut kehrt. «Man könnte aber auch noch Aprikosenhälften an die Spiesse stecken, um ein bisschen Süsse drin zu haben. Und beim Lammfleisch mit Schärfe kontern, zum Beispiel durch Harissa oder Chili. Mir gefallen solche Scharf-süss-Kombinationen.» So, Gericht eins ist fertig. Probiert wird aber erst am Schluss.

Die Lammspiesse kommen zuerst auf den Grillrost und dann noch auf die Plancha für ein kurzes Röst-Finish.
Foto: Lukas Lienhard

Nach dem Lammfleisch ist vor dem Döner

Ab zu Gericht zwei: der Dönerspiess 2.0 von Leser Patrick. «Ich habe dieses Rezept ausgewählt, weil ich die vielen Schichten cool finde. Das ist mal etwas anderes», erklärt Dominique Müller. Als er die unter anderem mit Zwiebel, Knoblauch, Peperoni und Gewürzen verfeinerte Hackfleischmasse (halb Rind, halb Schwein) auf dem ersten Wrap verteilt, bilden sich allerdings Runzeln auf seiner Stirn. «Ich muss mit einem Glas Rondellen ausstechen. Ob das wohl wirklich klappt?», fragt er zweifelnd.

Mit einem Cüpli-Glas und einem kleinen Messer als Unterstützung macht er sich ans Werk. Und siehe da: Es funktioniert tadellos. «Aber man braucht dafür also ordentlich Geduld», sagt Müller. Jetzt wird Rondelle um Rondelle aufgeschichtet, bis ein kleiner Turm vor uns steht. Dann noch den Spiess durchstecken, was ebenfalls ohne Probleme funktioniert. Und ab geht es mit dem Dönerspiess auf den Grill. Unter dem Deckel hat der Grillexperte in einer kleinen Gusseisenpfanne bereits Butter mit gepresstem Knoblauch, Paprika, Kreuzkümmel und Chili geschmolzen. Damit pinselt er den Spiess grosszügig ein, bevor er den Deckel schliesst. 

Rezept 2: Der Grillexperte sticht für den Dönerspiess Rondellen mit einem Glas aus und schichtet sie zu einem Turm. Danach werden diese aufgespiesst und landen auf dem Grill.
Foto: Lukas Lienhard

Der Spiess gart bei rund 200 Grad und indirekter Hitze und wird immer wieder gewendet. Regelmässig streicht ihn Müller mit der zerlassenen Gewürzbutter ein. «Man könnte ihn übrigens auch mit halb Rind, halb Lamm machen. Das würde fast noch besser passen», sinniert er dazu. Auf der Plancha bereitet er in der Zwischenzeit noch Peperoni-, Zwiebelstreifen und Zitronenscheiben zu. «Die stehen zwar nicht im Rezept, geben auf dem Teller aber ein bisschen Farbe. Es könnten auch noch Zucchetti rein.» Ganz am Schluss röstet Müller den Spiess noch kurz rundherum auf der Plancha an, die über der Blazing Zone liegt. «Dort ist es sehr heiss. Das gibt eine schöne Farbe.» Und fertig ist Menü zwei.

Der Alphornburger ruft

Jetzt noch Menü drei: der Alphornburger mit Biersenf-Aioli-Sauce und Rösti-Bun von Leser Andreas. Die Sauce und die Pattys, die neben Rindshackfleisch unter anderem geriebenen Appenzeller und geriebene Rüebli sowie Gewürze enthalten, hat Dominique Müller zu Hause vorbereitet. Alles geht zügig und ohne Probleme. 

«Ich persönlich würde den Appenzeller und die Rüebli aber weglassen. Sie machen die Masse weniger luftig, weil man das Patty fester zusammendrücken muss, damit alles zusammenhält», meint der Fachmann. Und erklärt: «Luftige Pattys ergeben mehr Geschmack, weil das Fett sich besser verteilen kann.» Aus diesem Grund rät er auch entschieden von Burgerpressen ab. «Ausser, man macht Smash Burger. Dann ist es egal, weil die eh ganz dünn sind.»

Rezept 3: Zuerst formt Dominique Müller die Rösti-Buns. Danach kommen diese zusammen mit den Rindfleisch-Pattys auf die Plancha. Am Schluss heisst es: Burger bauen.
Foto: Lukas Lienhard

Kopfzerbrechen macht Müller aber ein Punkt: Beim Alphornburger kommen Rösti-Buns zum Einsatz. «Rösti ist etwas, das mir einfach nie gelingt», gesteht er. «Meistens sieht sie aussen gut aus, ist aber innen noch nicht durch.» Trotzdem macht er sich ans Werk und mischt geraffelte Kartoffeln exakt nach Rezept mit Ei. Danach formt er hübsch aussehende Buns. Pattys und Rösti-Buns kommen auf die Plancha. 

Nach rund 20 Minuten ist das Fleisch kurz vor dem gewünschten Garpunkt. Jetzt kommt noch geriebener Appenzeller obendrauf. Damit dieser schön schmilzt, deckt Müller die Pattys kurz mit einer Metallhaube (Fachbegriffe: Cloche) ab. Danach baut er den Burger vorschriftsgemäss mit einer Tomatenscheibe und Rucola zusammen. Sieht super aus.

Jetzt wird probiert und geurteilt

Nun bleiben noch zwei Fragen offen: Wie schmecken die drei Menüs? Und wer hat denn nun gewonnen?

Zum ersten Punkt: Alle drei Menüs schmecken sehr gut. Die Lammspiesse mit Melonen sind erfreulich erfrischend, ideal für heisse Sommertage – und für Grillfans, die leichtere Kost priorisieren. Der Dönerspiess ist eine elegante Lösung für alle, die etwas Handfestes, aber trotzdem nicht zu Deftiges möchten. Der Alphornburger präsentiert sich abgerundet und dürfte besonders bei der Fraktion Anklang finden, die es herzhaft und üppig mag. 

1, 2 oder 3: Welches Rezept macht das Rennen?
Foto: Lukas Lienhard

Nun aber zur Siegerehrung. Wie lautet das Verdikt von Dominique Müller? «Auch wenn mich das Ausstechen der Rondellen Nerven gekostet hat: Der Dönerspiess ist mein absoluter Favorit. Er schmeckt nicht nur, er ist auch ein Hingucker.» Patrick darf sich also über den Hauptpreis freuen – die Grillstation Heat X-345 RB von Outdoorchef im Wert von 1499 Franken. 

Auf Platz zwei geschafft hat es Antanina mit ihrem Lammspiess. Sie ist nun stolze Besitzerin eines Gaskugelgrills Ambri 480G EVO PLUS von Outdoorchef im Wert von 499 Franken. 

Platz drei belegt Andreas mit seinem Alphornburger. Er kann künftig mit dem Easy-Check-Wireless-Grillthermometer Quadro von Outdoorchef im Wert von 179 Franken grillieren. Damit trifft er bei jedem Fleisch den gewünschten Garpunkt. Herzliche Gratulation!

Rezept 1: Antaninas Lammfleischspiesse

Mit Feta-Dip und grillierter Wassermelone 

Für 2 Portionen

Menge
Zutaten

1 Scheibe

Wassermelone (zum Grillen)

300–350 g

Lammfleisch, in Würfel geschnitten

150 g

griechisches Joghurt

100 g

Feta

5-10 

frische Minzblätter

5-10 

Zwiebeln (mariniert oder eingelegt)


Salz


Pfeffer

Olivenöl


Holz- oder Metallspiesse (doppelt gesteckt für Stabilität)

Zubereitung 

  1. Das Lammfleisch in gleichmässige Würfel schneiden und leicht mit Salz, Pfeffer und etwas Olivenöl marinieren. Auf doppelte Spiesse stecken, dabei die Fleischstücke mit marinierten Zwiebeln abwechseln.

  2. Den Grill stark erhitzen und die Lammspiesse je nach gewünschtem Gargrad 4 bis 6 Minuten grillen, dabei regelmässig wenden.

  3. Für den Dip Feta mit griechischem Joghurt glatt rühren, fein gehackte Minze unterheben und mit etwas Pfeffer abschmecken.
  4. Die Wassermelonenscheibe kurz und kräftig auf dem Grill anrösten, bis leichte Grillstreifen entstehen.
  5. Alles zusammen auf einem Teller anrichten: Lammspiess auf das Feta-Minz-Joghurt setzen und die gegrillte Wassermelone als frische, süss-rauchige Beilage servieren.
So sieht es bei Leserin Antanina aus, wenn sie ihre Lammspiesse zaubert.
Foto: ZVG

Rezept 2: Patricks Dönerspiess 2.0

Für ca. 4 Spiesse

MengeZutaten

500 g 

Hackfleisch (Rind + Schwein)

rote Zwiebel (fein gehackt)

3

Knoblauchzehen (gepresst)

1

Peperoni (fein gehackt)

1 Handvoll

Petersilie (gehackt)

1 TL

Paprika edelsüss

1 TL

Kreuzkümmel


Salz

Pfeffer

4–5

Wraps

Für die Buttersauce 

MengeZutaten

50 g Butter

Butter

1

Knoblauchzehe (gepresst)

½ TL

Paprika

½ TL

Kreuzkümmel

Chili nach Geschmack

Zubereitung 

  1. Hackfleisch mit Zwiebel, Knoblauch, Peperoni, Petersilie und Gewürzen gut vermengen. Die Masse auf den Wraps ausstreichen.
  2. Mit einem nicht zu grossen Glas Rondellen ausstechen. 

  3. Die Rondellen schichten (Wrap → Hackfleisch → Wrap → Hackfleisch), bis ein kompakter Turm entsteht. Einen flachen oder doppelten Spiess reinstecken.
  4. Die Spiesse bei indirekter Hitze ca. 30 Minuten grillen (Deckel geschlossen), und währenddessen mehrfach mit der Buttersauce bestreichen.
  5. Zum Schluss 2 bis 3 Minuten bei direkter Hitze rundum angrillen, bis eine knusprige Kruste entsteht.
  6. Mit Fladenbrot, Salat und Sauce servieren.
Patrick bei der Zubereitung seines Dönerspiesses 2.0.
Foto: ZVG

Rezept 3: Andreas Alphorn-Burger

Mit Biersenf-Aioli und Rösti-Bun 

Für 4 Personen. Zubereitungszeit: 60 Minuten

Menge Zutaten

600 g

Rindshackfleisch

80 g

Appenzeller, gerieben 

500 g

festkochende Kartoffeln 

Eier 

150 g

griechisches Joghurt 

2 EL

Biersenf (z. B. Hopfensenf)

2 Zehen

Knoblauch

1 EL

Zitronensaft

Rüebli, fein geraffelt

2 TL

Bergkräuter (Thymian, Rosmarin) 

Nach Bedarf

Salz, Pfeffer, Butterschmalz 

Zum Belegen

Rucola, Tomaten, Essiggurken

Zubereitung 

Rösti-Buns (machen den Unterschied zu anderen Burgern)

  1. Kartoffeln roh schälen und grob raffeln. Mit Salz ziehen lassen (10 Min.), dann kräftig auspressen — je trockener, desto knuspriger.
  2. Mit 1 Ei, Bergkräutern und Pfeffer vermischen. Aus der Masse 8 flache, gleichmässige Scheiben formen (Durchmesser Burgergrösse).
  3. In einer Gusseisenpfanne auf dem Grill mit Butterschmalz bei mittlerer Hitze beidseitig je 5 bis 6 Minuten goldbraun braten. Beiseite stellen.

Patty und Aioli

  1. Hackfleisch mit geraffeltem Rüebli, Appenzeller, 1 Ei und Bergkräutern vermengen. 4 Patties formen, 30 Minuten kühlen.
  2. Patty auf direkter Hitze je 3 bis 4 Minuten pro Seite grillieren. Kurz vor Ende etwas Appenzeller obendrauf schmelzen lassen.
  3. Biersenf-Aioli: Joghurt, Biersenf, gepressten Knoblauch und Zitronensaft verrühren. Salzen und kalt stellen.

Rösti-Scheibe belegen

  • Aioli → Rucola → Patty → Tomate → Gurken → Aioli → zweite Röstischeibe. Mit Holzspiess fixieren.

Geheimtipp: Den fertigen Burger kurz in Alufolie einschlagen und 2 Minuten ruhen lassen — so zieht die Aioli in die Rösti ein und alles hält perfekt zusammen.

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Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.

Kontakt: E-Mail an Brand Studio

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