Experte über überraschende Schweizer Unterschiede beim BBQ
«Neben dem Rösti- gibt es auch einen Grillrost-Graben»

Gas, Kohle oder Elektro? Gitterrost oder Plancha? Wurst, Steak oder Gemüse? Dominique Müller von Outdoorchef weiss, wie unser Land grilliert und wie sich die Landesteile dabei unterscheiden. Und er gibt Tipps für den perfekten Hamburger und stressfreie Grillabende.
Locker aus dem Handgelenk: Dominique Müller sorgt dafür, dass die Pimentos im Wok nicht anbrennen. Gleichzeitig behält er das Grillgut auf der Plancha (r.) im Blick.
Foto: Lukas Lienhard
Dies ist ein bezahlter Beitrag, präsentiert von Outdoorchef

Ob ein Krustenbraten, butterzarter Lachs, schmackhafte Kräutersaitlinge, knackige Pimientos oder ein Mix aus Riesenkrevetten, Pak Choi, Cherrytomaten, Schalotten, Knoblauch und Koriander: Dominique Müller schüttelt beim Grillieren auf der Terrasse des Showrooms von Outdoorchef in Zürich Oerlikon alles locker aus dem Ärmel. Stress am Grill? Keine Spur. «Bei uns geht BBQ ganz easy», sagt er und schmunzelt.

Für den Lachs aktiviert er kurz den Kaltrauchgenerator. «Der macht aus jedem Grill einen Smoker», erklärt Müller. Der feine Duft von rauchig gebratenem Fisch, Fleisch, Gemüse und Rosmarin entgeht auch den Arbeitern nicht, die nebenan auf einer Baustelle baggern. «Es riecht unheimlich gut!», ruft einer herüber. Was er nicht weiss: Alles schmeckt noch viel besser, als es duftet.

Alles für den Grill

Vom Smoke, dem praktischen Kaltrauchgenerator, bis hin zur Plancha für kleine und grosse Menüs: Outdoorchef bietet alles, was man für ein easy BBQ braucht. Entdecke auch die überragend ausgestatteten Grillstationen des international agierenden Schweizer Unternehmens.

Vom Smoke, dem praktischen Kaltrauchgenerator, bis hin zur Plancha für kleine und grosse Menüs: Outdoorchef bietet alles, was man für ein easy BBQ braucht. Entdecke auch die überragend ausgestatteten Grillstationen des international agierenden Schweizer Unternehmens.

Dominique Müller ist aber nicht nur ein Grossmeister des Brutzelns: Er kennt sich auch mit dem Grillverhalten der Schweizerinnen und Schweizer aus. «Grillieren ist hierzulande eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen in den warmen Monaten», meint er. Gestützte Daten gebe es für die Schweiz zwar keine. «Aber Schätzungen gehen davon aus, dass rund 70 Prozent aller Haushalte in der Schweiz über einen Grill verfügen.» Kommt dazu: «Jährlich werden in der Schweiz gesamthaft etwa 200’000 neue Grills verkauft.»

Im Folgenden liefert der Experte weitere Einblicke in das Grillverhalten der Nation.

Auf der Plancha garen Gemüse und Riesenkrevetten und verströmen einen verlockenden Geruch.
Foto: Lukas Lienhard

Gas, Kohle oder Elektro?

«In der Schweiz wird hauptsächlich mit Gas grilliert, vor allem in der Deutschschweiz und in der Romandie. Nur im Tessin ist der Anteil Kohlegrills fast doppelt so hoch wie im Rest der Schweiz.» Das liege am Einfluss aus Italien, wo offene Feuerstellen eine lange Tradition haben.

Der Trend zum Gasgrill zeige sich in ganz Europa, so Müller weiter. «Der Grund ist sicher, dass er bequem ist. Man muss keine Kohle lagern, der Grill ist in zehn Minuten bereit, und es gibt keinen Ärger mit den Nachbarn, weil sich Rauch entwickelt.»

Interessant: Elektrogrills sind hierzulande noch wenig verbreitet. «Das Problem ist die Stromkapazität. Sie reicht nicht, um hohe Temperaturen zu erreichen und grosse Flächen zu beheizen.» Wenn, finde man Elektrogrills meist in urbanen Gebieten. «Häufig dort, wo Holzkohle verboten ist oder die Leute Respekt vor Gas haben.»

Zu viel Respekt vor Gas sei übrigens unbegründet. «Gasgrills sind eigentlich das sicherste System. Es passieren viel mehr Unfälle mit Holzkohlegrills, zum Beispiel durch unsachgemässe Anwendung von Brandbeschleunigern.» In Ländern, in denen indoor mit Gas gekocht werde, seien die Berührungsängste mit Gas wesentlich geringer.

Vor dem Grillieren: Dominique Müller zeigt uns einen der üppig beladenen Gasgrills.
Foto: Lukas Lienhard

Gitterrost oder Plancha?

«Neben dem Rösti- gibt es in der Schweiz auch einen Grillrost-Graben», sagt Dominique Müller. Heisst: «Die deutschsprachige Schweiz grilliert mehrheitlich auf dem Grillrost. Auch im Tessin ist er beliebt. In der Westschweiz dagegen ist die Plancha sehr wichtig.»

Die Plancha – eine durchgehende Grillplatte, die bei den Grills von Outdoorchef bequem über den Seitenbrennern aufgesteckt werden kann – hat sich über Portugal, Spanien und Frankreich ihren Weg in die Romandie gebahnt. «Sie ermöglicht ebenfalls Röstaromen und ist ideal für kleinteilige Sachen wie zum Beispiel Crevetten, Jakobsmuscheln, Fisch, halbierte Tomaten oder – ganz wichtig – auch für Burger», erklärt der Fachmann.

Viele würden den Fehler machen, ihre Hamburger auf dem Grillrost zuzubereiten. «Dabei geht das geschmacksverstärkende Fett verloren, weil es direkt ins Feuer tropft. Bei der Plancha bleibt es im Fleisch, und der Geschmack dadurch erhalten.»

Weitere Vorteile der Plancha: «Auf ihr wird offen grilliert. Man kann den Gästen also seine Grillskills zeigen. Und sie ist supereinfach zu putzen.»

Den Lachs (l.) grilliert Dominique Müller indirekt auf einem Holzbrett auf dem Rost. Man könnte ihn aber auch auf der Plancha machen. Die ist ja aber gerade anderweitig belegt.
Foto: Lukas Lienhard

Wurst, Steak oder Gemüse?

«In der Deutschschweiz und im Tessin kommen immer noch hauptsächlich Würste und Fleisch auf den Grill», sagt Müller. Am häufigsten werde Rind- und Schweinefleisch gewählt. «Zum Beispiel Hohrücken- und Holzfällersteaks, oft vormariniert. Kalb und ganze Poulets eher weniger.»

Anders sieht es in der Romandie aus: «Dort wird häufiger Fisch grilliert.» Neben dem Rösti- und Rost- gibt es also auch noch einen Fischgraben. 

Kommt Gemüse auf den Grill, dann oft in Form von klassischen Gemüsespiesschen. «Grillkäse wie Halloumi oder Camembert in der Holzschachtel sowie Fleischersatzprodukte kommen natürlich auch vor. Aber im Kern ist alles immer noch sehr fleischlastig.»

Und wie grilliert Dominique Müller selbst? «Zu Hause richte ich mich nach meiner Familie. Meine zweieinhalbjährige Tochter liebt Würste. Meine ältere Tochter mag Burger und Smashburger. Und meine Frau ist Flexitarierin, isst also nur wenig Fleisch. Für sie mache ich ganz viel Gemüse», erzählt er.

Wenn er Zeit hat, setzt er auf ein amerikanisches Barbecue mit einem grossen Stück Fleisch. «Das gare ich acht bis vierzehn Stunden indirekt auf dem Grill. Am liebsten habe ich dabei Pulled Beef.» Der Experte wartet dabei nicht auf den Frühling: «Wir von Outdoorchef finden, dass man 365 Tage im Jahr grillieren kann.»

Tipps des Grillprofis
Der Krustenbraten lässt sich vorbereiten und kann kurz, bevor man ihn braucht, im Grill aufgewärmt werden.
Lukas Lienhard

1. «Der Grilldeckel ist keine Dekoration» 

Es müssen nicht immer die teuersten Steaks sein: «Wenn man den Deckel nutzt und bei Temperaturen zwischen 80 bis 120 Grad niedergart, kann zum Beispiel ein Schweinshals butterzart werden.» Mit geschlossenem Deckel lässt sich zudem auf dem Grill auch Pizza oder sogar Brot backen.

2. «Schwarz ist kein Röstaroma» 

Häufig werde generell mit zu hoher Hitze grilliert und auch im falschen Moment, sagt Dominique Müller. Das Resultat sind verbrannte Stellen und ein unerwünschter bitterer Geschmack. «Ich empfehle, das Steak rückwärts zu grillieren.» Dabei wird das Fleisch schonend bei 120°C gebraten, bis es etwa 6 bis 8 °C unter der angestrebten Kerntemperatur liegt. Bei medium-rare entspreche das 48 °C. 

«Danach brät man das Fleisch auf dem Infrarotbrenner richtig scharf an. Das ergibt eine wunderschöne Kruste wie im Steakhouse.» Bei den Grills von Outdoorchef verstärkt das sogenannte Blazinglas, das über dem Infrarotbrenner angebracht wird, den Effekt.

3. «Setz auf ein kleines Grillmenü» 

Viele Gäste, viele verschiedene Leckerbissen auf dem Grill? Davon rät der Profi ab. «Häufig sind die einen Sachen dann übergrilliert und andere noch nicht gar.» Deshalb rät er zu kleinen Dreigängern. «Man kann zum Beispiel mit einem Flammkuchen starten. Das geht sogar mit Fertigteig. Einfach ein bisschen Crème fraîche, Speck und Frühlingszwiebeln drauf und auf dem Pizzastein garen lassen.» Alternativ könne man auf der Plancha ein Fischfilet auf einem Gemüsebeet oder Miniburger zubereiten.

Als Hauptgang empfiehlt Dominique Müller zum Beispiel ein ganzes Güggeli vom Grill. Oder ein grosses Stück Fleisch, etwa den eingangs erwähnten Krustenbraten. «Ist er zu früh fertig, lässt er sich über eine gewisse Zeit problemlos warmhalten.» Zum Braten könne man noch Kartoffeln und Gemüse geben. «Dann ist die Beilage ebenfalls gleichzeitig bereit.»

Selbst Desserts lassen sich auf dem Grill zubereiten. Die Palette reicht von einfachen Schoggi-Bananen-Schiffchen bis zur geräucherten und karamelisierten Ananas. «Mit einem Grillmenü hat man keinen Stress. Alles ist auf den Punkt gar, und alle essen gleichzeitig.»

4. «Probier auch mal etwas Verrücktes aus» 

Experimentieren geht über Studieren. Das gilt auch am Grill. «Wir haben einmal an einer Messe Wassermelonen in Würfel geschnitten und diese 24 Stunden lang mit Soja- und Teriyaki-Sauce sowie gerösteten Seetangblättern mariniert», erzählt Müller. «Danach haben wir die Wassermelonenstücke auf dem Grill scharf angebraten und anschliessend in verschiedenfarbigen Sesamsamen gerollt. Das Ergebnis wirkte wie Thunfisch-Sushi. Alle Besucherinnen und Besucher wollten davon probieren.» 

Apropos Marinade: Kommt sie in flüssiger Version bei Fleisch zum Einsatz, muss sie vor dem Grillieren immer entfernt werden. Vor allem bei kurz gebratenem Fleisch, wo mit direkter Hitze gearbeitet wird. Sonst ist die Gefahr zu gross, dass das Grillgut verbrennt. «Man muss das Fleisch einfach genügend im Voraus marinieren, damit der Geschmack einziehen kann.»

5. «Check deinen Grill nach der Winterpause» 

Wer seinen Grill liebt, putzt ihn vor dem Einwintern gründlich – oder muss es im Frühling vor der ersten Inbetriebnahme nachholen. Bei Gasgrills oder Gasküchen ist es zudem wichtig, zu überprüfen, ob die Gasleitung noch dicht ist. 

«Wir von Outdoorchef liefern zu jedem Grill eine Mischung aus 50 Prozent Wasser und 50 Prozent Seife mit. Damit pinselt man alle Teile, die mit Gas zu tun haben, gründlich ein – von der Gasflasche bis zum Grill.» Danach öffne man das Gas bei der Gasflasche, aber nicht beim Grill. «Blubbert es irgendwo, hat man ein Leck, und der Gasschlauch muss ersetzt werden.» Auch Spinnweben sollte man entfernen: «Sie können die Gasleitung blockieren.»

Die meisten Gasgrills haben ausserdem eine integrierte Zündung. «Oft wird diese mit Batterien betrieben.» Falls etwas nicht wie gewünscht funktioniert, ist wahrscheinlich ein Batteriewechsel angezeigt.

1. «Der Grilldeckel ist keine Dekoration» 

Es müssen nicht immer die teuersten Steaks sein: «Wenn man den Deckel nutzt und bei Temperaturen zwischen 80 bis 120 Grad niedergart, kann zum Beispiel ein Schweinshals butterzart werden.» Mit geschlossenem Deckel lässt sich zudem auf dem Grill auch Pizza oder sogar Brot backen.

2. «Schwarz ist kein Röstaroma» 

Häufig werde generell mit zu hoher Hitze grilliert und auch im falschen Moment, sagt Dominique Müller. Das Resultat sind verbrannte Stellen und ein unerwünschter bitterer Geschmack. «Ich empfehle, das Steak rückwärts zu grillieren.» Dabei wird das Fleisch schonend bei 120°C gebraten, bis es etwa 6 bis 8 °C unter der angestrebten Kerntemperatur liegt. Bei medium-rare entspreche das 48 °C. 

«Danach brät man das Fleisch auf dem Infrarotbrenner richtig scharf an. Das ergibt eine wunderschöne Kruste wie im Steakhouse.» Bei den Grills von Outdoorchef verstärkt das sogenannte Blazinglas, das über dem Infrarotbrenner angebracht wird, den Effekt.

3. «Setz auf ein kleines Grillmenü» 

Viele Gäste, viele verschiedene Leckerbissen auf dem Grill? Davon rät der Profi ab. «Häufig sind die einen Sachen dann übergrilliert und andere noch nicht gar.» Deshalb rät er zu kleinen Dreigängern. «Man kann zum Beispiel mit einem Flammkuchen starten. Das geht sogar mit Fertigteig. Einfach ein bisschen Crème fraîche, Speck und Frühlingszwiebeln drauf und auf dem Pizzastein garen lassen.» Alternativ könne man auf der Plancha ein Fischfilet auf einem Gemüsebeet oder Miniburger zubereiten.

Als Hauptgang empfiehlt Dominique Müller zum Beispiel ein ganzes Güggeli vom Grill. Oder ein grosses Stück Fleisch, etwa den eingangs erwähnten Krustenbraten. «Ist er zu früh fertig, lässt er sich über eine gewisse Zeit problemlos warmhalten.» Zum Braten könne man noch Kartoffeln und Gemüse geben. «Dann ist die Beilage ebenfalls gleichzeitig bereit.»

Selbst Desserts lassen sich auf dem Grill zubereiten. Die Palette reicht von einfachen Schoggi-Bananen-Schiffchen bis zur geräucherten und karamelisierten Ananas. «Mit einem Grillmenü hat man keinen Stress. Alles ist auf den Punkt gar, und alle essen gleichzeitig.»

4. «Probier auch mal etwas Verrücktes aus» 

Experimentieren geht über Studieren. Das gilt auch am Grill. «Wir haben einmal an einer Messe Wassermelonen in Würfel geschnitten und diese 24 Stunden lang mit Soja- und Teriyaki-Sauce sowie gerösteten Seetangblättern mariniert», erzählt Müller. «Danach haben wir die Wassermelonenstücke auf dem Grill scharf angebraten und anschliessend in verschiedenfarbigen Sesamsamen gerollt. Das Ergebnis wirkte wie Thunfisch-Sushi. Alle Besucherinnen und Besucher wollten davon probieren.» 

Apropos Marinade: Kommt sie in flüssiger Version bei Fleisch zum Einsatz, muss sie vor dem Grillieren immer entfernt werden. Vor allem bei kurz gebratenem Fleisch, wo mit direkter Hitze gearbeitet wird. Sonst ist die Gefahr zu gross, dass das Grillgut verbrennt. «Man muss das Fleisch einfach genügend im Voraus marinieren, damit der Geschmack einziehen kann.»

5. «Check deinen Grill nach der Winterpause» 

Wer seinen Grill liebt, putzt ihn vor dem Einwintern gründlich – oder muss es im Frühling vor der ersten Inbetriebnahme nachholen. Bei Gasgrills oder Gasküchen ist es zudem wichtig, zu überprüfen, ob die Gasleitung noch dicht ist. 

«Wir von Outdoorchef liefern zu jedem Grill eine Mischung aus 50 Prozent Wasser und 50 Prozent Seife mit. Damit pinselt man alle Teile, die mit Gas zu tun haben, gründlich ein – von der Gasflasche bis zum Grill.» Danach öffne man das Gas bei der Gasflasche, aber nicht beim Grill. «Blubbert es irgendwo, hat man ein Leck, und der Gasschlauch muss ersetzt werden.» Auch Spinnweben sollte man entfernen: «Sie können die Gasleitung blockieren.»

Die meisten Gasgrills haben ausserdem eine integrierte Zündung. «Oft wird diese mit Batterien betrieben.» Falls etwas nicht wie gewünscht funktioniert, ist wahrscheinlich ein Batteriewechsel angezeigt.

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Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.

Kontakt: E-Mail an Brand Studio

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