Foto: Claudio del Principe

Einfach Claudio fragen
Sardinen vom Grill wie in den Ferien?

Sardinen vom Grill sind der Star der BBQ-Saison 2026! Claudio Del Principe erklärt, wie man die kleinen, würzigen Fische perfekt zubereiten – mit einfachen Zutaten und ohne komplizierte Marinaden.
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Laut Claudio Del Principe sind Sardinen fette, sexy Biester, die auch mal Hitze und Rauch aushalten.
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Claudio Del Principe zeigt, wie man Sardinen wie im Urlaub am Meer grillt
  • Sardinen sollen nur gesalzen werden, Marinaden oder Füllungen sind nicht nötig
  • Pro Person sind 2 bis 3 Sardinen empfohlen, manche schaffen bis zu 20
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Claudio Del PrincipeKolumnist

«Wir hatten in den Ferien am Meer grandiose Sardinen vom Grill. Wie kann ich die zu Hause zubereiten?», fragt Leserin Sandra. Oh, die liebe ich auch. Egal ob in Kroatien, Portugal oder Marokko.

Die kleinen Fische eignen sich für einen grossen Grillauftritt in der nahenden BBQ-Saison. Sardinen sind – wie soll man es sagen? Richtige Fische! Nicht so ein zierlicher Edelfang, von dem man nur die glasig gedämpften Filets isst. Nein, mehr so von der Sorte kleine, fette, sexy Biester, die auch mal Hitze, Rauch, Schärfe und Säure aushalten. Also «Best Barbecue Buddies».

Ich mag sie über Holzkohle gegrillt. Und hört mir bloss auf mit Marinaden und Kräuterfüllung. Die fällt beim Wenden sowieso heraus, tropft runter und verbrennt. Garnitur kommt nach dem Grillieren dazu. Und damit sie auf dem heissen Rost nicht festkleben, brauchen wir sie nur zu salzen, fertig. Als Vorspeise reichen 2 bis 3 Sardinen pro Person. Ich habe aber auch schon erlebt, wie einer locker 20 davon verputzte – und fast so viele Gläser Weisswein dazu –, ein sehr geselliger Genussmensch!

Zutaten 

  • 12 frische oder tiefgefrorene Sardinen
  • Feines Meersalz
  • 1 Peperoncino
  • 1 Bund flache Petersilie
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • Kapern
  • Olivenöl extra vergine
  • Weissweinessig oder Zitronensaft

Zubereitung 

  • Die frischen oder aufgetauten Sardinen auf die Arbeitsfläche legen.
  • An der Schwanzflosse fassen und mit dem Messerrücken Richtung Kopf schuppen.
  • Unter fliessendem Wasser reinigen.
  • Zum Ausnehmen zuerst den Kiemendeckel anheben, ein scharfes Messer ansetzen und dann im 45-Grad-Winkel zum Körper hin herunterschneiden.
  • Mit den Fingern die Kiemen fassen und entfernen.
  • Nun sollte der Fisch einen sauberen V-Schnitt zwischen Kopf und Körper aufweisen.
  • Die Messerspitze an der Brust ansetzen und den Bauch mit einem nicht zu tiefen Schnitt bis fast zur Schwanzflosse aufschlitzen.
  • Mit dem Messerrücken kann man jetzt in einer einzigen Bewegung die Eingeweide von vorne nach hinten herausstreichen und abtrennen.
  • Nochmals unter fliessendem Wasser reinigen und mit Küchenpapier sehr gut trocknen.
  • Dann grosszügig beide Seiten einsalzen.
  • Nun kümmern wir uns um die Garnitur: Peperoncino entkernen und klein würfeln, Petersilie hacken, die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, Kapern wässern und mit wenig Olivenöl mischen.
  • Bevor man die Sardinen auf den Grillrost legt, das Salz, das der Haut noch etwas Feuchtigkeit entzogen hat, abtupfen.
  • Über mittlerer Glut braten.
  • Sobald die Haut goldgelb schimmert, die Fische wenden und fertig garen.
  • Auf Teller verteilen, mit der Garnitur bestreuen, mit bestem Olivenöl und nach Belieben mit einem guten Weissweinessig oder Zitronensaft beträufeln.

Und ja, am liebsten esse ich Sardinen von Hand!

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