Einfach Claudio fragen
Was isst man am Ostermontag?

Warum nicht mal Flädlisuppe? Claudio Del Principe zeigt, wie Sie mit wenigen Zutaten eine köstliche Suppe für den Ostermontag zaubern.
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Claudio Del Principe verrät, wie man aus einfachen Zutaten eine elegante Flädlisuppe zaubert – perfekt für einen beschaulichen Ostermontag.
Foto: Claudio del Principe

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Flädlisuppe als Ostergericht: Einfach, traditionell und schnell zubereitet
  • Zutaten: Eier, Parmesan, Milch, Mehl, Bouillon und Kräuter
  • Rezept: 3 Eier, 1 Liter Bouillon, für 4 Portionen geeignet
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Claudio Del PrincipeKolumnist

Opulentes Ostermenü, orgiastischer Oster-Brunch. Darf es am Ostermontag bescheidener sein? Bitte, warum machen wir die nicht öfter? Flädlisuppe! Auch beliebt als Frittatensuppe, Flädlesuppe, Consommé Célestine oder Zuppa di frittatine. Und als Variante verrate ich mein Lieblingsrezept für Scrippelle!

Zutaten 

  • 3 Eier
  • 1 Esslöffel Parmesan, gerieben
  • 50 ml Milch
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Esslöffel Mehl
  • Butter zum Braten
  • 1 l selbst gemachte Fleischbrühe (oder andere Bouillon)
  • Gehackte Petersilie oder Schnittlauchröllchen

Zubereitung 

  • Eier, Parmesan und Milch verquirlen, salzen und pfeffern.
  • Mehl dazugeben und so lange weiterquirlen, bis der Teig kleine Schaumbläschen wirft.
  • In einer beschichteten Pfanne Butter schmelzen.
  • Nur so viel Teig hineinschöpfen, dass der Pfannenboden knapp bedeckt ist.
  • Die Pfanne anheben und den Teig kreisen lassen, damit er bis zum Rand fliesst.
  • Bei mittlerer Hitze ein dünnes Omelett backen.
  • Wenden und weiterbacken, bis es auch unten schön gebräunt ist.
  • Herausheben, aufrollen und in Streifen schneiden.
  • Wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist.
  • Bouillon erhitzen und in Teller verteilen.
  • Flädli hineingeben und nach Belieben mit Peterli oder Schnittlauch bestreuen.

Eine traditionelle Variante aus den Abruzzen heisst «Scrippelle» oder «Crespelle». Crespelle sind eh der Hammer – dünne Pfannkuchen, ähnlich wie Crêpes. Sie werden auf unterschiedliche Weise serviert. In einer Fleischsuppe, locker aufgerollt als «Scrippelle mbusse», was so viel heisst wie «nasse Pfannkuchen». Als Antipasto oder Süssspeise, unterschiedlich gefüllt, eingerollt und aufgeschnitten. Als Timballo Teramano, ganz ähnlich wie Lasagne, aber eben mit geschichteten Pfannkuchen statt Teigbahnen und als Manicotti, die wiederum, wenn sie aus Eierteig geformt sind, als Cannelloni bekannt sind.

Zutaten Scrippelle mbusse 

  • 2 Eier
  • Salz
  • 100 g Weissmehl
  • Olivenöl extra vergine
  • 1 l hausgemachte Fleisch- oder Gemüsebouillon
  • Parmesan zum Reiben

Zubereitungen 

  • In einer Schüssel Eier, 1 Prise Salz und 200 ml Wasser mit einem Schneebesen aufschlagen.
  • Das Mehl dazugeben und die Zutaten zu einem glatten, flüssigen Teig mischen.
  • Wenig Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, 1 Schöpfkelle Teig hineingeben und die Pfanne kreisend schwenken, damit sich der Teig gleichmässig dünn verteilt.
  • 1 bis 2 Minuten braten, wenden und die andere Seite braten.
  • Die Crespelle dürfen leicht gebräunt sein.
  • Crespelle mit Parmesan bestreuen, locker aufrollen und bereitstellen.
  • Jeweils 2 Crespelle in Suppenteller legen, mit heisser Bouillon übergiessen und mit Parmesan bestreuen.

Wie? Sie haben noch so viele Reste vom Ostersonntag, sie werden sicher nicht kochen? Na, dann – e Guete und hoffentlich schönes Wetter, um frische Luft und Frühlingssonne zu tanken!

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