Einfach Claudio fragen
Hilfe, mein Partner kauft Mist!

Mia verzweifelt an den Einkaufsgewohnheiten ihres Partners. Claudio Del Principe verrät, warum klare Regeln, Humor und ein Gemüseabo helfen könnten, Streit zu vermeiden.
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Mia streitet sich mit ihrem Partner beim Einkauf, weil er trotz gemeinsamer Werte oft nicht nachhaltige Produkte in den Wagen legt.
Foto: imago/imagebroker

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Paar streitet beim Einkaufen über nachhaltige Lebensmittel und unterschiedliche Prinzipien
  • Tipps: Schwarze Liste, Kompromisse, Humor und Bio-Gemüseabos schaffen Entspannung
  • 90 % der Einkäufe nachhaltig: Genug für ein gutes Gewissen
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Claudio Del PrincipeKolumnist

Leserin Mia hat ein Problem: «Mein Partner und ich haben oft Krach beim Lebensmitteleinkauf. Eigentlich möchte er auch regionale, saisonale und nachhaltige Produkte. Aber wenn wir dann im Laden sind, legt er zum Teil genau die Artikel in den Wagen, die für uns tabu sind. Zum Beispiel Himbeeren im Februar, Spargeln aus Peru, Thunfisch, Fleisch aus Uruguay, Tomaten aus Almería. Es ist zum Verzweifeln. Als ob sein Hirn ein Blackout hätte. Spreche ich ihn darauf an und bitte ihn, die Lebensmittel zurückzulegen, wird er grantig und rechtfertigt sich: Ich habe jetzt aber Lust darauf! Die sind aber 50 Prozent reduziert. Spielt doch keine Rolle wegen dieses einen Mals. Was kann ich tun, ohne mich mit ihm zu streiten?»

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Liebe Mia, ich versteh dich. Es nervt. Man fühlt sich hintergangen, weil die gemeinsamen Prinzipien verraten werden. Am liebsten würde man den anderen durchschütteln, damit er wieder «richtig tickt». Ich rate dir grundsätzlich: Lass es gut sein. Wenn 90 Prozent vom Einkauf deiner Haltung entsprechen, ist das schon mehr als genug. Du musst nicht jeden Tag Superheldin sein.

Hier ein paar Tipps, wie es besser klappen könnte:

Die schwarze Liste
Erstellt gemeinsam eine Liste, was gar nicht geht, und hängt sie in der Küche auf. Diskutiere nicht im Laden, sag lieber: «Ist das nicht auf unserer Pfoten-weg-Liste?»

Aufgeteilt einkaufen
Einer holt Frischprodukte, der andere Basics. Gibt weniger Stress und weniger Diskussionen. Und plötzlich merkt der Partner: Ich mache alles richtig, und sie lobt mich dafür.

Gemüseabo machen
Wer wöchentlich Bio-Gemüse aus der Region bekommt, kocht komplett anders. Es schärft das Bewusstsein, fördert die Kreativität beim Kochen, und die Abwechslung macht unheimlich Freude.

Humor als Rezept
Statt belehren, lieber mal einen bissigen Spruch klopfen: «Oh, sammelst du jetzt Pestizid-Punkte? Was winkt als Prämie, Ferien im Plastikmeer von Almería?»

Kompromiss anbieten
Wenn du die schlimmen Himbeeren zurücklegst, mach ich dir dafür dein Lieblings-Tiramisù.

Neugier wecken
Vorschlag: Du nimmst ein Uruguay-Steak für dich und ich eines aus der Schweiz. Wir braten es und testen, welches wirklich besser schmeckt.

Kurzum: Zu Hause klare Regeln festlegen, Kompromisse eingehen, Streit im Laden vermeiden und Humor zeigen. Dann wird der Einkauf wieder zur Inspiration statt zur Frustration. Auch wenn sich ab und zu ein doofes «Himbeeri» in den Wagen schleicht.

Liebe geht bekanntlich durch den Magen – und man sollte unbedingt mehr auf sein Bauchgefühl hören!

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