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Kennst du Fiadoni abruzzesi?

Käse-Liebhaber aufgepasst: Diese Käse-Krapfen aus den Abruzzen sind ein Geheimtipp! Im Ofen gebacken, werden sie zum Highlight für Antipasto oder als Snack.
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Die Abruzzen, eine ursprüngliche Bergregion in Mittelitalien, sind bekannt für ihre rustikale Küche mit tief verwurzelten Traditionen und handwerklichen Spezialitäten.
Foto: Claudio del Principe

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Fiadoni aus den Abruzzen: Gefüllte Käsekrapfen, im Ofen gebacken, unwiderstehlich lecker
  • Mit Appenzeller oder Gruyère statt Pecorino gelingen sie genauso gut
  • Rezept ergibt 20–24 Stück, Backzeit 20–25 Minuten bei 180 Grad
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Claudio Del PrincipeKolumnist

Diese Käse-Krapfen aus den Abruzzen sind der Hammer. Völlig unbekannt und zu Unrecht unter dem Radar – wer sie einmal probiert hat, kommt nicht mehr davon los! Einfach zu verführerisch. Sie werden wie Ravioli geformt, mit einer würzigen Käsemischung gefüllt und im Ofen gebacken. Traditionell werden regionaler Rigatino- und Pecorinokäse verwendet.

Aber: Mit Schweizer Käse wie Appenzeller oder Gruyère werden sie ebenso gut, Pecorino oder Parmesan dazu gibt noch extra rezenten Geschmack. Charakteristisch ist der Einschnitt im Teig, aus dem während des Backens der Käse quillt – Ofenkino vom Feinsten. Ein super Antipasto, Fingerfood oder Snack!

Zutaten für 20 bis 24 Stück

Für den Teig

  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml Olivenöl extra vergine
  • 100 ml Weisswein
  • 400 g Weissmehl

Für die Füllung

  • 400 g Hartkäse, z. B. Appenzeller, gerieben
  • 100 g Pecorino, gerieben
  • 100 g Parmesan, gerieben
  • 8 Eier
  • Olivenöl extra vergine

Zubereitung

  • Für den Teig in einer Schüssel Eier mit 1 Prise Salz, Öl und Wein verquirlen, nach und nach das Mehl einrühren. Falls der Teig zu feucht ist, mehr Mehl einarbeiten, bis er nicht mehr klebt.
  • Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem weichen und elastischen Teig kneten.
  • Teig abdecken und 30 Minuten ruhen lassen.
  • Für die Füllung den Käse in eine Schüssel geben, Eiweiss von 2 Eiern dazugeben, die Eigelbe zum Bestreichen der Fiadoni bereitstellen.
  • Die restlichen 6 Eier ganz hinzufügen, mischen und zugedeckt 15 Minuten ruhen lassen.
  • Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Den Teig dritteln, um einfacher portionsweise arbeiten zu können.
  • Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 5 mm dünn ausrollen, dann durch die Pastamaschine bis auf die Stufe 7 dünn ausziehen.
  • Alternativ mit dem Nudelholz eine durchschimmernd dünne Bahn von 12 bis 15 cm Breite ausrollen.
  • Jeweils 1 EL Füllung mittig auf die Teigbahn setzen, dabei 8 bis 10 cm Abstand halten (je nachdem, wie gross der Durchmesser der runden Ausstechform ist).
  • Die Bahn nach vorne klappen und den Rand zudrücken.
  • Mit einer runden Ausstechform von 8 bis 10 cm Durchmesser Halbmonde ausstechen.
  • Ränder gut zudrücken und mit einer Gabel einen gerippten Rand prägen.
  • Teigabschnitte wieder verkneten, ausrollen und daraus noch mal 1 bis 2 Fiadoni formen.
  • Die Fiadoni auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen.
  • Die beiden Eigelbe mit 1 EL Olivenöl vermischen und die Fiadoni damit bestreichen.
  • Mit einer Schere die Fiadoni mittig auf der Oberfläche 2 bis 3 cm breit einschneiden.
  • 20 bis 25 Minuten backen, bis sie schön aufgegangen und goldbraun sind.
  • Am besten warm servieren.
  • Die Fiadoni lassen sich in einer Keksdose auch ein paar Tage aufbewahren und nochmals aufbacken.
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