Darum gehts
- 2026 bringt zahlreiche Elektroautos, darunter Ferraris ersten Stromer «Elettrica»
- Ferrari «Elettrica» liefert über 1000 PS dank vier Elektromotoren
- Bugatti Tourbillon mit 1800 PS startet bei 3,8 Mio. Euro
Im Autojahr 2026 starten vorwiegend viele neue elektrische Kompaktwagen oder bezahlbare SUVs. Trotz strenger CO₂-Regulierungen bringen die Autohersteller aber weiterhin auch einige attraktive Sportwagen oder Luxuskarossen auf den Markt. Wir starten unsere Neuheitenübersicht mit der wohl traditionsreichsten Sportmarke – Ferrari. Nachdem die Italiener im vergangenen Jahr den Ferrari Amalfi, die Speciale-Version des 296 und den SF90-Nachfolger 849 Testarossa präsentiert haben, starten jetzt deren Auslieferungen. Jedoch dürfte, wie bereits beim Roma, schon bald eine offene Spider-Version des 640 PS (471 kW) starken Amalfi folgen.
Ferrari tüftelt aber auch an einem rein elektrischen Supersportler, der schon seit längerem erwartet wird. Im Frühjahr 2026 solls so weit sein und der erste Ferrari-Stromer enthüllt werden. Das Modell, welches intern als «Elettrica» bezeichnet wird, soll vier Türen und vier Plätze haben und über 1000 PS (736 kW) leisten. Möglich machen es insgesamt vier Elektromotoren, je einer pro Rad. Der Elletrica soll auf einer 800-Volt-Architektur aufbauen und mit einer Ladung bis zu 530 Kilometer stromern können.
Die Konkurrenz aus Sant'Agata Bolognese (I) hat keine grossen Neuheiten für 2026 bestätigt. Nur der Plug-in-Hybrid-SUV Urus SE erhält ein umfangreiches Update, welches laut Insidern bis zu 900 PS (662 kW) leisten könnte. Zudem kursieren diverse Gerüchte, dass der V12-Hybride Revuelto eine neue Version erhalten soll. Entweder einen offenen Spider oder eine extreme Version mit Spoilern und gesteigerter Leistung namens SVJ.
Elektrosportler und Verbrenner-Kraftpakete
Wir wechseln nach Deutschland. Auch bei Mercedes-Sporttochter AMG soll 2026 ein elektrisches Modell auf den Markt kommen. Einen Ausblick dazu gabs mit dem 5,20 Meter langen Concept AMG GT XX bereits im Sommer. Die Eckdaten klingen abenteuerlich: über 1360 PS (1000 kW) Leistung, eine Ladezeit von fünf Minuten für 400 Kilometer Reichweite, Sitze aus dem 3D-Drucker, bakteriell hergestellte Textilfaser aus dem Hightechlabor – und das alles in einer viertürigen Limousine.
Bei Porsche, der Konkurrenz aus Zuffenhausen, hält man sich, was Neuheiten betrifft, noch bedeckt. Vom Elektro-SUV Macan folgt Anfang des Jahres eine 571 PS (420 kW) starke GTS-Version, welche sich zwischen 4S und Turbo einfügt. Zudem folgt die Markteinführung des Ende 2025 enthüllten Cayenne Electric und des bis zu 1156 PS (850 kW) starken Cayenne Electric Turbo. Dazu soll noch ein 911-Derivat kommen: Laut diversen Fachmedien wurden getarnte Fahrzeuge von einem 911 Speedster oder, wie motor1.com schreibt, einem 911 Turbo Touring Cabrio gesichtet. Bestätigt wurde allerdings nichts und man darf gespannt sein, welche Versionen Porsche für seinen beliebtesten Sportwagen enthüllt.
Bei BMW lässt das erste M-Modell auf Basis der «Neuen Klasse» bis 2027 auf sich warten. Da dürfte dann ein neuer M3 erscheinen. Im Verlauf des Jahres 2026 soll Gerüchten diverser Foren und Fachmedien zufolge eine weitere Version des aktuellen 480 PS (353 kW) starken Sportlers M2 erscheinen. Neu soll die Kraft des Sechszylinder-Benziners über alle vier Räder, statt nur über die hinteren zwei, übertragen werden.
Alpine enthüllt dritten Stromer
In Ingolstadt (D) folgt bald die Neuvorstellung des scharfen RS5. Seit der jetzigen, dritten Generation gibts den A5 wahlweise als Limousine und Kombi, und so dürfte auch der RS5 mit beiden Karosserien erscheinen. Dieser wird das erste RS-Modell auf der PPC-Plattform sein und soll mit elektrifiziertem V6-Benziner über 500 PS (368 kW) leisten. Zudem spendiert Audi dem Q7 eine komplett neue Modellgeneration und könnte mit dem Q9 einen weiteren SUV vorstellen, der gegen BMW X7 und Mercedes GLS antreten soll. Beide kommen mit Verbrennerantrieben und mit bis zu sieben Sitzen.
Landeswechsel nach Frankreich. Hier steht bei Alpine der Nachfolger des Sportcoupés A110 in den Startlöchern. Doch anders als sein Vorgänger soll der neue A110 rein elektrisch kommen. Dennoch wird das Auto mit einem Zielgewicht von 1,2 bis 1,3 Tonnen besonders leicht bleiben. Angetrieben wird der Stromer von einem Elektromotor auf der Hinterachse mit mindestens 300 PS (221 kW). Ende 2026 soll die neue Alpine gezeigt werden.
Wir bleiben in Frankreich, wechseln aber in die Liga der Hypercars. Die Auslieferungen des 2024 enthüllten Bugatti Tourbillon beginnen Ende 2026. Der auf 250 Exemplare limitierte Hypersportler liefert nackte Zahlen, wie sie auch dem ehemaligen VW-Patron Ferdinand Piëch (1937–2019) gefallen hätten: Ein V16-Benziner von über einem Meter Länge mit 8,3 Litern Hubraum. Dazu steuern drei Elektromotoren – zwei an der Vorderachse, einer hinten im Getriebe – ihre Power bei. Macht eine Systemleistung von 1800 PS (1324 kW). Der Startpreis liegt bei 3,8 Mio. Euro. Dennoch dürfte man erfahrungsgemäss den einen oder anderen dieses Hybrid-Monsters auf Schweizer Strassen sehen.
Engländer bringen Luxus-Stromer
Weniger sportlich, doch nicht schwächer, wirds bei den folgenden Fahrzeugen aus England. Jaguar will mit dem E-GT einen elektrischen Neustart wagen. Ursprünglich hätte das Auto schon Ende letzten Jahres gezeigt werden sollen, nun möchten die Engländer das Serienmodell im kommenden Herbst enthüllen. Über 1000 PS dürfte die Luxuslimousine leisten und rund 700 Kilometer weit mit einer Ladung stromern.
Land Rover zeigt mit dem Range Rover Electric ihren ersten Elektro-Geländewagen. Bisher sind nicht viele Details bekannt, nur dass seine 551 PS (405 kW) aus einem 117 kWh grossen Akku genährt werden. Zudem dürfte die Reichweite rund 500 Kilometer betragen. Möglicherweise zeigt auch Edel-Marke Bentley dieses Jahr ihr erstes E-Auto. Das hat Bentley allerdings noch nicht offiziell bestätigt.
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