Darum gehts
- Donald Trump (80) landet in Genf für G7-Gipfel in Évian
- Themen: Iran-Friedensabkommen, Ukraine-Konflikt, Sanktionen gegen Russland und Militärhilfen
- Trump droht Frankreich mit 100 % Strafzoll auf Wein und Champagner
US-Präsident Donald Trump (80) ist in Genf gelandet. Um kurz vor 16 Uhr berührt die Air Force One am Flughafen Genf die Landebahn. Am Flughafen stehen bereits mehrere Helikopter bereit, die die Trump-Entourage zum diesjährigen G7-Gipfel im französischen Évian am Genfersee bringen sollen.
Bundespräsident Guy Parmelin (66) empfing den US-Präsidenten am Flughafen und begleitete ihn anschliessend über das Rollfeld zum Präsidentenhelikopter Marine One. Zur Begrüssung vor Ort war auch die US-Botschafterin in der Schweiz, Callista Gingrich.
Parmelin tritt vor die Medien – hier live
Heute Nachmittag hat Guy Parmelin Prominenz empfangen – von US-Präsident Donald Trump bis zur Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen. Wie lief das ab? Was erwartet er nun? Blick berichtet live.
Parmelin begleitet Trump über Rollfeld
Doch das Spektakel war schnell vorbei: Nach gerade einmal 74 Sekunden stieg der Präsident in den Helikopter und setzte seine Reise in Richtung Frankreich fort.
In Évian wird sich der US-Präsident mit wichtigen Personen aus den grössten Wirtschaftsnationen treffen. Vor Ort sind neben dem französischen Präsidenten Emanuel Macron (48) auch der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (70) und die EU-Chefin Ursula von der Leyen (67).
Iran und Ukraine sind Thema
Thematisch soll an diesem G7-Gipfel unter anderem die Situation im Nahen Osten besprochen werden. Es wird erwartet, dass Trump genauere Details zum Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran bekannt gibt. Der Text der Absichtserklärung ist noch nicht offiziell bekannt. Einige Punkte sind jedoch bereits durchgesickert.
Weiter sind auch Frieden und Sicherheit für die Ukraine ein Punkt, der in Évian thematisiert wird. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski (48) trifft am Dienstag am G7-Gipfel ein, wie SRF berichtet. Auf der Tagesordnung stehen ab dann weitere Militärhilfen, neue Sanktionen gegen Russland und diverse Friedensinitiativen.
Trump drohte am Montag schon Frankreich
Trump sorgte in der Vergangenheit schon für rote Köpfe am Wirtschaftsgipfel. Vor einem Jahr sorgte er mit seinen Zolldrohungen für Nervosität. Diesmal überschattet sein Iran-Krieg das Treffen. Das Ziel der anwesenden Regierungschefs ist es deshalb voraussichtlich, Trump einzubinden und nicht zu provozieren.
Schon vor seiner Landung in Genf war am Montag der US-Präsident bereits auf Konfrontationskurs. Ihm passt die 3-prozentige Digitalsteuer für US-Technologiekonzerne nicht, die in Frankreich gilt. Paris solle die Steuer abschaffen, sonst droht Trump mit 100-Prozent-Strafzöllen auf Wein und Champagner.