Kurz vor dem G7-Gipfel
Donald Trump droht Frankreich mit 100-Prozent-Zoll auf Wein

Der US-Präsident ist bereits unterwegs ans G7-Gipfeltreffen im französischen Evian am Genfersee. Weniger Stunden zuvor machte Donald Trump in einem Interview eine Zoll-Drohung gegen Frankreichs Exportschlager öffentlich.
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Donald Trump ist mit der Air Force One unterwegs nach Evian.
Foto: AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Donald Trump droht Frankreich mit 100-Prozent-Strafzöllen auf Wein und Champagner
  • Grund: Paris erhebt 3-Prozent-Digitalsteuer auf US-Technologiekonzerne
  • Französische Weinexporte in die USA generieren über 2 Milliarden Dollar jährlich
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Michael HotzTeamlead Wirtschafts-Desk

US-Präsident Donald Trump (80) ist hässig auf Frankreich. Ihm passt die 3-prozentige Digitalsteuer für US-Technologiekonzerne nicht. Paris solle die Steuer abschaffen, fordert Trump – und legt gleich eine Drohung nach: Die USA hätten ansonsten «keine andere Wahl», als Strafzölle von 100 Prozent auf Champagner und Weine aus Frankreich zu erheben, sagte er in einem Interview mit der «New York Post»

Gegenüber der Zeitung sagte der amerikanische Präsident, er habe diese Warnung direkt seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron (48) mitgeteilt. «Ich habe ihn gebeten, keine Abgaben von amerikanischen Unternehmen zu erheben.» Darum müsse Macron die Digitalsteuer wieder abschaffen – «dann hätte er diesen Druck nicht». Ein 100-Prozent-Zoll auf Champagner und Wein wäre für Frankreich ein harter Schlag. Allein die französische Weinbranche setzt in den USA über 2 Milliarden Dollar pro Jahr um. Jede fünfte Weinflasche verkaufen die Franzosen an Amerikaner.

Trump ist unterwegs an den G7-Gipfel in Frankreich

Die Drohung von Trump kommt zu einem heiklen Zeitpunkt. Der US-Präsident ist zurzeit mit der Air Force One unterwegs nach Frankreich – für die Teilnahme am G7-Gipfel in Evian am Genfersee. Das Treffen der sieben grössten Wirtschaftsmächte beginnt an diesem Montag. Der Start wurde extra für Trump um einen Tag verschoben, damit dieser seinen 80. Geburtstag zu Hause feiern konnte – inklusive blutiger MMA-Kämpfe vor dem Weissen Haus

Erst kurz vor dem Gipfel nahm Trump die Einladung Macrons zum grossen Abschlussdinner im Schloss von Versailles an. Nach Ende des G7-Treffens sollen die beiden Staatspräsidenten am Mittwochabend gemeinsam den 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit feiern. Der französische Staatslenker wird alles daran setzen, um seinen US-Kollegen bei Laune zu halten. Beim letzten G7-Gipfel in Kanada 2025 reiste Trump vorzeitig ab.

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