Hai kommt Surfer gefährlich nahe
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Brenzlige Situation:Surfer wird von Hai umkreist

Südlichere Gewässer werden Meerestieren zu heiss
El Niño treibt Haie an die Strände Kaliforniens

El Niño treibt Haie aus lateinamerikanischen Gewässern an Kaliforniens Strände: Steigende Wassertemperaturen im Pazifik lassen die Tiere in kühlere Gewässer flüchten. Was beängstigend tönt, hat laut einem Experten einen positiven Nebeneffekt.
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Zahlreiche Haie wagen sich nah an die Küsten des US-Bundesstaats Kalifornien heran. (Symbolbild)
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • El Niño treibt Haie an Kaliforniens Strände, Temperaturen im Pazifik steigen stark
  • Gefahr geht von den Knorpelfischen in der Regel nicht aus
  • Seit 1950 in Kalifornien weniger als 250 Hai-Vorfälle, nur 17 verliefen tödlich
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Marian NadlerRedaktor News

Das Wetterphänomen El Niño sorgt an Kaliforniens Küsten für eine respekteinflössende Entwicklung: Zahlreiche Haie wagen sich an die Badestrände heran, berichten mehrere US-amerikanische Medien übereinstimmend. Darunter weisse Haie, Walhaie und Hammerhaie.

Während eines El-Niño-Ereignisses steigen die Temperaturen im östlichen Pazifik an. Südlich von Kalifornien, vor der Küste Mexikos, wird es vielen Haien dann zu warm. Sie weichen in Richtung Norden – nach Kalifornien – aus.

Hat Hai-Alarm vor Kalifornien sogar positiven Effekt?

Haie mögen Wassertemperaturen von 17 bis 22 Grad. In den Gewässern Lateinamerikas liegen die Wassertemperaturen gemäss dem Portal «WeatherNation» aktuell bei deutlich über 22 Grad.

Eine Gefahr geht von den Knorpelfischen nur in seltenen Fällen aus. «Man mag es kaum glauben, aber die vielen Haie vor der Küste könnten die Sicherheit der Menschen tatsächlich erhöhen. Da sie Stachelrochen fressen, gibt es weniger Stachelrochen, die Menschen verletzen könnten», sagte der Meeresbiologe Christopher Lowe «WeatherNation». Er leitet das renommierte Shark Lab der California State University. Die Experten überwachen Hunderte Haie. 

Seit 1950 gab es in Kalifornien weniger als 250 Hai-Vorfälle, von denen 17 tödlich verliefen. Mehr als 85 Prozent aller Vorfälle betrafen jedoch Weisse Haie, berichtet der «Guardian».

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Schweiz muss El Niño in der Regel nicht fürchten

Einen Hai wird man im Vierwaldstättersee oder Oeschinensee nicht antreffen. Aber wie wirkt sich El Niño hierzulande aus?

Für die Schweiz ist El Niño kein direkter Wetterregler. Ob ein Sommer heiss oder wechselhaft ausfällt, hängt vor allem von der Wetterlage in Europa ab. Entscheidend sind dabei Hochdruckgebiete, die Atlantikströmungen und die Feuchtigkeit im Boden.

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Laut dem Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteo Schweiz) spielt insbesondere die sogenannte Nordatlantische Oszillation eine wichtige Rolle. Sie beschreibt das Wechselspiel der Luftdruckverhältnisse über dem Nordatlantik – zwischen dem Islandtief und dem Azorenhoch.

El Niño könnte Lebensmittel verteuern

Der Pazifik hat für das Schweizer Wetter dagegen eine geringere Bedeutung. Zudem verliefen frühere El-Niño-Jahre in der Schweiz sehr unterschiedlich. Eine eindeutige Prognose lässt sich daraus deshalb nicht ableiten.

In der Schweiz könnte sich das Phänomen allerdings im Portemonnaie bemerkbar machen. Wie SRF berichtet, führten frühere starke El-Niño-Ereignisse in den besonders betroffenen Regionen zu erheblichen Ernteausfällen. Dadurch wurden weltweit gehandelte Rohstoffe wie Zucker, Kaffee und Kakao knapper – und entsprechend teurer.

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