Hier bricht das Feuer im Club Kiss aus
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Erinnerungen an Crans-Montana:Hier bricht das Feuer im Club Kiss aus

Mitarbeiter zu Disco-Brand in Kehl
Lösten Wunderkerzen Inferno in Deutschland aus?

Im deutschen Kehl brannte am Sonntag ein Nachtclub. Ein Mitarbeiter behauptet, Wunderkerzen hätten den Brand entfacht, ähnlich wie beim Inferno in Crans-Montana VS.
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Von dem Nachtclub im deutschen Kehl ist so gut wie nichts mehr übrig.
Foto: Stadt Kehl

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • In Kehl (D) brach am Sonntag um 4 Uhr ein Nachtclub-Brand aus
  • Mitarbeiter: 750 Gäste wurden in unter 4 Minuten evakuiert, niemand verletzt
  • Drei Personen erlitten Schock, Brandursache sollen Wunderkerzen gewesen sein
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Marian NadlerRedaktor News

Am Wochenende brach in einem Nachtclub im deutschen Kehl ein Feuer aus. Jetzt spricht ein Augenzeuge über Parallelen zum Bar-Inferno in Crans-Montana VS. 

Aufnahmen, die in den sozialen Medien kursierten, zeigten auch in der Diskothek im Bundesland Baden-Württemberg eine brennende Decke. Das Feuer wütete am Sonntag gegen 4 Uhr morgens. Bislang ist die genaue Brandursache noch unklar. Unbestätigten Berichten zufolge könnte das Feuer durch Wunderkerzen verursacht worden sein – wie in Crans-Montana.

Komplett-Evakuierung in weniger als 4 Minuten

Gegenüber dem französischen TV-Sender BFMTV schildert ein Mitarbeiter des Kehler Nachtclubs seine Beobachtung in der Unglücksnacht. «Es passierte im VIP-Bereich, als die Flaschen verteilt wurden, also genau wie in der Schweiz. Die Decke fing Feuer. In den 15 Jahren seit der Eröffnung des Clubs ist so etwas noch nie vorgekommen», berichtet er.

Wenige Stunden später war nur noch ein Haufen verkohlter Trümmer übrig. Dank der Angestellten konnten die Anwesenden über zahlreiche Notausgänge evakuiert werden. «Wir haben alle 750 Personen innerhalb von 3 Minuten und 50 Sekunden evakuiert», sagt der Mitarbeiter.

«Zum Glück war da gleich ein Ausgang»

BFMTV sprach auch mit einem Gast. «Ich drehte meinen Kopf zum DJ um und sah, dass es ein Feuer gab und er einen Feuerlöscher in den Händen hielt. Ich schaute, wo sich ein Notausgang befand – hinter mir war einer –, zögerte keine Sekunde länger und rannte direkt hinaus», so der Clubbesucher.

Eine weitere Person, die in der Unglücksnacht anwesend war, erzählt: «Plötzlich schrie der DJ ins Mikrofon, alle sollten raus. Wir hatten Freunde auf der Toilette und machten uns etwas Sorgen um sie. Wir gingen zu ihnen, um sie zu holen, und zum Glück war da gleich ein Ausgang. Zum Glück, denn danach brach ein heftiges Feuer aus.»

Wie durch ein Wunder wurde bei dem Brand niemand verletzt. Drei Personen wurden wegen eines Schockzustandes vom Rettungsdienst behandelt.

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