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Auch Schüsse sind zu hören:Video zeigt, wie der Killer durch Krakau fährt

Nach Schüssen in Polen
Das ist über die Opfer von Krakau bekannt

Nach den tödlichen Schüssen in Krakau wird immer mehr über die Opfer bekannt. Neben seiner Familie brachte der mutmassliche Täter noch sechs weitere Personen in der polnischen Stadt um.
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Am Krakauer Marktplatz herrschte am Samstag Chaos.
Foto: IMAGO/Eastnews

Darum gehts

  • Sechs Tote und 16 Verletzte bei Schüssen in Krakau am Samstagnachmittag
  • Mutmasslicher Täter tötete zuvor Familie, darunter Eltern und Schwester
  • Zwei Polizisten unter Verletzten, 16 Verletzte insgesamt
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Natalie ZumkellerRedaktorin News

Sechs Menschen verloren bei den tödlichen Schüssen von Michal O.* (24), dem mutmasslichen Schützen von Krakau, ihr Leben. Am Samstagnachmittag kam es in der südpolnischen Stadt mehrfach zu Schussabgaben. Wie die «Gazeta Krakowska» berichtet, sollen vier der sechs Toten polnische Staatsangehörige sein.

Dazu gehören laut Behördenangaben drei Frauen (†61, †47, †53) und ein Mann, dessen Alter nicht bekannt ist. Zudem verloren ein Brite (†32) und eine Österreicherin (†51) ihr Leben. Das berichtet die «Kronen Zeitung».

Zwei Polizisten verletzt

Bevor es zu der Bluttat kam, brachte O. zudem mutmasslich seine Familie um. Im Elternhaus in Ostrowiec Świętokrzyski, einer Stadt rund 200 Kilometer von Krakau entfernt, wurden die Leichen seiner Mutter Renata (†52), seines Vaters Janusz (†53) und der kleinen Schwester Magdalena (†21) gefunden.

Über die rund 16 Verletzten ist bisher nicht viel bekannt. Klar ist: Der Ehemann der verstorbenen Österreicherin befindet sich unter ihnen. Wie die «Bild» schreibt, ist auch eine Person mit deutscher Staatsangehörigkeit im Spital. Zudem sind zwei der 16 Verletzten Polizisten. Sie überwältigten O. nur wenige Minuten nach der ersten Schussabgabe.

Ihr schnelles Eingreifen verhinderte laut dem polnischen Premier Donald Tusk Schlimmeres – auf X erklärte er, sie seien durch ihr mutiges Einschreiten zu «Helden» geworden. «Der Oberpolizist Jakub Kulik und der Oberpolizist Artur Morański sind wahre Helden. Sie haben wahrscheinlich viele Menschenleben gerettet, ohne Rücksicht auf die Gefahr, selbst ihr Leben zu verlieren. Ihr Zustand ist ernst, aber sie werden sehr gut versorgt. Ganz Polen drückt euch die Daumen.»

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