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Auch Schüsse sind zu hören:Video zeigt, wie der Killer durch Krakau fährt

Augenzeugen über die tödlichen Schüsse in Krakau
«Die Leute rannten in die Geschäfte, um sich zu verstecken»

Schüsse, Panik, Rettungshelikopter: Ein Angriff erschütterte am Samstag die Krakauer Innenstadt. Laut Polizei starben mindestens sechs Menschen, 15 wurden verletzt.
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Erst fallen Schüsse, dann bricht in der polnischen Stadt Krakau am Samstag Panik aus.
Foto: Imago

Darum gehts

  • In Krakau starben mindestens sechs Menschen, 15 wurden verletzt
  • Zeugen berichten von gezielten Schüssen aus schwarzem Subaru
  • Polizei fahndet, Tusk kündigt genaue Ermittlungen an
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Marian NadlerRedaktor News

In der Krakauer Innenstadt ist es am Samstag zu einem schweren bewaffneten Angriff gekommen. Es gibt mindestens sechs Tote, und 15 Verletzte zu beklagen. Ein Rettungshelikopter des Luftrettungsdiensts LPR nahm Schwerverletzte auf.

Die ersten Warnungen waren aus dem Bereich der Sławkowska-Strasse gekommen. Dort waren Schüsse zu hören. Wie Radio Kraków unter Berufung auf Augenzeugenberichte meldete, sollen die Schüsse aus einem Auto abgegeben worden sein. Die Person im Fahrzeug habe gezielt auf Passanten geschossen, berichtete die polnische Zeitung «Fakt». Der mutmassliche Schütze, Michal O.* (24), soll mit einer automatischen Waffe auf Menschen auf der Strasse geschossen haben.

Augenzeugen berichten von Panik

Die Schilderungen von Menschen vor Ort zeichnen ein Bild grosser Angst und Verunsicherung. Aleksander, ein Augenzeuge, sagte der Zeitung «Fakt», ein gewöhnlicher Spaziergang sei plötzlich zu einem Kampf ums Überleben geworden.

«Ich war auf dem Weg zu einem Geschäft und hörte Schüsse. Plötzlich drehten wir uns um, und die Leute begannen zu rennen. Touristen aus anderen Ländern wussten nicht, was los war. Ich habe etwa 20 Schüsse gehört, bin schnell ins Geschäft gelaufen, die Dame hat die Tür zugemacht, und wir haben einen Moment gewartet. So eine Panik habe ich noch nie erlebt. Die Leute rannten in die Geschäfte, um sich zu verstecken.»

Ein weiterer Zeuge schilderte dem Sender TV Republika, er habe einen schwarzen Subaru gesehen. Der Angreifer sei ausgestiegen und habe vor den Augen der Anwesenden seine Waffe nachgeladen.

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«Ich habe einen schwarzen Subaru gesehen, ein Typ stieg aus. Ich habe den Typen gesehen, er begann, sein Maschinengewehr zu laden. Ich glaube nicht, dass er blind geschossen hat, das waren gezielte Schüsse. Er hatte eine Art Maske und Schutzbrille auf. Dann schoss er auf die Kirche und rannte Richtung Grodzka-Strasse. Alle sind dort weggerannt.»

«Leute sind in Panik in die Lokale geflüchtet»

Ein Leser der «Gazeta Krakowska» berichtete, seine Frau habe ihn telefonisch gewarnt. Sie arbeite in einem Lokal unweit des Tatorts. «Meine Frau hat mich angerufen. Sie sagte mir, dass auf dem Platz jemand mit einer Schusswaffe geschossen hat. Die Leute sind in Panik in die Lokale geflüchtet.»

Ein weiterer Augenzeuge nannte die Szenen gegenüber «Onet» auf dem Marktplatz mitten in Krakau «schockierend». Der Schütze habe «angeschossen auf dem Boden» gelegen. «Als wir gingen, begann ein Polizist, Kugeln aus einem Rucksack zu schütten, der wahrscheinlich dem Angreifer gehörte», sagte der Mann. «Die Leute zogen ihre Hemden aus, um die Blutungen der am Boden Liegenden zu stillen», schilderte ein weiterer Beobachter.

Zum Zeitpunkt des Angriffs fand auf dem Matejko-Platz eine Kundgebung rechter Organisationen zur Situation am Verfassungsgericht statt. Die Ermittlungen zum Motiv des Täters dauern an. Weite Teile des Stadtzentrums blieben bis in die Nacht hinein abgesperrt.

* Name bekannt

Dieser Artikel ist zuerst auf libertatea.ro erschienen. Die rumänische Newsplattform gehört wie Blick zu Ringier.

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