Explodieren Wale wirklich?
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Gefahr wegen Timmys Kadaver:Explodieren Wale wirklich?

Kadaver wird entfernt
Jetzt nervt der tote Timmy die Dänen

Die dänischen Behörden wollen Timmys toten Körper nun doch von der Küste der Insel Anholt entfernen. Der Kadaver an einem gut besuchten Strand im flachen Wasser und werde dort Badegäste und Einheimische voraussichtlich stark stören, heisst es als Begründung.
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Die dänischen Behörden wollen Timmys toten Körper nun doch von der Küste der Insel Anholt entfernen.
Foto: picture alliance/dpa

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Dänische Behörden entfernen gestrandeten Wal Timmy von Anholts Strand für Obduktion
  • Kadaver könnte Badegäste stören und explodieren wegen Verwesungsgasen
  • 40 Tage Schlagzeilen: Timmy wurde am Freitag angespült
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Mattia JutzelerRedaktor News

Jetzt wird Timmys Kadaver für die dänischen Behörden plötzlich zu einem Störfaktor. Am Montag hatte es noch geheissen, dass der tote Wal voraussichtlich vor der Küste der Insel Anholt liegen bleibe. Die dänischen Behörden hatten mitgeteilt, dass es keine Pläne gebe, Timmy zu entfernen oder den Kadaver genauer zu untersuchen. Der tote Wal werde derzeit nicht als Problem eingeschätzt.

Wie «Focus» jedoch am Dienstag schreibt, gab es in Dänemark scheinbar eine Planänderung. Die Behörden wollen Timmy nun doch vom Strand entfernen und eine Obduktion des Tieres ermöglichen.

Scheinbar hat der Kadaver vielen dänischen Wasserratten den kommenden Sommer vermasselt. «Das Tier liegt an einem gut besuchten Strand im flachen Wasser und wird dort Badegäste und Einheimische voraussichtlich stark stören», gibt die dänische Umweltbehörde als Begründung für den geplanten Abtransport an. «Derzeit wird an einer Lösung gearbeitet, die es gleichzeitig ermöglicht, eine Obduktion durchzuführen und wertvolle wissenschaftliche Proben für Forschungszwecke zu sichern.»

Fotos auf Timmy Kadaver

Bisher war Timmys Kadaver am Strand von Anholt für die Badegäste eher eine Attraktion als ein Störfaktor. Einige Touristen kletterten sogar auf den Körper des toten Tieres, um dort Fotos zu schiessen. Die geschmacklose Aktion löste online Empörung aus.

Die Behörden hatten zuvor dringend gewarnt, sich dem toten Tier zu nähern. Laut Fachleuten besteht nach wie vor die Gefahr, dass der tote Wal explodieren könnte. Dies aufgrund der Gase, die bei der Verwesung entstehen und unter der dicken Haut des Meerestiers nicht entweichen.

Der Körper des toten Wales wurde am Freitag am Strand von Anholt angespült. Am Samstag wurde schliesslich bekannt, dass es sich bei dem Tier um Timmy handelt. Der Buckelwal hatte mit seinen vielen Strandungen und einer aufwendigen Rettungsaktion 40 Tage lang weltweit für Schlagzeilen gesorgt.

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