Deshalb sind tote Wale gut für das Meer
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Phänomen «Walsturz»:Wie tote Wale Leben in der Tiefsee schaffen

«Pietätlose Aktion»
Strandbesucher machen Fotos auf totem Timmy

Es ist eine geschmacklose Aktion. Vor der dänischen Insel Anholt kletterten einige Personen auf den Kadaver von Wal Timmy. Dies, um Fotos zu machen. Sie wurden nach kurzer Zeit wieder verscheucht.
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Touristen machen Fotos auf Timmy.
Foto: News5

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Touristen machten auf Anholt Fotos mit dem Kadaver von Wal Timmy
  • Behörden warnen: Explosionsgefahr durch Gase im verwesenden Walkadaver
  • Timmy war über zwei Monate in der Ostsee gestrandet
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Janine EnderliRedaktorin News

Strandbesucher auf der dänischen Insel Anholt haben sich auf den Kadaver von Wal Timmy gestellt und dabei Selfies von sich gemacht. Das zeigen Live-Bilder der Nachrichtenagentur «News5». Der Walkadaver liegt nur mehrere Meter vom Strand entfernt. 

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Die Behörden hatten zuvor dringend gewarnt, dass sich Personen dem toten Tier nähern. Laut Fachleuten besteht nach wie vor die Gefahr, dass der tote Wal explodieren könnte. Dies aufgrund der Gase, die bei der Verwesung freigesetzt werden. Unter der dicken Haut der Meerestiere können diese nicht entweichen. 

Kurz nach der geschmacklosen Aktion wurden die Badegäste offenbar verscheucht. Auf dem Livestream sind sie nicht mehr zu sehen. In den sozialen Netzwerken bezeichnen viele die Aktion als «pietätlos». 

Rettungsaktion gescheitert

Am Samstag wurde bekannt, dass es sich bei dem über zwei Monate immer wieder in der Ostsee gestrandete Buckelwal um Timmy handelt. Das Tier wurde durch eine aufwendige, private Rettungsaktion zurück in die Nordsee manövriert. Wie lang das Tier anschliessend noch lebte, ist unklar. 

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus kündigte an, es werde nun mit den dänischen Behörden geklärt, was mit dem Walkadaver passieren soll. Backhaus verteidigt derweil die gescheiterte Rettungsaktion. «Ich halte es für absolut menschlich, auch die geringste Chance zu nutzen, wenn es um ein Leben geht. Wer das kritisieren will, möge das tun», sagte der Minister am Samstag. 

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