Mit Bangen war auf eine Antwort gewartet worden. Nun ist es klar: Bei dem toten Buckelwal vor dem dänischen Anholt handelt es sich tatsächlich um Timmy. Das bestätigte die dänische Umweltschutzbehörde gegenüber der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau. Auch Umweltminister Till Backhaus hat den Tod von Timmy mittlerweile bestätigt.
Der Buckelwal Timmy, der mehrere Male in deutschen Buchten strandete, war vor gut zwei Wochen in der Nordsee freigelassen worden. Kurz vor seiner Freilassung am 2. Mai war der Meeressäuger mit einem GPS-Tracker versehen worden. Doch bald sendete der Tracker keine Daten mehr. Das deutsche Meeresmuseum war sich daher sicher: Das Tier starb nicht lange nach seiner Freilassung.
War Timmy zu schwach zum Überleben?
«Da sich der Wal in einem extrem geschwächten Zustand befand und nach früheren Rettungsversuchen innerhalb kurzer Zeit immer wieder strandete, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass er nicht genug Kraft besass, um längerfristig im tiefen Wasser zu schwimmen, und nicht mehr lebt», hiess es vor einigen Tagen in einer entsprechenden Medienmitteilung.
Am Freitagnachmittag war dem toten Buckelwal vor Anholt eine Gewebeprobe aus der Schwanzflosse entnommen und zur Untersuchung nach Deutschland geschickt worden. Man ging davon aus, dass der Meeressäuger schon eine Weile tot gewesen sei.