USA zerstören grösste Brücke Irans
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Trump postet Video:USA zerstören grösste Brücke Irans

Ex-Trump-Verbündete schiesst heftig gegen US-Präsidenten
«Er ist verrückt geworden»

Marjorie Taylor Greene attackiert Donald Trump auf X scharf. Nachdem der US-Präsident am Ostersonntag einen Wut-Post abgesetzt hatte, erklärt ihn seine Ex-Verbündete für «verrückt». Kritik für Trump hagelt es von allen Seiten.
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Marjorie Taylor Greene war bekennende Trump-Unterstützerin. Mittlerweile ist sie zu seiner grössten Kritikerin geworden.
Foto: Imago

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Marjorie Taylor Greene kritisiert Trump scharf für Iran-Drohungen auf Truth Social
  • Trump drohte am Ostersonntag mit Angriffen auf Irans Infrastruktur
  • Ultimatum: 48 Stunden für Hormus-Öffnung, möglicher 45-tägiger Waffenstillstand im Gespräch
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Janine EnderliRedaktorin News

Marjorie Taylor Greene (51), einst eine der lautstärksten Unterstützerinnen von Donald Trump (79), hat sich in einem scharfen Post wiederholt von ihrem ehemaligen politischen Verbündeten distanziert. Auf X kritisierte die frühere republikanische Abgeordnete den US-Präsidenten heftig für seinen Iran-Ausraster. «Trump ist verrückt geworden, und wer ihn unterstützt, macht sich mitschuldig», schrieb Taylor Greene.

Hintergrund der Kritik ist Trumps eskalierender Tonfall gegenüber dem Iran. Auf seiner Plattform Truth Social hatte Trump am Ostersonntag gefordert, die Strasse von Hormus innerhalb von 48 Stunden zu öffnen, andernfalls drohte er mit beispiellosen Angriffen auf die iranische Infrastruktur. «Dienstag wird ‹Kraftwerks-Tag› und ‹Brücken-Tag› zugleich sein. Öffnet die verdammte Meerenge, ihr Bastarde, sonst werdet ihr in der Hölle leben – wartet es ab! Gelobt sei Allah», schrieb der US-Präsident.

Verhandlungen versus Eskalation

Die Äusserungen hatten in Washington parteiübergreifend für Empörung gesorgt. Der demokratische Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer (75), kritisierte, dass sich der Präsident in sozialen Medien wie ein «durchgedrehter Irrer» verhalte und mit möglichen Kriegsverbrechen drohe. «Dieses Verhalten entspricht nicht den Werten unseres Landes», betonte Schumer. 

Der unabhängige US-Senator Bernie Sanders (84) nannte die Äusserung «gefährlich und geisteskrank». Auf X schreibt er: «Einen Monat nach Beginn des Kriegs gegen den Iran ist das die Erklärung des Präsidenten der Vereinigten Staaten am Ostersonntag. Das sind die wirren Reden eines gefährlichen und geisteskranken Menschen. Der Kongress muss jetzt handeln. Beendet diesen Krieg!»

Kommt es zum Deal?

Trump versucht seit Tagen, die Mullahs mit Drohungen zur Öffnung der Wasserstrasse zu bewegen. Gleichzeitig laufen hinter den Kulissen jedoch auch Verhandlungen. Im Raum stehen aktuell ein 45-tägiger-Waffenstillstand und ein Zwei-Stufen-Plan. 

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Der Bruch Greenes mit Trump hatte sich bereits im vergangenen Jahr abgezeichnet, nachdem die 51-Jährige Differenzen über dessen Iran-Politik und andere Themen öffentlich gemacht hatte. Im November zog Trump seine Unterstützung für sie zurück, und Greene gab kurz darauf ihren Sitz im Kongress auf. 

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