«Immigration bei Null»
Donald Trump lobt eigene Migrationspolitik

US-Präsident Donald Trump sprach am Freitagabend im Weissen Haus – niemand wusste, was das Thema sein würde. Nach gehöriger Verspätung wird klar: Trump wollte sich zum anstehenden Muttertag äussern.
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Wirrwarr in Trumps Rede: Er sprach vom Muttertag, vom Drogenhandel und von der Immigration.
Foto: imago/UPI Photo
18:53 Uhr

Geht es um den Muttertag?

Immer wieder dankt der US-Präsident den Müttern – speziell jenen, die Kinder in US-amerikanischen Militäreinsätzen in den letzten Jahren verloren haben. Viele von ihnen befinden sich offenbar im Rosengarten, immer wieder nennt Trump Namen, sucht die Personen im Publikum, dankt den Frauen vor Ort und spricht sein Beileid für deren Verlust aus.

Dann schweift er aber auch schnell wieder ab – plötzlich kommt er wieder zu verschiedenen Reformen, die er durchgeführt hat. So etwa die Preisreduktion für Medikamente oder seine «Big Beautiful Bill».

18:46 Uhr

«Immigration bei Null»

Weiter geht es mit der US-Migrationspolitik in Bezug auf die Einwanderung aus dem Süden. In den letzten elf Monaten seien keine Personen mehr über die Grenze zu Mexiko ins Land gekommen. Zuvor seien sie «in Karawanen» in die USA gekommen. 

Auch Drogen seien weniger ins Land gekommen – konkret um 59 Prozent. Die meisten sollen über das Meer in die USA gekommen sein.

18:42 Uhr

Trump beginnt mit dramatischem Walk-In

Zu einem Lied, das die amerikanische Nation ehrt, beginnt Trump seinen Auftritt – bisher wurden die Rosen im Garten, der «Walk of Fame» der Präsidenten, Steine und das Gras thematisiert. 

Auch der Muttertag wird diskutiert. Er habe eine «super Mutter» gehabt, erklärt der US-Präsident. Was genau das Thema der Pressekonferenz ist, ist bisher nicht ersichtlich.

17:57 Uhr

Um 18 Uhr redet Donald Trump im Rosengarten des Weissen Hauses

Um 18 Uhr Schweizer Zeit ist es so weit: Donald Trump tritt im Rosengarten des Weissen Hauses vor die Medien. Worüber der US-Präsident sprechen wird, bleibt bis zuletzt offen. An Themen mangelt es allerdings nicht: Die USA warten weiterhin auf eine Antwort zum vorgelegten Friedensplan. Gleichzeitig sorgte Trump gestern auf seiner Plattform Truth Social mit Aussagen zu möglichen neuen Zöllen gegen die EU für Aufsehen. Zudem feiern die USA heute den sogenannten Victory Day – den Sieg über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg. Es bleibt spannend.

Ende des Livetickers

Verwirrung pur um Trumps Pressekonferenz im Rosengarten des Weissen Hauses: Der Auftritt begann mit gehörig Verspätung und Pathos, blieb aber lange ohne klare Botschaft. Nach einem Walk-In zu patriotischer Musik sprach der US-Präsident zunächst über den Garten, seinen neuen Präsidenten-«Walk of Fame» und den Muttertag. 

Er würdigte Mütter gefallener Soldaten, nannte Namen, suchte sie im Publikum und sprach sein Beileid aus. Auch seiner eigenen Mutter gedenkte er. Sie sei «grossartig» gewesen. Mütter hätten den «wichtigsten Job in ganz Amerika». Immer wieder wechselte er abrupt zu seinen innenpolitischen «Erfolgen» wie etwa die Reduktion von Medikamentenpreisen, Reformen und seine «Big Beautiful Bill». 

Auch die Immigration wurde wiederholt angesprochen. Trump erklärte, die Einwanderung aus dem Süden liege bei «Null»; seit elf Monaten sei niemand mehr über die Grenze zu Mexiko illegal eingereist. Zuvor wären sie in «Karawanen» ins Land gekommen. Zugleich behauptete er, Drogeneinfuhren seien um 59 Prozent gesunken. Erwartete Aussagen zum Iran-Konflikt, verschärften EU-Zöllen oder dem «Victory Day» blieben aus – das Hauptthema für den US-Präsidenten scheint tatsächlich der Muttertag gewesen zu sein.

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