«Wir werden uns verteidigen, ohne zu zögern»
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Hegseth informiert über Lage:«Wir werden uns verteidigen, ohne zu zögern»

Hegseth informiert über die Lage in Hormus
«Iran griff uns mehr als zehnmal an seit Waffenstillstand»

Nach einer Patt-Situation nehmen die Spannungen in der Strasse von Hormus wieder deutlich zu. Die USA patrouillieren mit Kriegsschiffen, die Iraner eröffnen auf Booten das Feuer. Was sagt Kriegsminister Pete Hegseth zu der Entwicklung? Blick berichtet ab 14 Uhr live.
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Pete Hegseth wird heute über die Lage in der Strasse von Hormus informieren.
Foto: AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Lage in der Strasse von Hormus eskaliert: USA patrouillieren, Iran droht Vergeltung
  • Mutmasslicher Angriff auf südkoreanischen Tanker
  • US-Tanker durchquerte Hormus erfolgreich, Maersk bestätigt unversehrte Besatzung
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Janine EnderliRedaktorin News
vor 27 Minuten

Die zentralsten Aussagen von Hegseth

Nach knapp einer halben Stunde enden die Ausführungen von Pete Hegseth und General Caine. Dabei trafen die Männer folgende Kernaussagen:

  • «Projekt Freiheit» und «Operation Epic Fury» seien separat voneinander zu betrachten.
  • Seit Beginn des Waffenstillstands hätten die Iraner «über zehnmal» gegen den Waffenstillstand verstossen.
  • Dies würde nicht für «umfassende Kampfhandlungen» reichen – die US-Streitmacht steht jedoch bereit.
  • Pete Hegseth gab an, dass man auf Kurs sei. Über eine Kooperation mit den Israelis und die Frage, ob Trump sich in einen Krieg habe hineinziehen lassen, antwortete der Kriegsminister: «Es gibt nur eine Hand am Steuer und das ist die von Präsident Trump.»
  • Die USA werden mit ihrer Eskorte in der Strasse von Hormus fortfahren und «den freien Handel schützen».

vor 32 Minuten

«Es gibt nur eine Hand am Steuer und das ist die von Trump»

Zum Schluss stellt der Kriegsminister klar, dass die USA und nicht Israel die Aktionen im Nahen Osten leite. «Wir sind dankbar für die Hilfe von Israel und haben eine Kooperation – aber es gibt nur eine Hand am Steuer und das ist die von Präsident Trump.» 

Zuvor wollte ein Journalist von den Anwesenden wissen, wer bei den Überlegungen im Nahen Osten im Lead sei. 

Mit diesen Ausführungen endet die Pressekonferenz. Vielen Dank fürs Mitlesen!

vor 44 Minuten

«Iran griff uns mehr als zehnmal an seit Waffenstillstand»

«Seit Beginn des Waffenstillstands hat uns der Iran mehr als zehnmal angegriffen», erklärt der General. Dies reiche aber aktuell noch nicht aus, um «umfassende Kampfhandlungen» wiederaufzunehmen. Der Waffenstillstand sei weiterhin in Kraft. 

Auf die Frage, wo die Schwelle für die Wiederaufnahme grösserer Operationen liege, antwortet Caine, dies sei eine politische Entscheidung. Er fügt hinzu, dass die derzeitigen iranischen Aktionen «geringfügig» seien und zum gegenwärtigen Zeitpunkt lediglich «Schikanen» darstellten.

Unterdessen erklärt Hegseth gegenüber einem Journalisten, dass der Iran entgegen Berichten keine «Kamikaze-Delfine» habe. Am Wochenende kursierten Berichte über sogenannte «Selbstmord-Delfine», die Minen zerstören sollen. 

Hegseth geht in der Folge weiterhin darauf ein, dass die aktuelle Situation den Iran in Verlegenheit bringe. Man versuche durch Drohungen, die eigene Moral aufrechtzuerhalten. Die USA würde das nicht beeindrucken.

vor 49 Minuten

«Streitmacht ist bereit, Kämpfe wieder aufzunehmen»

Der Generalstabschef sagt, dass etwa 22'500 Seeleute weiterhin in der Strasse von Hormus festsitzen und die Meerenge nicht passieren können. 

Die gemeinsame Streitmacht sei «bereit, umfangreiche Kampfhandlungen» gegen den Iran wieder aufzunehmen, falls sie dazu den Befehl erhalte, fügt er hinzu.

vor 55 Minuten

«Der Iran nutzt die globale Lieferkette als Waffe»

Hegseth hielt sich heute auffällig kurz. Er gibt das Wort an seinen Generalstabschef Dan Caine ab. Er geht konkreter auf das «Projekt Freiheit» ein und beginnt mit folgendem Satz: «Der Iran nutzt die globale Lieferkette als Waffe.» 

Was Caine meint: Teheran würde darauf spielen, die Welt durch die Schliessung der Strasse von Hormus zu schwächen. Damit sei nun Schluss. Die USA würden erfolgreich, die Passage durch die Meerenge gewährleisten. «Wir wollen den freien Handel beschützen.»

Der Iran sei laut Caine weiter bereit, die Golfstaaten anzugreifen. Entsprechende Drohnenangriffe hätten am Montag stattgefunden. «Die USA konnten die Gefahr bannen.»

vor 57 Minuten

«Sie müssen mit Feuer rechnen»

Es geht los – Pete Hegseth betritt das Podium. Zunächst stellt der Kriegsminister klar: Das US-Vorgehen in der Strasse von Hormus gehöre nicht in den gleichen Topf wie die Kampfhandlungen. «Project Freedom» und Operation «Epic Fury» seien differenziert voneinander zu betrachten. «Project Freedom» sei eine temporäre Mission. 

«Die Iraner müssen aufhören, den freien Handel zu belästigen», so Hegseth. Die US-Blockade für Schiffe, die mit dem Iran in Verbindung stehen, gelte weiterhin. Anderen Schiffen würden die USA durch die Wasserstrasse helfen. 

Wenn sich iranische Schiffe der US-Blockade widersetzen, «müssen sie mit Feuer rechnen», so Hegseth. 

13:29 Uhr

Trump: «Krieg könnte noch zwei Wochen dauern» – Hegseth informiert

US-Präsident Donald Trump erklärte in einem Interview, dass die Kämpfe der USA mit dem Iran noch zwei oder drei Wochen andauern könnten. 

«Wir haben einen Grossteil dessen erledigt, was wir tun mussten; wahrscheinlich noch zwei Wochen, zwei Wochen, vielleicht drei Wochen», fügte Trump hinzu. «Zeit spielt für uns keine entscheidende Rolle.»

Kurz nachdem die USA und Israel am 28. Februar begonnen hatten, den Iran anzugreifen, schätzte Trump, der Krieg würde «etwa vier Wochen» dauern. Mittlerweile besteht die angespannte Situation schon seit neun Wochen. Aktuell versuchen die USA, Handelsschiffe durch die Strasse von Hormus zu eskortieren. 

US-Kriegsminister Pete Hegseth informiert ab 14 Uhr über den Stand in Hormus. Blick tickert live. 

Ende des Livetickers

Angespannte Lage, verängstigte Crews, der Finger am Abzug: Die Lage in der Strasse von Hormus ist so gefährlich wie seit Wochen nicht mehr. Während die USA mit Kriegsschiffen patrouillieren und festgesetzte Tanker durch die Meerenge eskortieren wollen, droht der Iran mit Vergeltungsschlägen.

Das «Projekt Freiheit», wie US-Präsident Trump es nennt, startete am Montag. Umgehend kam es zu einem Schusswechsel. Mutmasslich wurde ein südkoreanischer Tanker angegriffen – beide Seiten dementierten, das Feuer eröffnet zu haben.

Stösst Südkorea zur Mission dazu?

Der iranische Aussenminister spottete derweil über Trump. «‹Projekt Freiheit› wird zu ‹Projekt Sackgasse›», schreibt Abbas Araghtschi auf X.

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Südkorea prüft derweil, die USA in ihrer Hormus-Mission zu unterstützen. Derweil schaffte es ein US-Tanker durch die Strasse von Hormus. Der Mutterkonzern Maersk teilte mit, die Besatzung sei wohlauf und die Eskorte sei erfolgreich gewesen.

Am Dienstagnachmittag (14 Uhr, Schweizer Zeit), wollen sich US-Kriegsminister Pete Hegseth (45) und Generalstabschef Dan Caine (57) zu den aktuellen Entwicklungen äussern. Blick wird das Ereignis live tickern.

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