Probleme mit A220
Swiss streicht drei Europa-Destinationen aus dem Flugplan

Die Swiss reduziert ihr Streckennetz ab Genf wegen Triebwerksproblemen der Airbus-A220-Flotte. Ab Zürich fliegt die Lufthansa-Tochter dafür neu nach Bengalaru in Indien. Zudem wird die A350-Flotte ausgebaut.
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Ein Airbus A220-300 der Swiss ist in der Zone West des Flughafen Zürich geparkt.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Swiss kürzt wegen A220-Problemen Winterflugplan 2026/27 ab Genf
  • Berlin, Hamburg und Pristina werden nicht mehr angeflogen
  • 88 Destinationen weltweit, fünf Airbus A350 bis Ende 2026 im Einsatz
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Patrik BergerRedaktor Wirtschaft

Die Probleme mit dem Airbus A220 haben Auswirkungen auf den Flugplan der Swiss. Mehrere Maschinen stehen wegen Triebwerksproblemen und Wartungsengpässen am Boden – seit Monaten. Die Schweizer Airline der Lufthansa-Gruppe streicht deshalb im Winterflugplan 2026/27 ihr Angebot ab Genf zusammen.

Die Swiss fliegt nicht mehr nach Berlin (D), Hamburg (D) und Pristina. «Hintergrund dafür ist die weiterhin angespannte weltweite Verfügbarkeit von Flugzeug- und Triebwerk-Ersatzteilen für die Airbus-A220-Flotte», heisst es in einer Medienmitteilung. Und: «Um die operative Stabilität und Planungssicherheit weiter zu stärken, passt Swiss ihr Angebot ab Genf entsprechend an.»

Ab Genf umfasst das Angebot neben der Langstreckendestination New York künftig 15 Kurzstreckenziele. Ab Zürich stehen 60 Europa- sowie 24 Interkontinentalziele zur Auswahl. Neu nimmt die Swiss dabei mit Bengaluru erstmals eine Destination im Süden Indiens in ihr Streckennetz auf. Ab Zürich finden die Flüge mit der Flugnummer LX140 jeweils täglich ausser montags und mittwochs statt. Die Flugzeit von Zürich nach Bengaluru beträgt rund 9 Stunden.

A350-Flotte wird weiter ausgebaut

Bengaluru ist die viertgrösste Stadt Indiens. Sie gilt als eines der bedeutendsten Technologie- und Innovationszentren Asiens. Neben internationalen Technologiekonzernen haben sich auch zahlreiche europäische Unternehmen in der südindischen Metropole angesiedelt, die sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Hightech- und Innovationshub entwickelt hat.

«Wir freuen uns sehr, unseren Fluggästen mit Bengaluru eine attraktive und vielseitige neue Destination anbieten zu können», sagt CEO Jens Fehlinger (45). «Das Silicon Valley Indiens richtet sich gleichermassen an Freizeit- wie auch an Geschäftsreisende und ist zugleich ein idealer Ausgangspunkt für Reisen in den Süden Indiens.»

Bis zum kommenden Winter baut Swiss ihre Airbus-A350-Flotte weiter aus. Die Schweizer Fluggesellschaft rechnet bis Ende Jahr mit insgesamt fünf Airbus A350 in ihrer Langstreckenflotte. Nach Boston und Seoul kommt der Airbus A350 im Winterflugplan auf der Strecke nach Johannesburg zum Einsatz. Bereits ab September fliegt das hochmoderne Flugzeug zudem regelmässig nach Shanghai. Der Winterflugplan 2026/27 gilt vom 25. Oktober 2026 bis zum 27. März 2027.

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