Mega-Projekt in den Bergen
Tessiner Investor baut Luxushotel und Therme für 200 Millionen

Stefano Artioli will San Bernardino GR zur Ganzjahresdestination machen. Der Tessiner Investor plant ein 200-Millionen-Projekt mit Luxus-Thermenresort und schafft dabei 300 Arbeitsplätze. Herzstück ist ein 2000-Quadratmeter-Wellnesszentrum.
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Das Projekt Acuforta in San Bernardino kostet 200 Millionen Franken.
Foto: PD

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Stefano Artioli investiert 200 Mio. Franken in San Bernardino GR
  • Luxus-Thermenresort «Acuforta» mit 2000 m² geplant
  • 300 neue Arbeitsplätze entstehen durch das Tourismusprojekt
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Patrik BergerRedaktor Wirtschaft

Der Tessiner Investor Stefano Artioli (65) hat Grosses vor in San Bernardino GR. 100 Millionen Franken hat er bereits investiert. Nachdem er die Bergbahnen modernisiert und neue touristische Angebote – darunter das Hotel Brocco & Posta und ab Dezember das Hotel Ravizza – geschaffen hat, zündet er jetzt die nächste Stufe. Mit dem Luxus-Thermenresort Acuforta will er den Bündner Ferienort definitiv zur Ganzjahresdestination machen.

Herzstück des 200-Millionen-Projekts ist ein Thermen- und Wellnesszentrum mit mehr als 2000 Quadratmetern Fläche. Geplant sind Mineralbäder, Innen- und Aussenpools, Ruhezonen sowie Behandlungsangebote rund um Gesundheit und Wohlbefinden. Ergänzt wird die Anlage durch ein Fünf-Sterne-Hotel, das von einem externen Hotelkonzern betrieben werden soll. Auch Ferienwohnungen und Apartments mit Service werden gebaut sowie eine neue Parkgarage.

300 neue Jobs im Misox

Er setzt beim Thermen-Projekt auf das spezielle Wasser von San Bernardino. Die Mineralwasser-Quelle war bereits den Römern bekannt und wurde 1717 vom Arzt und Naturforscher Jakob Scheuchzer (1672 bis 1733) als Heilquelle beschrieben. Das Wasser tritt auf 1605 Metern Höhe aus dem Berg und braucht bis zu 30 Jahre für seinen Weg durch die Gesteinsschichten. Das historische Quellhaus soll restauriert und zum Wassermuseum werden.

Artiolis Tourismusprojekt ist wichtig für die ganze Region. Denn es schafft Hunderte von Arbeitsplätzen. Im Sommer sind es heute 50 bis 60 Menschen, die in San Bernardino ein neues Auskommen finden. Im Winter arbeiten 90 bis 100 Personen. «Mit der Umsetzung aller Projekte im Rahmen des Masterplans sprechen wir von insgesamt 300 Arbeitsplätzen, darunter Saison- und Festanstellungen», sagt Mediensprecher Niccolò Meroni zu Blick.

Auch Sawiris investiert in Wellness

«Um San Bernardino in eine echte Tourismusdestination zu verwandeln, braucht es starke, unverwechselbare und konsistente Inhalte», sagt Artioli. Er will San Bernardino zum Place to be entlang der Achse zwischen Zürich und Mailand machen. Damit ist er aber nicht alleine. Auch Andermatt-Investor Samih Sawiris (69) ist scharf auf vermögende italienische Gäste. Und auch er setzt auf Wellness.

Vor Wochenfrist hat der Ägypter das neue Sportzentrum Andermatts präsentiert. Sawiris investiert Millionen in ein Projekt mit Schwimmbad, Spa, Kletterhalle und Eisfeld. Die 5000 Quadratmeter grosse Anlage soll 2032/33 eröffnet werden und zum neuen Herzstück des Dorfes werden. Der Kampf um zahlungskräftige Gäste ist also lanciert.


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