Darum gehts
- Italien bietet auch ruhige Reiseziele abseits der Touristenmassen
- In Polignano a Mare ist Klippenspringen aus 24 Metern in die Adria möglich
- Die sechs Pontinischen Inseln sind ab Neapel mit der Fähre erreichbar
Pizza, Pasta, Sonne, Meer und italienisches Flair. Unser südlicher Nachbar lockt jedes Jahr Tausende Schweizerinnen und Schweizer über die Grenzen. Zu den Klassikern gehört die Hauptstadt Rom, aber auch Venedig und Florenz sind hoch im Kurs – und teils ziemlich voll.
Doch es gibt auch noch ein paar Fleckchen in Italien, wo du nicht bereits im Morgengrauen deinen Platz am Strand reservieren musst. Das zeigt eine neue Übersicht des Ferienanbieters Urlaubsguru. Blick verrät dir, wo du in Ruhe Sonne tanken kannst.
Polignano a Mare in Apulien
Wer es felsig mag und gerne Grotten besichtigt, für den könnte die Küstenstadt Polignano a Mare das Richtige sein. Feinschmecker dürfen sich einen Besuch im berühmten Höhlenrestaurant Grotta Palazzese nicht entgehen lassen. Der Ort ist auch bekannt fürs Klippenspringen: Aus 24 Metern Höhe kann man direkt in die Adria hüpfen.
Riviera del Conero in den Marken
Wer es lieber etwas grüner möchte, könnte an Riviera del Conero richtig aufgehoben sein. Der Ort bietet neben sandigen Stränden auch einen Naturpark. Die Bucht von Portonovo liegt mitten im Naturschutzgebiet und ist ein echtes Highlight.
Matera in der Basilikata
Die Sassi di Matera sind eine einzigartige Höhlensiedlung, die deshalb auch zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Der Ort im Landesinnern befindet sich in einem Flusstal. Flussbaden ist zwar nicht möglich, dafür gibt es Thermalbäder in verschiedenen Höhlen.
Cremona in der Lombardei
Kunst- und Kulturliebhaber kommen in Cremona voll auf ihre Kosten. Wahrzeichen des Städtchens ist der Glockenturm Torrazzo mit einer Höhe von 112 Metern. Die Stadt liegt am Fluss Po und eignet sich für Outdoor-Aktivitäten wie Veloausflüge und eine Partie Golf.
Die Pontinischen Inseln
Insgesamt sechs kleine Inseln gehören zu den Pontinischen Inseln. Nicht alle der Inseln sind bewohnt, Ponza (Bild) bietet aber eine relativ gute Infrastruktur. Zu erreichen ist das Inselparadies von Neapel aus mit der Fähre.
Pistoia in der Toskana
Etwas näher an der Schweiz ist das Städtchen Pistoia. Das Stadtzentrum überzeugt mit Bauwerken aus der Romantik und Gotik. Eine schöne Alternative zu Florenz oder Pisa.
Chioggia in Venetien
Wer venezianisches Flair sucht, der ist im Fischerstädtchen Chioggia richtig aufgehoben. Der Ort ist auch als «kleines Venedig» bekannt und liegt am südlichen Ende der Lagunenstadt. Deshalb dürfte es dort etwas mehr Touristen haben als bei den anderen Geheimtipps. Doch dafür muss kein Eintritt bezahlt werden, wie das in Venedig heute der Fall ist.