Darum gehts
- Action eröffnet am 17. September eine Filiale in Schattdorf UR
- Erste Filiale in der Zentralschweiz, bereits 20 Standorte in der Schweiz
- 25 Prozent der Artikel kosten weniger als 2 Franken, 6000 Produkte verfügbar
Der Billighändler Action expandiert in der Schweiz fleissig weiter: Am 17. September eröffnet der niederländische Non-Food-Discounter eine Filiale im Shoppingcenter Tellpark in Schattdorf UR, wie das Unternehmen bekannt gibt. Damit wächst das Filialnetz auf bereits 20 Standorte in der Schweiz.
Gleichzeitig erschliesst sich der Discounter damit einen neuen Landesteil. Es ist nämlich die erste Filiale in der Zentralschweiz. Besonders stark vertreten ist der Händler in der lateinischen Schweiz – mit acht Standorten in der Romandie und drei im Tessin. Sieben Action-Filialen befinden sich im nördlichen Teil des Mittellandes. Seit Mitte April sind die Niederländer auch in Chur aktiv. Erst Anfang Juni eröffneten sie in Wallisellen ZH ihre 15. Filiale.
Jeder vierte Artikel kostet weniger als 2 Franken
Den hiesigen Markteintritt feierte Action im April 2025 mit der Eröffnung des ersten Standorts in Bachenbülach ZH. Der Non-Food-Händler ist also erst seit anderthalb Jahren hierzulande präsent. Im Schnitt ist aber mehr als eine neue Filiale pro Monat dazugekommen. Bei der Expansion setzt das Unternehmen auf dieselbe Strategie, mit der es ganz Europa erobern will.
Die 14 Mitarbeitenden im neuen Laden in Schattdorf verkaufen auf 910 Quadratmetern rund 6000 Artikel. Die Produktpalette ist breit: Sie reicht von Wäsche, Reinigungs- und Körperpflegemitteln über Spielzeug-, Unterhaltungs-, Heimwerker- und Gartenartikel bis hin zu Outdoor-Artikeln. Das Sortiment ändert sich laufend. Jede Woche tauscht Action rund 150 Artikel aus, damit die Kunden auch regelmässig vorbeischauen. In die Läden lockt Action die Schweizerinnen und Schweizer mit den tiefen Preisen. Die Produkte sind extrem billig. Ein Viertel der Artikel kostet laut dem Unternehmen weniger als 2 Franken.
Action will weiter ausbauen
Bisher scheint die forsche Schweiz-Expansion voll aufzugehen. Action kommt mit dem Billigangebot bei den Kunden gut an. Macht der Discounter eine neue Filiale auf, kommt es vor dem Laden regelmässig zu langen Schlangen und rundherum zu einem Verkehrschaos. «Unsere Kundinnen und Kunden haben uns bisher an jedem Standort herzlich empfangen», sagt Action-Schweiz-Chef Grégory Rodet-Loew (44).
Welche konkreten Pläne Action für die Schweiz hegt, behält das Unternehmen für sich. Gegenüber Blick verriet Rodet-Loew im Juni jedoch: «Wir werden unsere Präsenz in der Schweiz weiter ausbauen.» Trotz des Fokus auf tiefe Preise ist der Schweiz-Chef von der Qualität der Produkte und dem Einkaufserlebnis in den Läden überzeugt: «Wir sind ein Discounter und kein Basar.»