Das Podest beim Einzelstart-Rennen über zehn Kilometer klassisch beim Weltcup-Final in Lake Placid (USA) gestaltet sich rein skandinavisch. Die Schwedin Linn Svahn gewinnt 1,4 Sekunden vor ihrer Landsfrau Frida Karlsson.
Platz drei sichert sich die Norwegerin Heidi Weng mit gut 20 Sekunden Rückstand auf das Spitzenduo. Die bereits feststehende Gesamtweltcupsiegerin, Lokalmatadorin Jessie Diggins, läuft vor heimischem Publikum auf Rang fünf.
Mit Nadja Kälin (18.) und Anja Weber (20.) laufen zwei Schweizerinnen in die Top 20. Sie verlieren 2 Minuten und vier respektive 13 Sekunden.
Nadine Fähndrich, die zu ihrem Karriereende noch um die Weltcup-Kristallkugel in der Sprintwertung läuft, verzichtete zugunsten des letzten Sprints der Saison am Samstag (18 Uhr Schweizer Zeit) auf einen Start.
Kläbo dominiert weiter
Bei den Männern setzt sich der norwegische Saison-Dominator Johannes Hösflot Kläbo, der bei Olympia alle sechs Goldmedaillen gewonnen hat, vor seinen zwei Landmännern Andreas Fjorden Ree und Mattis Stenshagen durch.
Damit hat der Überflieger nun beste Karten, neben dem Gesamt- und dem Sprint-Weltcup auch die Distanz-Wertung für sich zu entscheiden. Dank des Sieges macht er die drei Punkte Rückstand auf Harald Östeberg Amundsen, der nur Vierter wird, wett und liegt vor dem letzten Rennen über 20 Kilometer Skating (Massenstart) nun 47 Zähler in Führung. Wird Kläbo am Sonntag also mindestens Dritter, ist ihm der dreifache Kristallkugel-Erfolg nicht mehr zu nehmen.
Die beiden Schweizer im Feld, Jason Rüesch und Beda Klee, werden 30. respektive 36.