TV-Termin, Aufreger, Premiere?
Sports Awards mit Verspätung – alles, was du wissen musst

Drei Monate nach dem ursprünglichen Termin gehen am Sonntag die Sports Awards 2025 über die Bühne. Hier gibts die grosse Übersicht vor dem Glamour-Anlass in den SRF-Studios in Zürich Leutschenbach.
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Die Favoritin bei den Frauen: Ditaji Kambundji.
Foto: MICHAEL BUHOLZER

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die Sports Awards finden am Sonntag statt, Salzgeber und Gyr moderieren
  • Ditaji Kambundji könnte wie ihre Schwester Siegerin bei den Frauen werden
  • Blick-Leser würden von Allmen zum Sportler des Jahres wählen
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Sportredaktion

Die grosse TV-Gala

Eigentlich hätten die Sports Awards schon Anfang Januar stattfinden sollen. Aufgrund der Silvester-Katastrophe in Crans-Montana VS wurde der Event jedoch auf diesen Sonntag (20.05 Uhr, SRF 1) verschoben. Speziell: Mittlerweile ist im Sport so viel passiert – die Ski-Saison ist beendet, die Olympischen Winterspiele sind ebenfalls Geschichte. Doch die Preisverleihung zielt noch aufs Jahr 2025 ab. Ganz genau: Auf den Zeitraum zwischen 1. November 2024 und 31. Oktober 2025.

Ein Familien-Märchen?

Durch die Show führt das bewährte Duo Fabienne Gyr (38) und Rainer Maria Salzgeber (56), auf der Bühne könnte es jedoch zu einer Premiere kommen: Räumt Leichtathletik-Star Ditaji Kambundji (23) erstmals ab? Die Bernerin lief im September über 100 m Hürden zu WM-Gold und schrieb damit Schweizer Sportgeschichte. Es wäre eine besondere Familienstory, nachdem schon ihre ältere Schwester Mujinga (33) die Wahl zweimal für sich entschieden hat (2019, 2022). Ditaji reist frisch aus den Kurzferien nach Zürich.

Odermatt kurz vor knapp

Ski-Gigant Marco Odermatt winkt der fünfte Titel in Folge als Sportler des Jahres. Der Nidwaldner kommt wie auch Loic Meillard direkt vom Flughafen und auf den letzten Drücker in die SRF-Studios – nach dem Weltcup-Finale unter der Woche in Norwegen standen noch Skitests an. 

Von Allmen im Vorteil?

Franjo von Allmens kürzlicher Gold-Hattrick bei Olympia fliesst noch nicht in die Wahl mit ein. Doch hatte sein Höhenflug beim Blick-Voting trotzdem Auswirkungen auf das Resultat? Die Leser wählen ihn mit 45 Prozent der Stimmen zum Sportler des Jahres, Odermatt kommt auf 35 Prozent (total 5497 Voting-Teilnehmer). Bei den Frauen würde Ditaji Kambundji (47 Prozent) gewinnen, wenn es nach der Blick-Abstimmung ginge. Trainer des Jahres wäre Patrick Fischer (57 Prozent), als Team würden von Allmen und Loïc Meillard (53 Prozent) triumphieren. Paralympische Sportlerin des Jahres wäre Catherine Debrunner (54 Prozent), MVP wäre Leonardo Genoni (31 Prozent) und das Best Talent Debora Annen (56 Prozent).

Wie es am Sonntagabend tatsächlich aussieht, bleibt abzuwarten. Die Ergebnisse der Vorwahlen (Medien und Spitzensportler) zählen zu zwei Dritteln, jene des Televotings zu einem Drittel.

Alle Nominierten für die Sports Awards 2025

Sportlerin des Jahres

Mathilde Gremaud (Ski Freestyle)

Lara Gut-Behrami (Ski alpin)

Ditaji Kambundji (Leichtathletik)

Alessandra Keller (Mountainbike)

Camille Rast (Ski alpin)

Marlen Reusser (Rad)


Sportler des Jahres

Loïc Meillard (Ski alpin)

Marco Odermatt (Ski alpin)

Armon Orlik (Schwingen)

Noè Ponti (Schwimmen)

Noe Seifert (Kunstturnen)

Franjo von Allmen (Ski alpin)


Team des Jahres

Franjo von Allmen/Loïc Meillard

Eishockey-Nati Männer

Fussball-Nati Frauen


Paralympische Sportler/in des Jahres

Catherine Debrunner (Leichtathletik)

Marcel Hug (Leichtathletik)

Flurina Rigling (Rad)


Trainer/in des Jahres

Florian Clivaz (Coach Ditaji Kambundji)

Patrick Fischer (Trainer Eishockey-Männer-Nati)

Pia Sundhage (Trainerin Fussball-Frauen-Nati)


MVP

Sven Andrighetto (Eishockey)

Leonardo Genoni (Eishockey)

Lara Heini (Unihockey)

Géraldine Reuteler (Fussball)

Tabea Schmid (Handball)

Yann Sommer (Fussball)


SRF 3 Best Talent Sport

Debora Annen (Bob)

Henry Bernet (Tennis)

April Fohouo (Judo)

Sportlerin des Jahres

Mathilde Gremaud (Ski Freestyle)

Lara Gut-Behrami (Ski alpin)

Ditaji Kambundji (Leichtathletik)

Alessandra Keller (Mountainbike)

Camille Rast (Ski alpin)

Marlen Reusser (Rad)


Sportler des Jahres

Loïc Meillard (Ski alpin)

Marco Odermatt (Ski alpin)

Armon Orlik (Schwingen)

Noè Ponti (Schwimmen)

Noe Seifert (Kunstturnen)

Franjo von Allmen (Ski alpin)


Team des Jahres

Franjo von Allmen/Loïc Meillard

Eishockey-Nati Männer

Fussball-Nati Frauen


Paralympische Sportler/in des Jahres

Catherine Debrunner (Leichtathletik)

Marcel Hug (Leichtathletik)

Flurina Rigling (Rad)


Trainer/in des Jahres

Florian Clivaz (Coach Ditaji Kambundji)

Patrick Fischer (Trainer Eishockey-Männer-Nati)

Pia Sundhage (Trainerin Fussball-Frauen-Nati)


MVP

Sven Andrighetto (Eishockey)

Leonardo Genoni (Eishockey)

Lara Heini (Unihockey)

Géraldine Reuteler (Fussball)

Tabea Schmid (Handball)

Yann Sommer (Fussball)


SRF 3 Best Talent Sport

Debora Annen (Bob)

Henry Bernet (Tennis)

April Fohouo (Judo)

Der Tennis-Aufreger

15 Sportlerinnen waren auf Frauenseite in der Vorauswahl dabei, sechs wurden letztlich für die grosse Show nominiert. Eine aber fehlte gar auf der ursprünglichen Liste: Belinda Bencic. Das Tennisass wurde trotz eines grossartigen Comebackjahrs nach ihrer Schwangerschaftspause, mit zwei WTA-500-Titeln in Abu Dhabi und Tokio sowie dem sensationellen Halbfinal-Einzug in Wimbledon, nicht berücksichtigt. Die Tennisszene ist entrüstet. Und auch Bencics Manager liess im Dezember vor der verschobenen Sendung ausrichten: «Es war ein Schock und eine Enttäuschung für uns alle.» Susan Schwaller, Chefredaktorin von SRF Sport und Mitglied des Wahlausschusses, begründete die Nicht-Nomination mit grosser Konkurrenz – und damit, dass sich andere auf Basis der im Wahlreglement definierten Nominationskriterien «mehr aufdrängten».

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