Dass Marco Odermatt den Gesamtweltcup gewonnen hat, war bereits vor dem Weltcupfinale in Lillehammer klar. Und obwohl der Nidwaldner in den Wettkämpfen zum Saisonende nicht überzeugen konnte, kein Rennen gewonnen hat und die kleine Kugel im Riesenslalom verpasst hat, dürfte die Trauer darüber nicht lange wähnen.
Denn der Schweizer Dominator hat in diesem Winter gleich mehrmals Geschichte geschrieben. So feierte kein Schweizer und keine Schweizerin mehr Podestplätze in seiner Karriere als der 28-Jährige. Ebenfalls feiert er zum fünften Mal den Gewinn der grossen Kugel.
Moment ist gekommen
Nach dem Slalom in Lillehammer ist der Moment dann der Moment der Kugelübergabe gekommen. Vom FIS-CEO Urs Lehmann bekommt Odermatt die grosse Kristallkugel überreicht. Nach einem Handshake und einem kurzen Austausch mit dem Ex-Swiss-Ski-Co-Präsidenten reckt Odermatt die Trophäe zum fünften Mal in den Himmel.
Vor Freude lässt er dabei einen kurzen Freudenschrei raus. Der für Brasilien fahrende Lucas Pinheiro Braathen und der Norweger Atle Lie McGrath komplettieren das Podest und applaudieren dem Schweizer Überflieger.
Nach den Siegerfotos kommt Odermatt erneut auf die Bühne. Erst feiert er den Gewinn der Nationenwertung bei den Männern und wenig später mit dem gesamten Schweizer Ski-Team. Denn die Schweiz sichert sich nämlich auch den Sieg in der Gesamtnationenwertung. Dort holte die Schweiz in diesem Winter ganze 9110 Punkte, der erste Verfolger Österreich deren 8404. Odermatt alleine steuerte deren 1626 hinzu.