Schreibt Stan sein Märchen?
An den Geneva Open gibts für Stars bloss Sackgeld

Kurz vor den French Open holen sich ausgewählte Top-Spieler in Genf den letzten Schliff für den Grand Slam in Paris. Anders als in Frankreich locken die Geneva Open mit keinem Millionenpreisgeld, doch für Wawrinkas letzten Tanz in der Westschweiz ist das auch egal.
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Die Geneva Open finden dieses Jahr vom 16.–23. Mai statt.
Foto: Pascal Muller/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die Geneva Open starten am 16. Mai mit Top-30-Spielern und Wawrinka
  • Wawrinka spielt nach sieben Jahren erstmals wieder auf Genfer Sand
  • Sieger erhält 250 ATP-Punkte und ca. 85'000 CHF Preisgeld
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Alexander HornsteinSEO-Redaktor

Inmitten des Trubels rund um die Heim-Eishockeyweltmeisterschaft in Zürich und Fribourg findet auch auf der roten Asche ein Heimspiel statt. Ab dem 16. Mai dreschen an den Geneva Open unter anderem sechs Spieler aus den aktuellen Top-30 die gelben Kugeln übers Netz. Und mit Stan Wawrinka steht auch der grösste Schweizer Name auf dem Court. Des Preisgeldes wegen dürfte allerdings kaum jemand angereist sein, schliesslich sind sich die Stars Checks in Höhe von Hunderttausenden Franken gewöhnt.

RundeATP-PunktePreisgeld in EURPreisgeld in CHF (gerundet)
Sieger25093'17585'000
Finalist16554'36050'000
Halbfinal10031'95529'000
Viertelfinal5018'51517'000
Achtelfinal2510'75010'000

Stan-Märchen, ausgebauter Ruud-Rekord oder ganz was anderes?

Das Turnier im Genfer Eaux-Vives-Park feiert dieses Jahr gleich zwei besondere Comebacks. Mit Casper Ruud (ATP 25) schlägt jener Spieler auf, der mit drei Titeln den Rekord fürs 250er-Turnier hält. Der Norweger reckte 2021, 2022 und 2024 den Pokal in die Höhe, musste vergangenes Jahr aber verletzungsbedingt passen.

Weitaus grösser ist die Bedeutung der Rückkehr von Stan Wawrinka. Der unterdessen 41-Jährige, der im November seine Karriere auf Schweizer Boden beendet, jagt nach sieben langen Jahren der Absenz ein letztes Mal den gelben Kugeln auf dem Genfer Sand hinterher.

Und wer weiss: Vielleicht klappts in Genf, unweit seines Geburtsorts Lausanne, ja mit dem womöglich letzten Titel seiner Karriere. Das Turnier konnte Wawrinka bereits zweimal gewinnen, der Titel von 2017 war sein bislang Letzter auf der Tour. Ob er an den Geneva Open 2026 ein fast schon kitschiges Märchen schreibt? Mit Spielern wie Taylor Fritz (ATP 7), Alexander Bublik (ATP 11) oder eben Casper Ruud ist die Konkurrenz alles andere als schwach.

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