Darum gehts
- Stan Wawrinka bestreitet die Swiss Indoors als sein letztes Turnier
- In Basel wird der Schweizer Tennis-Star offiziell verabschiedet
- In seiner Karriere gewann Wawrinka 16 Turniere und 3 Grand Slams
«Es ist Zeit, das letzte Kapitel meiner Karriere als professioneller Tennis-Spieler zu schreiben» – mit diesen Worten verkündete Stan Wawrinka im Dezember, dass er nach der Saison 2026 das Racket an den Nagel hängen wird.
Nur wo der 41-Jährige sein letztes Turnier bestreiten wird, blieb lange offen. Bis jetzt. Denn nun ist klar: Seinen endgültigen Abschied gibt Wawrinka zu Hause bei den Swiss Indoors in Basel (24. Oktober bis 1. November). Das teilen die Organisatoren mit.
Die Schweizer Tennis-Fans kommen «in den Genuss eines historischen Ereignisses und einer würdigen Hommage an den Ausnahmesportler», heisst es in der Mitteilung. Die Verabschiedung Wawrinkas findet im Rahmen des Super Monday am 26. Oktober statt. Die Fans dürfen sich auf einen emotionalen Abend voller Erinnerungen, Überraschungen und magischer Momente aus Wawrinkas Karriere freuen. In den folgenden Turniertagen werden sie den Romand dann noch ein letztes Mal auf dem Court bewundern können. Es ist seine 19. Teilnahme in Basel, zweimal schaffte er den Vorstoss in die Halbfinals (2006 und 2011).
Debüt und Dernière in der Schweiz
Mit Wawrinka verabschiedet sich ein Grosser des Tennis-Sports. In der Ära von Roger Federer (44) – der zehnfache Sieger der Swiss Indoors verzichtete bei seinem Rücktritt auf eine Verabschiedung in Basel – schaffte er es, als zweiter Schweizer an der Weltspitze zu glänzen. Sein Debüt auf der ATP-Tour gab Wawrinka 2003 in Gstaad BE, nun findet auch seine Dernière bei einem Heimturnier statt.
In der Weltrangliste war Wawrinka einst die Nummer 3, bis anhin gewann er 16 Turniere. Seinen letzten Triumph feierte er 2017 bei den Geneva Open. Zudem gewann er drei Grand-Slam-Titel (Australian Open 2014, French Open 2015 und US Open 2016). An der Seite von Roger Federer holte Wawrinka Olympiagold im Doppel (2008) und führte die Schweiz zum Sieg im Davis Cup (2014).