Über 1 Million Franken weniger
Rome-Open-Preisgeld der Frauen deutlich unter Männer-Niveau

Kaum sind die Madrid Open Geschichte, steht in Rom das nächste wichtige Turnier auf Sand an. Während in der spanischen Hauptstadt Preisgeld-Gleichheit herrschte, haben die Frauen in Italien insgesamt das Nachsehen – mit Ausnahme des Finals.
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Belinda Bencic führt die Schweizer Fraktion im Hauptfeld der Rome Open an.
Foto: Europa Press via Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Rome Open startet mit 96 Spielern, Preisgeld Frauen tiefer als Männer
  • Frauenfinalisten erhalten mehr Geld als Männer, trotz 1 Mio. CHF Lücke
  • Total Männerpreisgeld: 7,575 Mio. CHF, Frauen: 6,527 Mio. CHF
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Alexander HornsteinSEO-Redaktor

Die Sandsaison steuert mit grossen Schritten aufs Highlight zu. Bevor sich die Aufmerksamkeit Ende Mai in Richtung Roland Garros verschiebt, steht mit den Rome Open erst ein anderes prestigeträchtiges Turnier auf dem Programm. In der italienischen Hauptstadt sind wie bereits in Madrid sowohl die Frauen als auch die Männer im Einsatz, doch zeigt sich dieses Mal ein grosser Unterschied im Preisgeld.

RundePunktePreisgeld Männer in CHF (gerundet)Preisgeld Frauen in CHF (gerundet)
Siegerin und Sieger1000927'000971'000
Finalistin und Finalist650493'000505'000
Halbfinal400274'000266'000
Viertelfinal200156'000138'000
Achtelfinal10085'00073'000
3. Runde5050'00042'000
2. Runde3029'00023'000
1. Runde1020'00015'000
Total pro Geschlecht inkl. Quali
7'575'0006'527'000

Mit rund 6,5 Millionen Franken gibts im Frauenturnier von der Quali bis zum Final über eine Million weniger als bei den Männern. Zwar erhöhte die WTA das diesjährige Preisgeld um mehr als 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, dennoch bleibt die Lücke zur ATP (ca. 7,6 Mio. CHF, + 2 % zu 2025) beachtlich. Allerdings ziehen die Frauen nicht überall den Kürzeren. Die beiden Finalistinnen nehmen nebst den Pokalen einen dickeren Scheck mit nach Hause als ihre männlichen Pendants.

Vier Schweizerinnen im Hauptfeld

Unter den je 96 Teilnehmenden finden sich mit Belinda Bencic und Viktorija Golubic zwei Schweizerinnen, die sich den Gang über die Qualifikation sparen konnten. Simona Waltert und Rebeka Masarova überstanden die Qualirunden und stehen ebenfalls im Hauptfeld. Bei den Männern scheiterten hingegen sowohl Leandro Riedi als auch Stan Wawrinka, Letzterer unter ungeklärten Umständen.

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