Dank Madrid-Triumph
Sinner zieht im Titelrennen mit Alcaraz gleich

Während Carlos Alcaraz momentan verletzungsbedingt fehlt, brilliert Jannik Sinner weiter. Sein Triumph beim Madrid-Masters ist sein 15. an grossen Turnieren, womit zwischen den beiden Gleichstand herrscht. Und wie ist der Vergleich zu den «Big Three»?
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Jannik Sinner holt in Madrid seinen 15. «Big Title».
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Sinner gleicht im Titelrennen mit Alcaraz aus
  • Alcaraz mit 22 Jahren mehr Grand Slams als Big Three seinerzeit
  • Djokovic hält Rekord für meiste Siege an grossen Turnieren
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Alexander HornsteinSEO-Redaktor

Anderes Masters, gleiches Resultat: Jannik Sinner ist in diesem Jahr einfach nicht zu stoppen und fegte im Final von Madrid in gerade einmal 57 Minuten Konkurrent Alexander Zverev vom Platz. Für den Italiener wars der vierte Sieg im vierten Masters 2026 und der neunte insgesamt. Zusammen mit seinen vier Grand Slams und zwei Triumphen an den ATP Finals steht er nun bei 15 «Big Titles», gleich viele wie Carlos Alcaraz. Und das, nachdem der Spanier im Januar noch in weiter Ferne schien.

Bestechende Frühlingsform beschert Sinner vier Titel in zwei Monaten

Noch zu Jahresbeginn hatte Alcaraz allen Grund zum Feiern. Bei den Australian Open besiegte der 22-Jährige Altmeister Novak Djokovic (38) in vier Sätzen und holte sich damit seinen bereits siebten (!) Grand Slam. Zudem löste er Rafael Nadal (39) als jüngsten Spieler ab, der alle vier Turniere auf höchster Stufe gewann. Der Premierensieg in Melbourne liess sein «Big-Title-Konto» auf 15 anwachsen, wodurch er sich vier Längen vor Sinner sah.

Doch dann folgte der März mit den beiden Masters in Indian Wells und Miami. Während Alcaraz beim ersten Turnier im Halbfinal stand, scheiterte er in Florida völlig überraschend bereits in der zweiten Runde. Sinner hingegen präsentierte sich in prächtiger Form und marschierte innert rund drei Wochen zu zwei Masters-Titeln.

SpielerGrand SlamsATP FinalsMastersTotal
Carlos Alcaraz70815
Jannik Sinner42915

Auch in Monte Carlo war der Südtiroler der stärkste Spieler und holte sich dadurch seinen dritten Masters-Sieg in Serie. Keinen Monat später war es erneut er, der in Madrid Glückwünsche für den Turniersieg entgegennahm. Somit gewann er nicht nur alle vier Masters in diesem Jahr, sondern machte auch den Vier-Titel-Rückstand zu Alcaraz wett – in nur zwei Monaten.

Sinner und Alcaraz inmitten der «Big Three»

Die neue Tennisgeneration hat sich längst an der Spitze des Sports etabliert. Und auch wenn der Weg bis zu den Allergrössten noch ein weiter ist, setzte das Duo bereits früh erste Ausrufezeichen. Als Alcaraz 2022 seinen ersten US-Open-Triumph feierte, war er gerade einmal 19 Jahre und 129 Tage alt. Nur Rafael Nadal war in der Geschichte noch jünger (19 Jahre, 2 Tage), Federer (21 Jahre) und Djokovic (20 Jahre) hingegen ein gutes Stück älter.

Vor allem aber durch seine Ausbeute seither lässt er alle hinter sich. Mit 22 Jahren gewann er bereits sieben Grand Slams und damit so viele wie keiner der «Big Three». Federer stand im selben Alter erst bei drei Titeln, Djokovic hatte wie Sinner lediglich einmal gewonnen. Nadal war zwar schon sechsfacher Triumphator, doch keiner hatte so viel wie Alcaraz. Mit 24 Jahren hat Sinner aber auch schon zwei Grand-Slam-Titel mehr als zum Beispiel Djokovic im selben Alter.

SpielerGrand SlamsATP FinalsMastersTotal
Carlos Alcaraz70815
Jannik Sinner42915
Roger Federer2062854
Rafael Nadal2203658
Novak Djokovic2474071

Blickt man auf das Abschneiden bei den ATP Finals, ist der Italiener hingegen Klassenbester – zusammen mit Roger Federer. Mit 24 darf er sich bereits zweifacher Sieger nennen, Djokovic reckte die Trophäe für den besten Tennisspieler des Jahres damals erst einmal in die Höhe. Verrückt: Nadal sollte in seiner gesamten Karriere kein einziges Mal beim Saisonfinale siegen. Ob Alcaraz die seit dem Gewinn von Alex Corretja von 1998 anhaltende spanische Durststrecke bald beendet?

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