Millionen für Champions
Roland Garros sorgt mit Preisgeld für Rekord

Am Sonntag gehts an den French Open so richtig los. Nachdem in den Tagen zuvor bereits die Quali gespielt wurde, steht nun das Hauptturnier an. Mit total fast 56,5 Millionen CHF gibts in Paris dieses Jahr so viel zu holen wie nie zuvor.
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Ab Sonntag blickt die Tenniswelt gespannt nach Paris.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Roland Garros 2026 lockt mit höchstem Preisgeld der Geschichte: 56,5 Mio. CHF
  • Trotz 10 % mehr Prämien protestieren Spieler wie Sabalenka und Sinner
  • Qualifikation bringt 79'000 CHF, Champions gewinnen 2,55 Mio. CHF
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Alexander HornsteinSEO-Redaktor

Auch ohne den weiterhin verletzten Carlos Alcaraz, dessen Handgelenk ihn auch zu einer Absage für Wimbledon zwingt, wird Roland Garros 2026 ganz, ganz gross. Passend dazu erhöhten die Organisatoren auch das Preisgeld im Vergleich zum Vorjahr um fast 10 %. In allen Runden gibts dadurch mehr Geld.

RundePunkte (Männer/Frauen)Preisgeld in EURPreisgeld in CHF (gerundet)
Champion2000 für beide2'800'0002'548'000
Final1300 für beide1'400'0001'274'000
Halbfinal800/780750'000683'000
Viertelfinal400/430470'000428'000
Achtelfinal200/240285'000259'000
3. Runde100/130187'000170'000
2. Runde50/70130'000118'000
1. Runde10 für beide87'00079'000

Während bei den Punkten unterschiedliche Schlüssel zwischen Männern und Frauen angewendet werden, erhalten beide dasselbe Preisgeld pro erreichter Runde. Allein die Qualifikation fürs Hauptfeld wird mit 79'000 Franken belohnt. Zweifelsohne viel Geld, im Vergleich zum gesamten Pott jedoch verschwindend klein. Mit rund 56,5 Millionen ist die diesjährige Ausgabe die höchstdotierte der eigenen Geschichte.

Stars fordern trotzdem mehr

Friede, Freude, Eierkuchen also? Mitnichten. Bereits einige Wochen vor Turnierstart kursierte ein von zahlreichen Topshots unterschriebener Brief, in dem das kollektive Bedauern über die in ihren Augen zu tiefen Prämien ausgedrückt wird. Und für Freitag kündigten diverse Spielerinnen und Spieler, darunter die beiden Weltnummern 1 Aryna Sabalenka und Jannik Sinner, eine Protestaktion an der offiziellen PK an.

Nicht unbedingt der beste Start ins wichtigste Sandturnier der Welt. Dennoch dürfte Roland Garros auch 2026 wieder für Spektakel sorgen. Letztes Jahr fand hier zwischen Sinner und Alcaraz schliesslich eines der epischsten Spiele der jüngeren Tennisgeschichte statt.

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