Grosse Auftakthürde in Paris
Wawrinka trifft bei Dernière auf den besten Lokalmatador

Auf Stan Wawrinka wartet bei seiner letzten French-Open-Teilnahme ein schwieriges Los. Belinda Bencic kennt ihre Gegnerin noch nicht.
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Stan Wawrinka bestreitet seine letzten French Open.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Stan Wawrinka (41) spielt letzte French Open, er trifft auf Arthur Fils
  • Fils, Nummer 19 der Welt, liegt 100 Plätze vor Wawrinka
  • Turnierstart Sonntag, fünf weitere Schweizer im Hauptfeld, Qualifikation läuft
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Marco PescioReporter Sport

Argumente, dass Stan Wawrinka (41) seine Erstrunden-Partie an den French Open in einem grossen Stadion spielen darf, hat der Romand eigentlich schon genug auf seiner Seite. Er gewann das Turnier 2015, ist absoluter Publikumsliebling, wird behandelt wie ein Einheimischer und er tritt heuer das allerletzte Mal beim zweiten Grand-Slam-Event des Jahres an. Nun ist aber noch ein weiterer Grund, Wawrinka eine tolle Bühne zu gewähren, dazugekommen.

«Stan the Man» trifft in Runde eins auf den aktuell bestklassierten Franzosen, Arthur Fils (21). Der Lokalmatador ist die Nummer 19 der Welt und damit genau 100 Plätze besser klassiert als Wawrinka. Fils ist der grosse französische Hoffnungsträger, Wawrinka der adoptierte Altmeister. In den Fussball übersetzt wäre das so etwas wie ein Derby. Auf jeden Fall ist es ein sportlich enorm schwieriges, aber sehr reizvolles Los – und eine würdige Affiche für seine Dernière.

Kommen noch weitere Schweizer dazu?

Bei Belinda Bencic (WTA 11), dem grössten Schweizer Trumpf in Paris, ist die Gegnerin noch offen. Sie bekommt es in Runde eins mit einer Qualifikantin zu tun. Jil Teichmann (WTA 207) trifft auf die Russin Ljudmila Samsonova (WTA 20), Viktorija Golubic (WTA 82) auf die Ungarin Panna Udvardy (WTA 68) und Simona Waltert (WTA 93) auf die Tschechin Katerina Siniakova (WTA 36). Susan Bandecchi (WTA 215) und Leandro Riedi (ATP 121) stehen am Freitag noch in der Qualifikation im Einsatz.

Nach der verletzungsbedingten Absage von Titelverteidiger Carlos Alcaraz (ATP 2) sind die Augen freilich vor allem auf den Weltranglistenersten Jannik Sinner sowie auf Novak Djokovic (ATP 4) gerichtet. Sinner misst sich zum Auftakt mit dem Franzosen Clément Tabur (ATP 165), während auf Djokovic mit Giovanni Mpetshi Perricard (ATP 80) eine echte Knacknuss – mit brachialem Aufschlag – wartet. Das Turnier startet am Sonntag.

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