Melbourne-Siegerin schon out
Tscheche sackt nach Sieg zusammen – und keiner hilft ihm

Für die kasachische Weltnummer 2, Elena Rybakina, sind die French Open überraschend früh zu Ende. Novak Djokovic übersteht harten Kampf. So spielten die Top 10 bei Roland Garros am Mittwoch.
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Weltnummer 2 Elena Rybakina scheitert bereits in der 2. Runde.
Foto: Anadolu via Getty Images
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Carlo SteinerRedaktor Sport

Mensik sackt nach Sieg zusammen

Nach 4 Stunden und 41 Minuten hat Jakub Mensik (20, ATP 27) den Einzug in die 3. Runde geschafft. Der Tscheche bezwingt Mariano Navone (25, ATP 36) in einem Fünfsatzkrimi mit 6:3, 2:6, 6:4, 1:6, 7:6. Das Champions-Tiebreak im fünften Satz endet mit 13:11, Mensik verwertet seinen siebten Matchball. Und dann bricht er zusammen. Das Wetter – in Paris werden seit Turnierbeginn täglich über 30 Grad gemessen – macht auch dem 20-Jährigen sichtlich zu schaffen.

Er liegt auf dem Sand, windet sich und kann vor Schmerzen nicht mehr aufstehen. Sein Kontrahent kommt rüber und gibt ihm die Hand – begibt sich dann aber wieder zu seiner Bank. Und auch sonst scheint niemand Anstalten zu machen, dem Tschechen zu helfen. Nach rund einer Minute kommt der Stuhlschiedsrichter und erkundigt sich bei Mensik, ehe ein Physio und später das medizinische Personal auf den Platz kommt. Später kursieren Bilder, wie Mensik im Rollstuhl abtransportiert wird. In der 3. Runde trifft die Weltnummer 27 auf den Australier Alex De Minaur (27, ATP 7).

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Australian-Open-Siegerin schon out

Während die Schweizerinnen bei Roland Garros weiter brillieren, kommt es in der zweiten Runde des Sand-Grand-Slams zu einer faustdicken Überraschung. Die Weltranglistenzweite Elena Rybakina (26) unterliegt Julija Starodubzewa (26, WTA 55) in einem dramatischen Entscheidungssatz. 

Nachdem sich die Favoritin aus Kasachstan den ersten Durchgang souverän mit 6:3 für sich entschieden hat, verliert sie den Faden. Gleich mit 1:6 muss sie den zweiten Satz abgeben. Nach zwei abgegebenen Aufschlagspielen zu Beginn des dritten Satzes fängt sich Rybakina beim Stand von 0:3. Sie realisiert zwei Rebreaks zum 1:3 respektive 4:4 und zwingt ihre Gegnerin schliesslich in ein Champions-Tiebreak. In diesem behält Starodubzewa dann aber klar die Oberhand. Nach exakt zweieinhalb Stunden Kampf nutzt sie ihren zweiten Matchball zum 10:4. 

Top-Spielerinnen sonst ohne Mühe

Die weiteren Top-10-Spielerinnen, die in Paris am Mittwoch im Einsatz stehen, setzen sich allesamt durch. Elina Switolina (31, WTA 7) setzt sich gegen die spanische Qualifikantin Kaitlin Quevedo (20, WTA 126) mit 6:0 und 6:4 durch. Die vierfache French-Open-Siegerin, Iga Swiatek (24, WTA 3), hat mit der Tschechin Sara Bejlek (20, WTA 35) beim 6:2- und 6:3-Sieg keine Mühe.

Djokovic gibt erneut einen Satz ab

Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic (39) gibt auch gegen den zweiten Lokalmatadoren einen Satz ab. Nach dem 3:1 gegen Giovanni Mpetshi Perricard (22, ATP 83) in der 1. Runde schlägt er den Franzosen Valentin Royer (24, ATP 74) ebenfalls in vier Sätzen. Nach zwei deutlichen Sätzen verliert der Serbe den dritten Durchgang im Tiebreak. Am Ende steht ein 6:3, 6:2, 6:7 und 6:3 auf der Anzeigetafel. Für den Sieg muss die Weltnummer vier ganze 3 Stunden und 47 Minuten kämpfen.

Auch der zweite Top-10-Vertreter im Einsatz, der Australier Alex De Minaur (27, ATP 7), gewinnt gegen den Belgier Alexander Blockx (21, ATP 37) kampflos. Der Deutsche Alexander Zverev (29, ATP 3) spielt noch gegen den Tschechen Tomas Machac (25, ATP 43). 

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